![]() |
Zitat:
Energie lässt sich nicht drucken wie Euros - die muss erzeugt werden. Und ohne grundlegende Änderung in der Industrie- und Energiepolitik sehe ich nicht wie sich da die Situation schnell verbessern soll. Energie wird knapp bleiben solange man eher Kapazitäten ab- statt aufbaut. Der gute Ministerpräsident Günther irrlichtert damit umher, dass man Strom, der bisher in Norddeutschland wegen fehlender Transportkapazitäten verklappt wurde billig anbieten will. Das ist aber weisse Salbe. Etwas Flatterstrom umsonst und ein paar hundert Millionen vom Steuerzahler helfen nicht langfristig und verstossen ausserdem gegen EU-Recht. Das Projekt ist ohne billiges Russengas für immer tot. |
Wie immer gehst Du auf Kritiken nicht wirklich ein, sondern wirfst neue Nebelkerzen. Das ist nervig und ermüdend.
|
Zitat:
Wind ist und bleibt Anfallenergie, die man hat, wenn der Wind bläst. und der richtet sich nicht nach, wann man die Energie braucht oder eben gerade nicht. Das das mit der Speicherung nicht ganz so einfach ist, wie es sich Politiker (und auch einige hier) wünschen, hab ich ja schon oft genug dargelegt und dafür oft genug von den üblichen Verdächtigen Spott und Häme geerntet. Aber die Physik lässt sich eben nicht aushebeln und Naturgesetze kann man nicht einfach im Bundestag neu beschließen...... Und nein, ich sehen keinen schnellen Weg aus dem Schlamassel heraus zu kommen ohne noch mehr CO2 zu erzeugen. Aber auch ein Gaskraftwerk stellt man nicht in 2 Jahren auf die grüne Wiese........ Mir kommen die Politiker inzwischen vor, wie einer der leichtfertig seinen Führerschein durch Alkohol oder sonst was auf Spiel setzt und danach merkt, das es keine gute idee ist, bei Schneeregen 30 km mit dem Fahrrad auf Arbeit zu fahren. Ein Kraftwerk ist schnell abgeschaltet, für den Ersatz braucht allein die Genehmigung Jahre, vom Bau ganz zu schweigen. Wenn denn dann nicht wieder dutzende Bürgerinitiativen dagegen Sturm laufen und das Ganze um Jahrzehnte verzögern....... Das mit dem Wind wussten übrigens schon unsere Altvorderen. Der Windmüller musste, wenn der Wind blies, schuften bis zum Umfallen und konnte nichts machen , wenn grad Flaute war. Der Wassermüller stand früh ganz normal auf, machte seine Arbeit und hatte pünktlich Feierabend..... Da gibt es schon Spottbildchen aus dem 17. Jahrhundert...... |
Zitat:
|
Zitat:
Ich schrieb: „Energie kann man nicht wie Geld drucken“. Aber man kann Geld drucken um die Folgen dummer Energiepolitik und fehlender Eigenerzeugung zu vertuschen. Und ganz genau das geschieht jetzt. Es wird ein Sondervermögen (Auch so eine Framing-Lüge es sind Schulden) von 200 Mia. EUR aufgenommen und Helikoptergeld verteilt und das ganze mit dem infantilen Namen „Doppelwumms“ versehen. In der Realität wird wie in der Coronazeit in der Industrie Nichtproduktion und damit Berdarfsvermeidung finanziert bzw. Geld unters Volk geschmissen (Eine Monatsrechnung umsonst). Das ist das absolute Gegenteil von nachhaltiger Politik und meiner Meinung nach nicht verfassungskonform. Aber für jedes Wehwehchen ein „Sondervermögen“ zu öffnen ist offenbar mittlerweile normal. Auch in der EU. Da helfen auch keine Framing-Namen wie „Stabilitätsfonds“ oder „Aufbau-Fonds“ oder „Solidaritätsfonds“ oder „Target-Saldo“. Wenn diese „Fonds“ nur Schulden sind und der „Saldo“ nicht ausgeglichen werden kann ist irgendwann „Ende Gelände“. Schulden müssen irgendwann zurückbezahlt werden oder man enteignet die Bevölkerung per Inflation oder Konfiszieren von Vermögen und zahlt damit. Die Vorbereitungen laufen schon. Was war so schlecht daran eine auf Realität und nicht-alternativen Gesetzen der Physik beruhende Energieversorgung beizubehalten? Seit Merkels populistischem Schwenk nach dem Fukushima-Erdbeben lebte man nur noch von der Substanz und nun steht man vor dem Scherbenhaufen. Schuld haben aber immer noch alle anderen. Oder man ist „Respektlos“ weil man sich nicht in den Selbstbetrugs-Konsens einordnen will. Daran ändert sich offenbar nichts. Bedingt Lernbereit. Glückauf. |
Zitat:
Das oben Zitierte ist deine Meinung zum Thema. Und entgegen deiner Behauptung nicht das, was in dem Artikel stand, den du als Beleg heranziehst. Ich stelle jetzt mal fest, dass Du nicht wirklich an einer Diskussion interessiert zu sein scheinst, sondern eher an einer Ventilation deiner festgefügten Meinung ohne Rücksicht auf die Mittel. Für mich ist das jetzt hier auch erledigt, da ich nicht Don Quixote de la Mancha heiße. (Über dieses Bild lohnt es sich bestimmt mal nachzudenken, der kämpfte schließlich auch gegen Windmühlen :lol:) |
Zitat:
Stephan |
Zitat:
Here we go: https://www.handelsblatt.com/meinung.../28795288.html „Die Wirtschaftsweisen schlagen Bundeskanzler Olaf Scholz mitten in der Energiekrise höhere Steuern oder einen Energiesoli vor.“ Diejenigen, die gerne ihre Meinung in meine Zitaten lesen wollen, mögen doch bitte selbst lesen, selbst zitieren und selbst argumentieren. Ist viel verlangt - ich weiss. Man ist offenbar einfach gewohnt, dass die eigene Meinung schon vergekaut dasteht. Das SUF hat keinen Algorithmus - das hat Charme. |
Ich denke nicht dass wir höhere Steuern benötigen.
Es wäre schon hilfreich, wenn alle die hier Geld verdienen auch hier welche bezahlen würden - und da geht es nicht nur um GAFA sondern auch im viele andere Mittel- und Großverdiener und Unternehmen die hier falls überhaupt nur minimalst Steuern bezahlen. Es gibt zu viele Schlupflöcher, nicht nur Irland & Co. Man sollte ich in Europa mal einig werden, dass man eine Transaktionssteuer benötigt. ABER: Nicht zusätzlich, sondern statt der Besteuerung von Arbeit. Damit käme keiner mehr aus. Wenn man dann noch die Barzahler-Schlupf-Löcher (u.a. auch bei Immobilien) schließt hätte man m.E. alle im Boot. Wer die Infrastruktur, die Sicherheit im Lande nutzt, sollte dazu beitragen. (Für die die nur durchfahren gibt`s dann halt eine Vignette - das machen doch unsere Nachbarn vorbildlich:-)) Es kann doch nicht sein, dass ich als Unternehmer hier Google-Ads absetzen kann, aber Google die Gewinne nicht hier versteuert. |
Zitat:
Die Wirtschaftsweisen sind es wohl nicht, die die Steuern erhöhen wollen. Eher eine davon. Wenn (!) ich das richtig mitbekommen habe. Und die Idee scheint auch offensichtlich so bescheuert zu sein - vor allem wenn man die aktuellen Steuereinnahmen sieht - dass das wohl auch nicht kommen wird. Schließlich machen die Wirtschaftsweisen nicht die Politik, sondern immer noch die Regierung. P.S.: Gerade eben hat der Bundestag Steuererleichterungen beschlossen. |
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 15:22 Uhr. |