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Wenn du ein Gutschein nimmst, was ja durchaus Sinn machen kann, ist das ein guter Wille von Dir. Nicht mehr und nicht weniger |
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https://www.verbraucherzentrale.de/a...bgemahnt-46263 Bis jetzt ist bei mir ein Konzert verschoben, ersatztermin passt, von daher habe ich noch kein Grund mich damit weiter auseinanderzusetzen. |
Ich denke Eventim setzt auf Kundenzermürbung.
Bei den Forderungen gegen den Bund wegen der "bescheuerten" PKW-Maut jedenfalls ist Eventim auch bemüht, das zu bekommen, was ihnen zusteht. Bei Forderungen an Eventim ist die Sichtweise, was wem rechtlich zusteht irgendwie ganz anders.:roll: |
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Wenn Du es zu verantworten hast, liegt die Last bei Dir, hat der Veranstalter es zu verantworten, liegt sie bei ihm. Das ist doch recht einfach, oder? Gruß Ralf |
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moin,
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es gibt keine infektiologischen Tests mit einer Zuverlässigkeit auch nur in der Nähe von 100%. Die besten Tests erreichen einen Sensitivität um 98%, d.h. ca. 2 von 100 durchgeführten Tests sind "falsch negativ" und eine Spezifität ebenfalls um 98%, d.h. ca. 2 von 100 "Nachweisen" sind "falsch positiv". Man kann an den "Schrauben" drehen, und z.B. bei Suchtests die Quote der "falsch negativen" auf Werte unter 1% verringern, erkauft dies aber mit einer höheren Quote von "falsch positiven", die mit anderen Methoden (Bestätigungstest) überprüft werden müssen. So wird es z.B bei HIV-Ak-Tests gemacht, die "first-line"-Tests sind gut, finden fast alle Infizierten (Sensitivität >99,5%), aber die "positiven" müssen grundsätzlich mit aufwändigeren Tests bestätigt werden, und alle dann inkonsistenten werden mit weiteren Tests abgeklärt. Zum Schluss bleiben immer Einzelfälle, die sich nicht klären lassen. Es ist von Prof. Streek angegeben worden, welche Tests in der von ihm geleiteten Studie verwendet werden. Es handelt sich um den Euroimmun-Ak-Test, der seit 27.03.2020 zertifiziert ist und seit 01.04.2020 in kleinen Stückzahlen verfügbar ist. Das Labor, für das ich arbeite, setzt diesen Test ebenfalls ein. In DE sind zur Zeit meines Wissens keine anderen Ak-Tests lieferbar, und auch das RKI wird diesen Test für seine laufenden und geplanten Ak-Studien verwenden. Es handelt sich um einen IgG-Ak-Test und einen IgA-Ak-Test. Der IgG-Test scheint brauchbar zu funktionieren, der IgA-Test liefert viele unplausible, vmtl. aufgrund von Kreuzreaktionen, vmtl.(!) falsch positive Ergebnisse. Es ist im Moment nicht möglich, diese Ergebnisse zu überprüfen, da es keine Bestätigungstests gibt! Der "Goldstandard" zur Validierung von Erregenachweisen (bei SARS-CoV2 rtPCR aus Rachenabstrich) ist die Vermehrung des Erregers im Labor. Bei manchen Bakterien auf Agar-Platten möglich (bewährt und in der Routine üblich), bei manchen Viren auf Brutei (aufwändig, nicht in der Routine), usw. Der "Goldstandard" für Ak-Nachweise ist schwieriger und hängt von der Fragestellung ab: geht es um den Nachweis der Infektion oder um den Nachweis einer erworbenen Immunität? Uns alle (weltweit) interessiert eigentlich nur die Immunität, denn nur die entscheidet über alle weiteren Maßnahmen. Die kann man nur durch den Nachweis neutralisierender Ak führen, und dafür gibt es Stand heute (18.04.2020) keinen Test für SARS-CoV2. Bei manchen Erregern ist bekannt, dass der Nachweis von hinreichend hohen IgG-Ak-Spiegeln eine Immunität erwarten lässt. Es gibt auch Erreger, für die dies nicht gilt. Bei SARS-CoV2 ist darüber im Moment nichts bekannt, bzw. es gibt begründete Zweifel an "einfachen" Annahmen. Es hilft nur abwarten, bis mehr Studien mit allen Daten veröffentlicht werden. Normalerweise dauert dies bei "neuen" Erregern Jahre bis Jahrzehnte, diesmal wird es wohl schneller gehen, aber Monate wird es brauchen. -thomas |
Vielen Dank an ddd für seine immer sehr verständlichen Erklärungen. :top:
Mich beschäftigt eine andere Frage sehr, nämlich ob die Lockerungen nicht zu früh sind. Zum Anfang dieser Maßnahmen hat Herr Drosten das Vorgehen erklärt. Da sagte er, das es zu viele Fälle geworden sind, um jedem genau nachzugehen und die Kontaktpersonen in Quarantäne zu nehmen. Deshalb müsse man den Lock Down machen, bis das eben wieder möglich ist. In seinem jugendlichen Leichtsinn hat er eine konkrete Fallzahl genannt ab der das geht, und das waren 200 Neuerkrankungen pro Tag. Davon sind wir mit 3600 pro Tag ja noch weit entfernt. Die Krankenhäuser sollen jetzt wieder mehr zur Normalität übergehen. Gleichzeitig baut man aber noch große Notkrankenhäuser in Messehallen ( wurde gerade bei Brisant gezeigt). Dort wurde gesagt das wäre für die 2. Welle. :shock: Wie soll ich das jetzt verstehen? |
Das was wir hier gerade machen, nennt man "try and error". Jetzt wird erst mal gelockert und falls es wieder zuviele Fälle werden, dann muss man wieder anziehen und falls es viel zu viele werden, dann braucht man die Notkrankenhäuser. Es ist sinnvoll wenn man sich bei so einer Vorgehensweise auch auf Notsituationen vorbereitet. Hoffen wir mal weiter hin, dass diese nicht eintreten werden.
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Oder werden vorerst einmal nur die Nebenwirkungen überprüft? Oder die Leute einfach der Infektion ausgesetzt? LG Bruno |
Nachdem, was die Virologen in ihren Podcasts so erzählen, wird der Impfstoff erstmal im Tierversuch auf Wirksamkeit geprüft und erst danach am Menschen.
Die bekommen natürlich nicht die Impfung und dann den Virus, sondern man schaut, ob die Impfung die Bildung von Antikörpern stimuliert, isoliert diese aus dem Blut und testet dann deren Wirksamkeit im Labor. Danach beginnen dann Studien mit größeren Patientengruppen, um die Nebenwirkungen der Impfung zu bestimmen. Aber das dauert alles Monate bis Jahre. |
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