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heldgop 24.04.2009 20:29

Die meisten aktuellen DSLRs haben doch ein RGB histogramm, und selbst bei denen ohne kann man am clipping erkennen wenn ein kanal absäuft/ausfrisst.

Mehr als darauf zu achten dass das Histogramm nicht anstößt, oder, wenn der dynamikberich zu groß ist, zu entscheiden, ob man lieber tiefen oder höhen opfert, kann man doch eh nicht machen. Ich frag mich halt was da ein Belimesser besser machen soll.

Das ein Externes gerät dem eingebauten Belimesser deutlich überlegen ist ist ja klar, aber die feineinstellung wird ja dann eh mit dem histogramm gemacht.

Shooty 24.04.2009 20:44

Auch wenns eine Art "Werbung" ist ....

Wahr ist es trotzdem ;)
http://www.gossen-photo.de/pdf/digital.pdf

Dimagier_Horst 24.04.2009 21:46

Schöner Artikel

Zitat:

Zitat von heldgop (Beitrag 826501)
wird ja dann eh mit dem histogramm gemacht.

Ich möchte die Wangen bei einem Portrait 2 Blenden heller haben als die Nasenspitze. Wie mache ich das mit dem Histogramm? Bei gleichbleibender Qualität?

Schau Dir dieses Bild an:
http://www.altvordern.de/bildbank/al...wqrtz99501.jpg
Nach den Regeln des Histogramm vollkommen versaut...Histogramm ist ganz in Ordnung, wenn es um technisch richtig belichtete Bilder geht, deren Kontrastumfang nicht allzu groß ist. Aber bei gezielten Lichtstimmungen ist es unbrauchbar. Mit Belichtungsmesser sparst Du Dir öfter viel Arbeit und/ oder Qualitätsverlust in der Nachbearbeitung.

heldgop 25.04.2009 00:35

Ok, das Wangen 2EV heller als Nasen Szenario ist das einzigste wo man ohne Histogramm nicht weiter kommt, aber da bringt auch der standart belimesser ohne spot messung nichts.


Aber was bitte hat dein Beispielbild mit belichtungsmessung zutuen? Du hast es doch extra so belichtet das der helle Fleck noch Zeichnung hat. Dafür saufen halt die tiefen ab, eine bewusste gestalterische entscheidung die einem kein belichtungsmesser der Welt abnehmen kann.


Bzgl. dem Artikel:

Das erste Bild ist einfach unterbelichtet, wenn man nach dem Histogramm geht ist das kein Problem. Das interesante Objekt soll Zeichnung haben, der Hintergrund darf ruhig überlaufen. Also belichte ich so das das Histogramm links nicht anshclägt und kein clipping in den tiefen angezeigt wird. Wozu braucht man da einen Belichtungsmesser?

Beim zweiten beispiel sieht man ja sogar direkt im Histogramm das das bild Überbelichtet ist, in dem fall nimmt einem das Belimesser vllt das denken ab, bessere resultate bekommt man damit aber auch nicht.

3,4 und 5 haben mit der belichtungsmessund garnicht am hut, da gehts nur um Dynamikumfang.

Dimagier_Horst 25.04.2009 09:50

Zitat:

Zitat von heldgop (Beitrag 826652)
die einem kein belichtungsmesser der Welt abnehmen kann.

Richtig. Ich kann jetzt

- eine Belichtungsreihe machen in der Hoffnung, "das Bild ist dabei"
- es in der EBV soweit dehnen und quetschen, bis es passt
- oder mit dem Belichtungsmesser ausmessen und habe fertig, ohne Abrisse im Stufenhistogramm.

Auf dem Bildschirm siehst Du das nicht, aber auf einem guten Ausdruck.

Jetzt zurück zur Ausgangsfrage: Im Studio kann ich das dann genauso einrichten, wie ich es möchte. Mit einer Lichtquelle probiere ich zwei oder drei Blenden, dann sitzt es. Bei drei Lichtquellen habe ich dann schon sechs bis neun Testaufnahmen, beim Beli drei Messungen mit Lichtmessung.

Morphium 28.04.2009 15:06

*klink ein*

Mit mehreren Lichtquellen im Studio geht es mit einem Beli einfach viel schneller, um die entsprechenden Werte zu erlangen. Kein try&error via Histogramm. Wie schon gesagt wurde, z.B. 8,5 auf den Hintergrund, 8 als Haupt, 5,6 oder 4 für Aufhell(2:1 oder 3:1) und evtl. noch 8 oder 8,5 von hinten bzw. oben entweder als Kick oder Haar. Viel Spass beim Einmessen ;)

@horst
Wie hast du deinen eingentlich kalibriert? Ich hätte die Möglichkeit mit einem Sekonic Chart aber 140 EUR sind mir der Spaß nicht wert. Zur Zeit fahre ich mit einem unkalibrierten Gerät noch ganz gut aber das Quentchen Genauigkeit fehlt.


Für die Interessierten. Ich besitze ein Sekonic 758DR mit RT32 für Pocketwizards. Spotmessung war mir als Eingebaute Variante wichtig. Und wenn man schon sowas fürs Leben anschafft, dann gleich richtig :cool:

Das Gerät war beim ersten Shootying am Set :D

Shooty 28.04.2009 15:24

Zitat:

Das Gerät war beim ersten Shootying am Set
sach blos du hast da auch damit gemessen?
das is vollkommen an mir vorbei gegangen ^^

Morphium 28.04.2009 22:04

Zitat:

Zitat von Shooty (Beitrag 828105)
sach blos du hast da auch damit gemessen?
das is vollkommen an mir vorbei gegangen ^^

Ich hatte es für die Allgemeinheit in der Nähe liegen lassen. Ich glaube, ich habe es kurz eingesetzt. Damit hatten wir die Arbeitsblende ermittelt, die Horst am Anfang an alle verkündete, soweit ich mich noch erinnere....*grübel* Jeder sollte aber daraufhin einen Blick auf sein Histo werfen, da einige z.B. ISO200 (Nikon) als Start haben und oder der Beli nicht auf das jeweilige System kalibriert ist/war.

Shooty 28.04.2009 22:08

Wie kann das sein das das bei anderen Systemen anders ist ...
Iso ist doch immerhin eine norm.

Bis auf Standarteinstellung Iso 200 oder so darfs doch bei den Iso werten 100 200 usw doch keine abweichungen geben, genau wie Blende und verschlusszeit ja auch gleich sein sollten (ok sollten ... bei billig sachen würd ich wirklich sollten sagen, aber bei solch teuren Geräten geht ich doch mal davon aus das das dann auch stimmt)

Schnitte 28.04.2009 23:23

So Leute,

für den nächsten Stammtisch melden wir uns schon mal ab.
Werden dann am übernächsten (hoffentlich) 'n paar Bilder aus der Karibik :) mitbringen.

LG von Astrid & Holger


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