![]() |
Dummheit - deine Wortwahl entspricht nicht meiner Darstellung.
Dummerweise aber ist der Laie auch der Kunde der bezahlen soll und sich möglicherweise verarscht fühlt, dann das Verkehrsmittel wechselt oder der Bahn faktisch, wie in meinem Fall, deutlich weniger Ertrag einbringt, da er für ca. 70% des Fahrpreises für die 2. Klasse, also des Mittels der der unterschiedlichen "Angebote", zur gewünschten Fahrzeit am gewünschten Tag, die gewünschte Strecke 1. Klasse reiste, die er zweiter Klasse zu reisen beabsichtigt hatte. Das nennt die Bahn dann wohl optimierte Steuerung! Gute Nacht. |
Zitat:
Nur, für mich persönlich als Kunde der Bahn ist das nicht zwingend vorteilhaft.;) |
Zitat:
Dat Ei |
Zitat:
Dat Ei |
Zitat:
Nun, die Hürde für die Bahncard 50 ist mit knapp 250 € in der 2. Klasse und knapp 500 € in der 1. Klasse auch schon mal ziemlich hoch. Für eine oder 2 Urlaubsfahrten lohnt sich das höchst selten. Dafür fährt man auch noch die RyanAir Masche, so sind gerade in der 1 Klasse unlängst die freie Platzreservierung und schon länger der Lounge- Zutritt für die Sparpreis- und Supersparpreis- Nutzer weggefallen, was nochmals zur allgemeinen Preissteigerung einen extra obendrauf bedeutet..... |
Zitat:
Zitat:
Dat Ei |
Zitat:
Man bräuchte nur ein Drittel der Züge mit dem Viertel der Länge. Weil die normalen Preise sind so unverschämt teuer, dass außer ein paar Geschäftsleuten, die die Fahrkarten nicht selbst zahlen müssen, keiner mehr mitfahren könnte. Aber ich fürchte, dann wäre die Bahn schon längst insolvent. |
Zitat:
Zitat:
Aktuell 185 Stutz (CHF) für ein Jahr, ab dem zweiten Jahr (Treuebonus) 165 CHF Reduktion 50% Von der Webseite der SBB: '...Sie profitieren beispielsweise schon ab 4 Retourfahrten in der 2. Klasse von Bern nach Zürich oder von 2 Retourfahrten 1. Klasse von Zürich nach Bern....' In der Schweiz wird nicht nur deutlich mehr Geld in den Schienenverkehr investiert, mir scheint auch beim Verkehrsbetrieb SBB eine deutlich andere Mentalität verbreitet zu sein als bei der Deutschen Bahn.;) |
Zitat:
Dat Ei |
Zitat:
|
Zitat:
|
Moin, moin,
Zitat:
Aber bevor man die Schweizer Bundesbahnen zu sehr über den grünen Klee lobt - auch die haben reichlich Leichen im Keller liegen, die einen nur den Kopf schütteln lassen. Dat Ei |
Zitat:
Hm, lass mal sehen, Basel-Genf sind gut 250km, das entspricht so ungefähr genau in etwa Basel-Mannheim. Viel weiter geht halt nicht in der Schweiz. :D Die Fahrscheine sind natürlich nicht zu 100% vergleichbar, aber wie ich finde nahe genug beieinander. SBB Fahrkarte für nächsten Mittwoch Basel SBB-Genf: einfache Fahrt, Streckenbillet (Normalfahrkarte), 2. Klasse -> 76 CHF (aktuell etwa 78,60€) mit Halbtax (185CHF) spare ich 38 CHF, also bin ich nach 5 Fahrten im Plus (in der 1. Klasse 133 / 66,50 also bin ich bei der dritten Fahrt im Plus) DB Fahrschein Basel Bad Bf (ist der deutsche Bahnhof in Basel) nach MA Mittwoch einfache Fahrt, Flexpreis, 2. Klasse -> 72,70€ Mit Bahncard 50 2. Klasse (250,-€) spare ich 36,35€, bin also nach 7 Fahrten im Plus (In der 1. Klasse (BC50first 500€) 130,80 / 65,40€ bin ich bei der 8. Fahrt im Plus) Die Schweizer Bahn ist in diesem Normalpreis-Besispiel etwa 8% teurer als die DB Kaufkraftparitäten für Transport laut Eurostat für 2022: EU 100%, D 107,7% , CH 126,2% Also gar nicht so weit auseinander, oder? :D |
Zitat:
Mit der Seniorenbahncard 50 2. Klasse für 121 € lohnt es sich ab der 4. Fahrt Man kann mit der DB oft günstig fahren, aber es ist oft nicht leicht den günstigsten Tarif zu finden. |
Zitat:
Wer rechnet auch damit, dass man die Bahncard 6 Wochen vor Ablauf kündigen musste..... Wer sich als Schweizer in einen ICE verirrt sollte bei den Speisen und Getränken aufpassen. Die DB besteht auf schweizer Strecken auf eine Bezahlung in Franken, rechnet aber noch zum Kurs von 2016 (1 € = 1,2 SFR) :roll: |
Zitat:
Zitat:
Wenn ich so darüber nachdenke war ich damals ziemlich sauer am Schalter und bin seitdem tatsächlich nur noch mit 9€/59€ gefahren. |
Aus aktuellem Anlass, gerade wieder aus dem Ersatzzug geworfen worden, woher weiß der Lokführer denn, dass der Zug überladen ist? Hat der 'ne Waage eingebaut?
Ich würde ja die Maus fragen, aber der Zug nach Köln endete heute einfach in Frankfurt Flughafen..... Mal sehen wie ich weiterkommen kann.... |
Moin, moin,
gerade in Frankfurt Flughafen kann es zu dieser Situation kommen, dass Zuggäste den ICE verlassen müssen, bevor dieser auf die Neubaustrecke Rhein-Main fährt. Die Höchstgeschwindigkeit ist aus Sicherheitsgründen an eine maximale Beladung und einen maximalen Füllgrad gekoppelt. Ist der Zug überfüllt, müsste der Lokführer die Geschwindigkeit deutlich drosseln, was dann wiederum deutliche Verspätungen ins Netz implizieren würde. Da das System Bahn in den meisten Tarifen bei der Zugwahl nicht zugangsbeschränkt ist, kann es leider zu solchen Situationen kommen, erst recht, wenn der Regelbetrieb durch Verspätungen, Ausfälle oder extreme Fahrgastaufkommen vor Feiertagen nicht mehr gegeben ist. Dat Ei |
Zitat:
Musst am Flughafen schauen, dass du aufs Gleis 1 kommst (Terminal 1 Halle B runter). Das ist dort seit Jahren nicht gut ausgeschildert. |
Ah vielen Dank, aber ich bin dann vorhin doch noch an einen Stehplatz in einem (gnadenlos vollen) späteren ICE nach Köln gekommen. Auch massiv verspätet. Und mit Zusatzhalten. Aber er fährt! :top:
|
An Dat Ei:
Jaja, mir ist schon klar dass die Lokführer das nicht aus Jux und Dollerei machen. Meine Frage war ja, haben die Züge eine Waage eingebaut, oder wird das geschätzt. Deiner Antwort nach dann wohl geschätzt. |
Moin, moin,
mein Mädel, das ebenfalls beruflich mit dem Thema Bahn zu tun hat, meint, dass über Drucksensoren die Zuladung ermittelt wird. Wir kommen aber beide nicht aus der Fahrzeugtechnik. Dat Ei |
Zitat:
Das wird über die entsprechenden Sensoren an den Drehgestellen gemessen. Bei Schraubenfedern über die von der Last abhängigen Restlänge der zusammengedrückten Federn, bei Luftfederung wird die Höhe der Federbälge konstant gehalten und der dazu benötigte Druck der Druckluft ist ein Maß für die Belastung. Die Belastung der Wagen wird für die Regelung der Gleitschtzvorrichtungen der Bremsen (Wie das ABS beim Auto) benötigt. |
Danke Euch Beiden für die Antworten.:top:
Das klingt sinnvoll und nachvollziehbar. |
Keine Einigung zwischen DB und GDL, es wird wieder zu Streiks kommen.
|
Gibt es eigentlich in Deutschland so wie in Österreich einen Mitbewerber zur quasi staatlichen Bahn? Oder hat die DB ein Monopol?
|
Es gibt sogar einige Mitbewerber. Zum einen im regionalen Bereich, als auch deutschlandweit.
|
Bei uns um Hannover, Transdev und Westfalenbahn hauptsächlich!
Bewertungen unterirdisch.Blender halt! |
Moin, moin,
die Regionalverkehre werden in D ausgeschrieben. Wer sich für die Historie der Ausschreibungen interessiert, findet hier Datenmaterial. Seit dem 1.Januar 2022 ist der Deutschlandtarifverbund am Start, in dem 19 Aufgabenträgerorganisationen und 47 Eisenbahnverkehrsunternehmen des Nahverkehrs organisiert sind und den D-Tarif (Deutschlandtarif) als Nachfolger des C-Tarifs (Nahverkehrstarif der DB Regio) gestalten. Dat Ei |
Ich meinte eigentlich eh nur den Fernverkehr und keine Regionalbahnen. Aber scheints offenbar eh zu geben. Dann wundert mich das seit Jharen bestehende Bahnchaos in D aber eigentlich umso mehr :roll:
Andererseits hat wahrscheinlich jedes Land irgendeinen Sektor der nicht so gut funktioniert - Stichwort Gesundheitssystem in England, usw. |
Zitat:
Da wird sich die Schuld an Versäumnissen gegenseitig in die Schuhe geschoben. https://de.trustpilot.com/review/transdev.com |
Moin, moin,
Zitat:
Da Regionalbahnen nicht an der Verbund- oder Landesgrenze enden, gibt es auch in Nahverkehr Langläufer, von nicht unerheblicher Länge. Im Fernverkehr stemmt die DB Fernverkehr etwa 95% der Fernverkehrs. Selbst Mitbewerber, die versucht haben, sich die Rosinen aus dem Netz zu picken, haben sich wieder zurückgezogen. Das Thema Bahnbetrieb ist nicht einfach - auch nicht für Wettbewerber der Deutschen Bahn. Dat Ei |
Im Nahverkehr gibt es keine Konkurrenz. Die Verkehre werden zwar ausgeschrieben, aber die Gesellschaft erhält die ausgeschriebenen Strecken exklusiv, muss aber die Vorgaben der ausschreibenden Behörde erfüllen. Dazu wird oft auch noch das Rollmaterial vorgegeben oder gar, wie im Fall Go Ahead Bayern, zur Verfügung gestellt.
Im Fernverkehr gibt es ansatzweise Konkurrenz, wie z.B Flixtrain. Nightjet oder Snaltaget sind eine Ergänzung, aber keine Konkurrenz, dieses Geschäftsmodell wurde von der DB, warum auch immer ohne Not aufgegeben. Im Güterverkehr sieht es anders aus, und da sind, zumindest hier in der Gegend, mittlerweile Züge der DB in der Minderzahl. In dem Zusammenhangist mir aufgefallen, dass beim Go Ahead Probebetrieb jede Menge Siemens Desiro HC (High Capacity mit Doppelstockwagen) unterwegs waren, jetzt fahren nur noch, meist überfüllte, einstöckige Dreiteiler. Gibt es da mal wieder ein technisches Problem seitens Siemens oder wo sind diese Züge abgeblieben? |
Zitat:
Auch ist hier auffällig, dass, seit die DB den Verkehr auf vielen Strecken verloren hat, plötzlich endlose Bauarbeiten stattfinden. So wurden in Goldshöfe monatelang Bauarbeiten an einem kurzen Bahnsteig durchgeführt, natürlich mit Streckensperrung und Schienenersatzverkehr oder ebenso in Neu Ulm, so dass Reisende von Donauwörth nach Ulm monatelang auf Schienenersatzverkehr mit drastischer Fahrzeitverlängerung und Verlust der Anschlüsse klar kommen mussten (dort fährt Agilis). Oder wie in Stuttgart die Züge von Go Ahead BW, pünktlich dort angekommen, ein paar Minuten verspätet abfahren und dann eine lahme S- Bahn vor die Nase gesetzt bekommen, so dass die Anschlüsse in Aalen verloren gehen. Ist mir dieses Jahr mehrfach passiert. Als noch die DB die Züge fuhr, musste die S-Bahn warten. Ein Schelm, der Böses denkt...... |
Moin, moin,
Zitat:
Dass die an der Ausschreibung teilnehmenden Unternehmen Fahrzeuge, Infrastruktur (nicht nur das Netz, sondern auch Werkstätten) und Personal gestellt bekommen, macht durchaus Sinn. Oder soll das jeder Marktteilnehmer selber vorhalten und mitbringen? Da darf man sich mal vorstellen, welche Ressourcen an Mensch und Material gebraucht oder bei jedem Betreiberwechsel ausgetauscht werden müsste... Dat Ei |
Zitat:
Und natürlich ist es sinnvoll, das Material weiter zu nutzen, aber man sollte dann nicht die Probleme damit dem neuen Betreiber anlasten. |
Moin, moin,
Zitat:
Das Problem ist deutlich komplexer... Es ist ein Gemisch aus den Landesregierungen, den Aufgabenträgern, den Verkehrsunternehmen und letztendlich dem Bund, der die Länder finanziell stützen muss. Dat Ei |
Wer hat den nun den "Schwarzen Peter" wirklich? Der verständnisvolle Kunde wird verprellt und irgentwann als Kollateralschaden Empfänger gelten.
Habe heute das letzte Mal vorläufig unsere Tochter zum Bahnhof gefahren. |
Was die GDL fordert ist für mich nicht überzogen. Lokführer verdienen so um die 40kEuro im Jahr für 40h im Schichtdienst der sehr sehr oft nicht planbar ist. Immer wieder einspringen für Kollegen und eins wird immer nicht berücksichtigt. Die Angst vor Menschen, die Suizid begehen wollen fährt immer mit. Kommt es zu so einem Vorfall ist es oft vorbei mit dem Job auf der Lok.
|
Zitat:
|
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 14:28 Uhr. |