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hajoko 17.04.2020 16:25

@hpike

+1 :top:

a1000 17.04.2020 16:27

Zitat:

Zitat von ha_ru (Beitrag 2132706)
Oder um es mit Nuhr zu sagen:
"....Es wäre ganz wichtig, dass sich das mal rumspricht: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten. "

Quelle: Nuhr nach vorn, 1998, "Fresse halten"
Hans

Das kann nicht funktionieren.
Ich z.B. schreibe nur zu Themen, von denen ich zumindest ein bisschen "Ahnung" habe...jedenfalls denke ich das immer. Ist es bei euch anders? :crazy:

Zitat:

Zitat von KSO (Beitrag 2132762)
Wobei ich die 800m² Grenze auch für ungerecht halte. Eine Besucheranzahl pro Quadratmeter Pflicht wäre gerechter gewesen, evtl. aber zu schwer kontrollierbar.

NRW gibt langsam nach ...
Zitat:

Nach der Klage von Galeria Karstadt Kaufhof auf Öffnung der Filialen in NRW hat NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) angedeutet, dass bald womöglich auch größere Geschäfte ihre Türen öffnen dürfen, wenn sie sich auf 800 Quadratmeter beschränken. „Wir möchten für die, die noch nicht öffnen dürfen, in nächster Zeit eine Lösung finden. Wir prüfen das sorgfältig“, sagte Pinkwart am Freitag. Ab dem 4. Mai sei es auch denkbar, dass größere Läden generell wieder öffnen dürften. https://www.nrz.de/thema/coronavirus...228548431.html

Ditmar 17.04.2020 16:29

Zitat:

Zitat von hajoko (Beitrag 2132764)
@hpike

+1 :top:

Sehe ich auch so, deshalb nochmals +1 :top:

HaPeKa 17.04.2020 16:57

Zitat:

Zitat von hpike (Beitrag 2132759)
Geht doch vielen so, das Verluste nicht mehr kompensierbar sind. Angefangen von Restaurants, die nicht verkaufte Speisen und Getränke nicht später verkaufen können, man kann nur einmal essen gehen und versäumte Restaurantbesuche kann man nicht nachholen, ich gehe ja deshalb nicht 2 oder 3 mal hintereinander essen um versäumtes nachzuholen.

Das Überangebot, das über die Jahre kultiviert wurde, entpuppt sich in einer Krise als grosse Hypothek. Wenn sich in einer Kleinstadt wie Bern 800 Bars, Caffes und Restaurants den Kuchen teilen müssen, braucht es keine Glaskugel, um vorherzusehen, dass nach 2 Monaten nicht mehr alle öffnen werden.

Es gab einige, die liefen schon vor Corona auf dem Zahnfleisch, waren mit dem Zahlen der Löhne immer etwas hintendrein und haben wohl auch beim Angebot Abstriche machen müssen. So gesehen gibt's jetzt halt eine kleine und für einige schmerzhafte Bereinigung ...

minfox 17.04.2020 19:08

Zitat:

Zitat von minfox (Beitrag 2132739)
Es gibt Textilgeschäfte mit mehr als 800 qm in kleineren Kommunen (10.000 - 40.000 Einwohnern). In diesen Kommunen sind diese Textiler die bedeutendsten Einzelhändler.:) Ohne sie kann man die ganze Fußgängerzone vergessen.

Es geht um Geschäfte z.B. in Kommunen der NRW-Kreise Höxter, Paderborn, Soest, Warendorf, Lippe, Gütersloh und Herford. Diese Modegeschäfte haben 15 bis 30 Mitarbeiter (meistens Frauen in Teilzeit), sind inhabergeführt und keine Konzerne. Es gibt diese Geschäfte nicht im Überfluss, sondern sie sind in ihrer Kommune oft die letzten ihrer Art. Zuweilen haben sie eine Kernkompetenz, die sie fürs Überleben benötigen: Vereinsbekleidung, Schützenfestkleider und Schützenuniform, Brautkleider, Konfianzüge. Der Ausfall der Schützenfeste wiegt schon schwer. Jetzt kommt noch das verlängerte Verkaufsverbot. Wenn die von mir gemeinten Geschäfte aufgeben müssen, bleiben als Alternativen: Amazon, Zalando, Lidl also Online-Handel; die nächste Großstadt (z.B. Hannover, Osnabrück, Dortmund); oder der Ausflug zum Centro Oberhausen bzw. zum nächsten Outlet-Center. Für das innerstädtische Leben in den kleineren Städten wäre das übel.:flop:

a1000 17.04.2020 19:10

Die Briten stellen schon 1 Million Dosen Impfstoff her, noch bevor alle Tests durch sind. Nach den Tests, spätestens ab September sollte es dann direkt verfügbar sein.
Die Wissenschaftler aus Oxford müssen sehr überzeugt sein.
https://www.reuters.com/article/us-h...-idUSKBN21Z25M

Hoffen wir mal.

KSO 17.04.2020 19:15

Zitat:

Zitat von HaPeKa (Beitrag 2132772)
Das Überangebot, das über die Jahre kultiviert wurde, entpuppt sich in einer Krise als grosse Hypothek. Wenn sich in einer Kleinstadt wie Bern 800 Bars, Caffes und Restaurants den Kuchen teilen müssen, braucht es keine Glaskugel, um vorherzusehen, dass nach 2 Monaten nicht mehr alle öffnen werden.

Es gab einige, die liefen schon vor Corona auf dem Zahnfleisch, waren mit dem Zahlen der Löhne immer etwas hintendrein und haben wohl auch beim Angebot Abstriche machen müssen. So gesehen gibt's jetzt halt eine kleine und für einige schmerzhafte Bereinigung ...

Ich finde es schon etwas (fahr)lässig, wie Du hier über anderer Leute wirtschaftliche Existenz redest.

HaPeKa 17.04.2020 19:20

Das sind Tatsachen ... und jeder, der unternehmerisches Risiko auf sich nimmt, muss mit dem Scheitern rechnen. Sonst kann man sich auch anstellen lassen ... By the way, auch Leute, die eine Bar oder ein Restaurant schliessen müssen, müssen nicht unter der Brücke schlafen. Sie könnten sich z.B. arbeitslos melden und 2 Jahre Arbeitslosengeld beziehen, sie können einen Job annehmen und 'normal' arbeiten gehen ... Ein Geschäft schliessen zu müssen heisst nicht, das die Existenz damit bedroht ist ...

Was ist mit China los? Heute werden wieder 1'290 Tote gemeldet? Nur ein Druckfehler?

https://www.worldometers.info/coronavirus/

a1000 17.04.2020 19:31

Zitat:

Zitat von HaPeKa (Beitrag 2132832)
Sie könnten sich z.B. arbeitslos melden und 2 Jahre Arbeitslosengeld beziehen, sie können einen Job annehmen und 'normal' arbeiten gehen .... Ein Geschäft schliessen zu müssen heisst nicht, das die Existenz damit bedroht ist ..

Wenn das nur so einfach wäre...
Du bist noch nie selbständig gewesen, oder?
Sagen dir Begriffe wie Kredite, Verpflichtungen, unbezahlte Rechnungen, Steuern, Verantwortung für Angestellte und nicht zuletzt Lebensplanung etwas?
Schon alleine das "normal arbeiten gehen" sagt, dass du ziemlich unerfahren in dem Bereich bist.

HaPeKa 17.04.2020 19:39

Ich war in meinem Leben nur 8 Jahre angestellt, dann bis zu meinem Ruhestand immer selbstständig und 'Unternehmer' :D
Und ich weiss, wie's hier in der Schweiz läuft. Klar gibt es Leute, die sich leichtfertig und ohne grossen Businessplan ins Abenteuer 'eigene Firma' stürzen. Aber normalerweise macht man sich ein paar Gedanken, bevor man eine Bar, ein Caffe oder ein Restaurant eröffnet. Wenn man fremdes Geld dazu braucht, dann muss man einen guten Businessplan vorlegen, um die Bank zu überzeugen, einem Geld zu leihen. Und wenn man einen Businessplan ausarbeitet, beschäftigt man sich mit vielen Szenarien, auch mit dem Worst-Case- oder Ausstiegsszenario. Und für einige (hoffentlich ganz wenige) geht es jetzt darum, Plan B umzusetzen.


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