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wieviel 50 oder 55mm Objektive soll ich zeigen,die solche Streifen nicht erzeugen. Möchte das 50er Apo ja auch nicht unbedingt schlecht machen,nur in der Form für mich selber nicht schön und damit auch nicht akzeptabel. Hier wird gerade mit allen Mitteln versucht es gut zu reden,Lichtbrechung ,Gestrüpp ect. Das Objektiv ist zurückgegangen mit dem Vermerk es auf Fehler prüfen zu lassen,evtl. war ja doch was im Argen. Hier noch ein Beispiel mit dem 50er Loxia,auch da wurde wohl auch genau der Punkt erwischt wo kein Gestrüpp war.......:lol: ![]() → Bild in der Galerie |
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Ob der Unterschied in der Form der Blendenlamellen – gerundet beim Voigtländer, gerade beim Zeiss – sich bei f/11 noch auswirkt, müsste man mal vergleichen. Ich hatte das Loxia mal kurz leihweise und erinnere mich, daß das schon bei f/2,2 gigantische Sterne macht. Das wirst du mit dem Apo-Lanthar sicher nicht hinbekommen, aber dafür ist es halt auch nicht gemacht. |
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![]() → Bild in der Galerie Aus der Praxis mit Bl. 2.5 (ist hier auch schon mal zu sehen gewesen) ![]() → Bild in der Galerie |
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Hier noch ein Beispiel mit "großer Sonne" aber da war dann ja auch wieder nichts im Wege oder doch ein Ast,die Streifen haben also nicht soviel mit großer oder kleiner Sonne zu tun.Die Schärfe der Sonnensterne sind abhängig von der Größe der Lichtquelle,da bin ich ganz bei dir. |
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Ich hatte dann nur noch 11 probiert, hatte das aber aus Platzgründen weg gelassen. Sah aus wie 8.
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Das sieht sehr gut aus,ohne Fehl und Tadel
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Ist ja auch eine echte Punktlichtquelle. :roll:
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Eben. :top:
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Schade das das 50er Apo nur Punktlichtquellen kann,die fotografiere ich nicht so oft.
Für Sonnen im Wald nehme ich dann das Loxia;),das ist nicht so empfindlich gegen Gestrüpp...:lol: |
Bevor hier wieder irgendwelche Hinweise kommen,
ich habe sowas während meiner Hochschulzeit noch und noch durchgekaut, also so ganz unbedarft bin ich mit Lichtbrechungen,Polarisation ect. nicht. https://www.itp.uni-hannover.de/file...eltsames2.html Ich könnte jetzt hier auch eine wissenschaftliche Abhandlung über dieses Thema schreiben,aber a. ist das hier ein Fotografieforum b. fehlt mir die Zeit dazu c. ist Fotografie nur ein Hobby für mich und das wichtigste das ich nur geschrieben habe das mir die Sonnensterne des 50er Apo nicht gefallen und es anscheinend eine Eigenart des Objektivs ist mit bestimmten Lichtsituationen,Polarisationen und Doppelberechnungen nicht gut klar kommt. Ich wollte nur eine Information ob es ein einzelner Fehler meines Objektivs ist oder das Objektiv generell mit solchen Lichtsituationen umgeht. Da man mir hier aber einige Bilder u.a. von Dustin Abbott gezeigt hat liegt wohl kein einzelner Fehler vor sondern das ist die Abbildungsleistung. Damit ist meine Frage auch beantwortet. |
Ich möchte von keinem die fotografischen Fähigkeiten in Frage stellen. Nach dem ich nun eine Weile hier mit gelesen habe, da mich die APO Serie generell interessiert, fiel mir auf, das es sich bei allen Beispielen (ich hoffe ich habe nichts übersehen) um "Test" Fotos handelt.
Es wäre mal interessant in wie weit die angesprochenen "Sterne", sich negativ auf fotografisch relevante (also "gute" Aufnahmen) oder künstlerisch wertvolle Fotos, störend auswirken. Natürlich kann es sich bei Portrait Gegenlichtaufnahmen, Landschaft oder Architektur, auswirken. Wenn aber das Punctum überwiegend auf einen "streifige" Sterne gelenkt würde, dann würde ich die Qualität (Bildaussage, Wirkung, Stimmung, Emotion) der Aufnahme fast anzweifeln. Vielleicht kann ja mal jemand hier eine Aufnahme, wo diese negative Sternen Wirkung, die Betrachtung eines entsprechend v.g. Fotos zerstört, zeigen. |
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https://www.flickr.com/photos/961893...58325/sizes/k/ (Btw., hast du Phillip Reeve und Fred Miranda eigentlich um Erlaubnis gefragt, ihre Fotos hier in deine Galerie hochzuladen?) |
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Ich habe ja auch die Möglichkeit mit Offenblende oder einer kreisrunden Blende diesen Effekt zu vermeiden. |
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Ich freu mich immer wieder auf so Leute zu treffen,weil mir dann immer bewußt wird in welch komfortablen Lage ich mich in meinem Leben bewege. |
Ein ganz schwaches Bild sind unbesonnene, die Existenz des Forums gefährdende Nutzer. Wenn sie dann noch einen Umgangston pflegen, der beinhaltet, bei eigenen Fragen absolut alles besser zu wissen, dann fragt man sich, was der Sinn und Zweck der Frage wohl sein soll.
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Ich finde es sehr schade, dass du unsere Hilfestellungen nicht verstehst/verstehen willst.
Es kann natürlich sein, dass dein APO einen Fehler aufweist. Aber warum wehrst du dich dann dagegen einen Test mit einer Punktlichtquelle zu machen. Unsere Exemplare zeigen eben dieses Verhalten nicht - sofern wir nicht Hindernisse zwischen Quelle und Objektiv haben. Und der Hinweis bezüglich externer Bildverlinkungen war sicher auch hilfreich gemeint, denn die Forenbetreiber sind letztlich haftbar und hätten diesen Link ohnehin bald entfernt. |
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vorbei. Es ging mir nur darum auszuschliessen das das Apo keinen Fehler hat,damit wenn ich es zurückschicke entsprechend einen Hinweis mitgebe.Aufgrund des mir nicht gefallenen Sonnensterns hätte ich es eh zurückgeschickt. Es nutzt mir nicht viel wenn ich zig mal auf Punktlichtquellen hingewiesen werde und mir man zeigen möchte wie toll die Blenden/Sonnensterne da doch sind. Das Loxia und auch das Zeiss 55mm 1.8 können mit der Lichtsituation (Wälder ,Häuserkanten,Gestrüpp ect.) dann wohl besser umgehen,das sieht man ja in vielen Rezensionen und kann ich auch aus eigener Erfahrung sagen. Ich habe mich dagegen gewehrt wenn man mir verkaufen möchte das ist ganz normal und bei jedem Objektiv mit der Brennweite so.(Lichtbrechung ect.) Ich könnte noch einen Vergleich zeigen wo das 21er Nokton 1.4 in ähnlicher Weise die Streifen zeigt,aber wie man sehen konnte mein 20er Sony nicht.Also ist es wie vorher hier auch schon erwähnt als ich das 20er Bild zum Vergleich zeigte wohl doch nicht nur der Brennweite geschuldet. Das das Voigtländer einen Defekt hat schliesse ich nach den Fotos von Dustin Abbott jetzt auch mal aus,denn dort ist der selbe Effekt zu sehen. Wie gesagt wenn das Wetter und die Zeit mitspielt mache ich gerne an der selben Stelle zur selben Uhrzeit,oder ich sollte hier lieber sagen zum selben Sonnenstand,sonst wird man mir wieder erklären wollen das zur selben Uhrzeit die Sonne ,nun in einem anderen Winkel stand ,ein paar Fotos mit einem anderen 50mm Objektiv. Summa Summarum - das Voigtländer ist bestimmt ein gutes Objektiv,jedoch für meine Aufnahmezwecke dann wohl nicht geeignet |
Das 55er kann hier z.B. gar keinen Blendenstern:
![]() → Bild in der Galerie Und das Loxia hier auch nicht: ![]() → Bild in der Galerie Beides trotz hoher Blende. Der Grund: Keine Punktlichtquellen, nicht hell genug, ... Ich hätte auch noch eine, wo das Loxia es nicht hinbekommt trotz Gestrüpp im Vordergrund. Was wir zu sagen versuchen: Du schiebst externe Umstände, die zu dem Bild beitragen, den Eigenschaften des Objektivs zu. Und das ist schlicht nicht richtig. |
Oder nimm bei diesem Bild (das von dir oben gelobte 40er Nokton) den Blendenstern untern Mitte (Straßenlaterne) versus den roten Blendensternen oben.
Die Lichtquelle unten ist größer und halb hinter einem Laternenpfahl, man erkennt gut die doppelstraheln. Die roten Sterne sind prima gezeichnet. ![]() → Bild in der Galerie |
Blendensternvergleich - einfach mal so, weil ich aktuell nicht besseres zu fotografieren habe:
Obere Reihe ist Blende 4 - untere Reihe ist Bl. 8 ![]() → Bild in der Galerie |
Für mich bei f/4 das Loxia, bei F/8 das APO! :cool:
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Wenn ich diesen Thread noch einmal hochholen darf:
aidualk, gab es eigentlich einen besonderen Grund dafür, dass Du Dich dieses Jahr von diesem Objektiv getrennt hast? An der Bildqualität lag es ja wohl eher nicht – oder hat das Apo-Lanthar doch einen Pferdefuß, den Du erst nach längerer Benutzung entdeckt hast? (Ich frage nur, weil es ja doch auch für andere Nutzer interessant sein könnte, falls Du doch noch ein gravierendes Problem mit dem Objektiv entdeckt hast.) |
Es gab zwei Gründe. Einmal hat mir auf Dauer dann doch immer wieder der AF gefehlt. Für unterwegs habe ich dann gemerkt, dass ich viel mehr mein Sony-Zeiss 55mm mit nehme.
Zum anderen hat mich gestört, dass die interne, im RAW nicht abschaltbare (ACR) Vignettierungskorrektur Ringartefakte erzeugt hat, wenn ich mit den Reglern stark gearbeitet habe um die max. mögliche Dynamik der Sensoren heraus zu bekommen, besonders bei Nachtaufnahmen und höheren ISO. Das hat mich auf Dauer dann doch sehr gestört. Vergleichbares hatte ich auch beim 12mm Voigtländer beobachtet. Ähnliches war auch der Grund, warum ich seinerzeit mein sehr gutes Zeiss Batis 18mm verkauft hatte. Hier hat die Vignettierungskorrektur weit über das Ziel hinaus geschossen und die Ränder und Ecken wurden (für meinen Geschmack) viel zu stark aufgehellt. Auf Dauer hat mich das gestört. Z.B. beim Loxia 21mm ist das nicht so. Dort greift die Automatik deutlich schwächer ein. Z.B. das Sony FE 20mm/1.8 hat eine perfekte interne Korrektur, an der ich nichts auszusetzen habe. Sie erzeugt ein sehr sauberes, ausgewogenes Bild, sowohl bei normalen Tagaufnahmen, wie auch bei Nachtaufnahmen, wo teilweise stärker an den Reglern gedreht wird. Das gleiche beim 14mm und 35mm GM. Ähnlich gut funktioniert es beim alten Sony-Zeiss 55mm. Deshalb ist das Voigtländer bei mir wieder gegangen, auch wenn ich, besonders vom Rendering, sehr angetan war. |
Ganz herzlichen Dank für die schnelle und genaue Antwort, aidualk! :top:
Besonders der zweite Punkt mit den Artefakten durch die interne Vignettierungskorrektur ist sehr interessant, da er m.W. in keinem Review genannt wird. Nur um Missverständnisse zu vermeiden: Ist das die interne Vignettierungskorrektur in der Kamera, die man im alten Sony-Menu (α7 I bis III, α7R I bis IV) unter „Qualität/Bildgröße 2“ > „Objektivkomp.“ > „Schattenaufhellung“ an/ausschalten kann und die dann (im Ggs. zu den anderen Korrekturen) direkt auf die Raw-Daten angewendet wird, sodass sie auch fest in die ARW-Dateien „gebacken“ wird? Dann könnte man das Problem immerhin umgehen, indem man diese Option in der Kamera ausschaltet (was ich persönlich seit Jahren mache, weil ich dieser Korrektur immer misstraut habe). Oder besteht das Problem sogar dann noch, wenn man diese Option ausschaltet? |
Wenn es so einfach wäre, in der Kamera die Korrektur abzuschalten ... ;) Nein, ins RAW wird das immer eingebacken. Die Einstellung in der Kamera wirkt sich nur aufs jpg aus. Und da tun sich Fremdhersteller wohl schwerer (incl. Zeiss) das sauber umzusetzen.
Und der ACR liest das automatisch aus. Ich könnte mir jetzt vielleicht etwas anderes suchen, abseits von Adobe, aber ... ;) Das Problem tritt auch nur auf, wenn man das Bild stark bearbeitet, in der Regel bei sehr hohen Kontrasten in Dunkelheit. Damit verstärkt man solche Phänomene, bis sie irgendwann sichtbar werden (früher oder später). Bei normalen Aufnahmen merkt man davon nichts. Ganz extrem fällt das auf die Füße, wenn man stackt und dann die Tonwerte spreizt. Hier ein Beispiel von einem Kollegen, das ich gefunden habe (ein echt extremes, meist ist es viel subtiler wobei hier wohl noch zusätzlich ein anderes dabei ist, aber das Ergebnis ist ähnlich - eigene Beispiele habe ich nicht mehr, bzw müsste ich suchen und neu entwickeln). |
Dieses Problem ist unter Astrofotografen leider bekannt. Kann man nicht abschalten! Auch bei Nikon tritt das auf. In einem US-Astronomie-Forum wurde das auch sehr ausführlich analysiert: https://www.cloudynights.com/topic/7...=%20concentric
Das Objektiv ist perfekt bei Offenblende, aber leider mit diesen Einschränkungen. :cry: Aber wie Oli schon erwähnt hat: bei "normalen" Aufnahmen nicht sichtbar! |
Vielen Dank Euch beiden! :top: Wieder was gelernt …
Ich hatte die früheren Diskussionen über Ring-Artefakte durch die kamerainterne Vignettierungskorrektur (insbesondere bei Verwendung der alten, verlustreichen ARW-Kompression) so verstanden, als würde das Abschalten der Option „Schattenaufhellung“ dagegen helfen. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich damals noch viel mit RawTherapee gearbeitet habe, das dann m.W. beim Öffnen der ARW-Datei tatsächlich die originale, unbearbeitete Vignettierung zeigte. Vielleicht war das aber auch nur bei einem bestimmten Objektiv so, mit dem ich es damals ausprobiert habe (eine Abhängigkeit vom verwendeten Objektiv hast Du, Oli, ja schon früher beschrieben, danke auch dafür!) … Aber, um nicht ganz vom Thema abzukommen: Wie ich jetzt sehe, hast Du, Toni, das Problem mit dem 50mm F2 Apo-Lanthar schon in diesem Thread genau beschrieben, inkl. beeindruckendem Beispielbild. Und wenn ich Deine Aussagen dort richtig verstehe, nützt das Ausschalten aller Objektivkorrekturen der Kamera und die Vermeidung der verlustreichen ARW-Kompression jedenfalls bei diesem Objektiv gar nichts – erst durch Abkleben der Objektivkontakte konntest Du die Ring-Artefakte komplett vermeiden. Das sollte man auf jeden Fall wissen, bevor man sich das 50er Apo-Lanthar kauft, und meine dumme Nachfrage hat immerhin den Vorteil, dass es jetzt auch in diesem Thread steht, sodass es noch leichter zu finden ist ;). Glücklicherweise scheint das Problem ja bei „normalen“ Fotos nicht aufzutreten. Ich bin aber gespannt, ob ich bei manchen Landschaftsfotos doch Spuren davon entdecken werde – ich belichte Landschaften manchmal stark unter, um die Zeichnung in den Wolken etc. zu erhalten, und pushe die Belichtung dann deutlich; das gibt etwas mehr Rauschen, funktioniert aber sonst gut. Ich werde, auch damit dieser Thread wieder zu seiner Bestimmung („Beispielbilder“ …) zurückfindet, hier demnächst ein paar Beispiele anfügen – entweder um den Effekt zu zeigen oder, hoffentlich ;), um zu zeigen, dass er auch bei gepushten Landschaftsbildern nicht (sichtbar) auftritt. |
Diesen Thread, damals von Toni, hatte ich tatsächlich vergessen gehabt. :oops:
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Ein Bild des wohl beliebtesten Motivs in der Hamburger Speicherstadt, das Wasserschloss. Hier habe ich gezielt die Blende 5.6 gewählt, da mir bekannt war, dass sich damit die ausgeprägtesten Blendenstene erzielen lassen. Das mag mancher als Showeffekt bezeichnen, bringt die Lichter aber noch einmal zusätzlich zur Geltung. Die ISO-Zahl habe ich so gewählt, dass sich eine Belichtungszeit von mehr als 10 Sekunden zur Glättung des Wassers ergibt, diese aber unter 30 Sekunden bleibt, um die Verwendung des Bulk-Modus zu vermeiden. Die verwendete Kamera war meine Alpha 7III.
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Und ein Bild, das eine wohl etwas typischere Anwendung des Objektiv darstellt, nämlich in der Botanik, wo chromatische Abberationen schneller auffallen als bei der Mehrzahl anderer Motive. Für die Straße würde ich hingegen wohl eher das Nokton 1.2 wählen, was ich aber nicht besitze und wofür ich typischerweise ein Objektiv mit Autofokus bevorzuge.
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