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Danke für deine Erfahrungen.
Ich bin ernsthaft am überlegen, mir das Objektiv vielleicht auch zu kaufen, und mir einen Didymfilter aus einem vorhandenen runden (von einem Glaser?) heraus schneiden zu lassen. Gibt es da Vorgaben bzgl. der Stärke? |
Folienstärke
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Danke für die Info!
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Auch von mir herzlichen Dank für Deinen Erfahrungsbericht! :top: So wird das doch alles viel konkreter und besser vorstellbar … |
Da uns DXOMark, LensTip.com und OpticalLimits noch keine Messungen zum Sigma Art 14-24mm F2,8 DG DN FE bieten und da ich auch noch keinen grundsoliden Test etwa nach der Art von Phillip/Bastian/Jannik/… gefunden habe (eines von beiden hätte ich einfach gerne konsultiert, bevor ich ein Objektiv kaufe), habe ich mir mal die aktuellen Fotozeitschriften angesehen – natürlich gekauft, man muss ja die Fachpresse unterstützen ;).
Die Zeitschrift Fotohits beschreibt das Objektiv in der Ausgabe 12/2019 ausführlich und findet die Bildqualität „erstklassig“. Wie genau die Zeitschrift zu diesem Ergebnis gelangt ist, wird mir nicht ganz klar, denn es ist für mich nicht wirklich ersichtlich, wie sie das gemessen haben, insbesondere nicht, was das sehr beeindruckende Auflösungs-Diagramm eigentlich darstellt (Mitte? Halbfeld? Rand? Durchschnitt?) ;). Aber vielleicht liegt das auch an mir. Das Ergebnis klingt ja gut, und es wird uns versichert, dass nach Abblenden um 1,5 Blendenstufen das Objektiv bis zum Rand scharf sei. (Achtung, auf der Website der Zeitschrift gibt es einen Test, der erst täuschend ähnlich aussieht, aber das ältere, fast gleichnamige DSLR-Objektiv betrifft; der Test der DN-Version scheint nicht online zu sein.) Die altbekannte Zeitschrift Fototest, die bekanntlich auf Objektivität und Exaktheit ihrer Tests allergrößten Wert legt, beschreibt das Objektiv ebenfalls in der aktuellen Ausgabe (6/2019, S. 80). Leider bietet der Test drei Enttäuschungen – zwei betreffen die Zeitschrift, eine auch das Objektiv. 1. Die Fototest beurteilt die Auflösung usw. immer noch anhand der Out-of-camera-JPEG-Dateien, nicht anhand der Raw-Dateien. :doh: Daher müssen sie dann seltsame Bemerkungen machen wie „Die Kontrastanhebung erhöht den visuellen Schärfeeindruck“ – seltsam finde ich so etwas, weil sich das auf die Verarbeitung des Bildes in der Kamera bezieht und nicht auf die Leistung des Objektives. Die Begründung für das Messen anhand der JPEGs ist immer noch dieselbe wie 2015 (siehe S. 108), mMn aber heute noch absurder. Wer ein Objektiv so objektiv beurteilen will wie möglich, muss die Raw-Dateien analysieren. 2. Die Fototest hat die Leistung des Sigma-Ultraweitwinkel-Zooms an der … (Tusch!) … α9 gemessen. An der α9! :doh: :doh: :doh: Das ist eine Super-Kamera, aber doch nicht zur Beurteilung der Bildqualität eines Ultraweitwinkels! Wenn es ein Objektiv für Sport und Wildlife-Fotografie wäre, ja dann vielleicht – aber ein Ultraweitwinkel, das sich v.a. an Astro-, Landschafts- und Architekturfotografen wendet? Auch das in derselben Ausgabe getestete Sigma Art 35mm/1,2 DG DN wurde an der α9 getestet; das ist ebenso seltsam. Wenige Seiten später folgen die Tests des FE 85mm/1,4 GM sowie des FE 85/1,8 – diese durften sich an der α7R III beweisen. Das verstehe wer will, ich nicht. 3. Die Leistung des Sigma-Zooms an der α9 ist laut Fototest ordentlich, aber nicht so großartig, wie man das nach den Begeisterungsstürmen in diversen YouTube-Filmen und den Beiträgen z.B. im Fred-Miranda-Forum erwarten könnte. Bei 14mm (der weitesten und mit besten Brennweite) bieten die Ecken bei Blende 5,6 gerade 80% der Auflösung. Ich wäre begeistert, wenn es 80% der Auflösung der α7R II/III wäre, aber 80% der Auflösung der α9 ist nicht sooo besonders. Auch in der Bildmitte sind es bei 14mm und f/5,6 „nur“ 84%, und die anderen Messwerte sind entsprechend. Zum Vergleich: Das gute alte Sony FE 16–35mm/4 ZA, natürlich eine weniger extreme Konstruktion, kommt ebenfalls laut der Fototest (3/16) an der α7 (die ja die gleiche Auflösung hat wie die α9) bei 16mm schon bei Offenblende in der Bildmitte auf 90%, in den Ecken auf 89%. Auch bei 24mm ist das 16–35mm/4 laut Fototest besser als das neue Sigma. Natürlich ist ein 14–24mm/2,8-Zoom weitaus schwieriger zu konstruieren als ein 16–35mm/4-Zoom, aber dennoch sind das keine überragenden Werte für Sigma … Angesichts der Werbung von Sigma und v.a. der Begeisterung im Fred-Miranda-Forum hätte ich erwartet, dass das Sigma abgeblendet wenigstens dieselbe Auflösung bietet wie das FE 16–35mm/4 ZA, nur eben schon ab 14mm. Ich weiß, dass Schärfe/Auflösung nicht alles ist; z.B. zur Komakorrektur sagt uns die Fototest gar nichts. Aber für meine Einsatzzwecke ist eben zwar Schärfe nicht alles, aber alles nichts ohne Schärfe, und daher konzentriere ich mich auf diesen Werte – zumal auch Sigma in der Werbung den Eindruck erweckt, gerade die Schärfe/Auflösung über das ganze Bildfeld sogar auf den neuesten hochauflösenden Kameras zeichne das neue Objektiv besonders aus. Wenn nun ein brandneues Objektiv schon an der α9 gut, aber nicht super ist, wie soll es dann mit der α7R IV zurechtkommen? Laut Fototest wäre damit das Sigma Art 14-24mm F2,8 DG DN FE nicht etwa besser, sondern sogar etwas schwächer als die ältere DSLR-Version (insgesamt 85,3 Punkte versus 87,4 Punkte, siehe Fototest 3/18). Nochmals besser wäre das Sigma Art 12–24mm/4 DG, das laut Fototest 6/16 v.a. in der Bildmitte mehr Auflösung bietet als das neue Art 14–24mm/2,8 DG DN und insgesamt 87,9 Punkte bekommt. Natürlich ist (siehe Punkt 1 und 2) nicht klar, wieviel Verlass auf die Ergebnisse der Fototest ist. ;) Laut den Tests auf S. 90 und 91 desselben Hefts wäre das FE 85mm/1,4 GM bei allen Blenden und in allen Bildbereichen viel schärfer als das FE 85/1,8 – ich glaube da eher DXOMark, die ein viel differenzierteres Bild zeichnen (das GM ist super, aber seine Stärken liegen nicht einfach nur in der Auflösung). Daher besteht ja noch Hoffnung, dass auch das Sigma 14-24mm F2,8 DG DN Art FE doch noch überzeugender ist, als die Fototest meint. ;) |
wow :lol: sorry - aber da musste ich eben mal lachen als ich deine Bemerkungen gelesen habe. ;)
Was für Bedenken hast du denn konkret bei dem Objektiv? Und worauf beruhen diese Bedenken? Was spricht dagegen, sich das Objektiv einfach mal auszuleihen, ein paar Bilder vor dem Laden zu machen und sich die Ergebnisse dann in Ruhe anzuschauen? |
@eikazon: Nix für ungut - aber FOTOGRAFIERST du eigentlich auch (noch)?
Oder besteht dein Leben nur aus (sorry) Tüpfleschisserei? Kopfschüttel .....:roll: |
Na komm - ich mache mir auch Gedanken über Objektive und suche und studiere Infos, die ich im Netz finden kann. Und ich denke, das machen viele und das ist auch gut so, bevor man viel Kohle ausgibt.
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Und konnte schon jemand weitere Erfahrungen zu diesem Objektiv sammeln ?
Viele Grüße valvox |
Noch nicht verlinkt ist der Test von lenstip, der – endlich – vergleichbare Messwerte zu Auflösung usw. bietet.
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Zitat:
Es gab für mich keinen eindeutig entscheidenden Punkt. Es waren mehrere kleine, die mit Sicherheit für jeden individuell/anders sind. Aber vielleicht hilft es dem ein oder anderen bei seiner Entscheidung, egal in welche Richtung. ;) Für das Sigma: - Die Lichtstärke (sehr schön, aber 2.8 musste es bei mir in dem Fall nicht unbedingt sein) - Die bessere Gegenlichtempfindlichkeit - da schwächelt das Sony Für das Sony: - Die 12mm Brennweite (Bl. 4 war dabei die Minimalanforderung von noch akzeptabler Lichtstärke - ich hatte testweise Nachthimmeltimelapse mit dem Voigtländer 5.6/12mm gemacht und das war dann doch am Limit bzw. schon drüber) - Das Packmaß (Größe). Das Sony ist das absolute max. was ich gerade eben noch in meinen Fotorucksack (max. Handgepäck-Flugzeuggröße) in einen der kleinen Plätze stellen kann. Alles was noch größer ist, muss ich legen und belegt damit dann 2 Plätze und dann müsste ein zusätzliches anderes Objektiv zu Hause bleiben (im Sommer ist nach langem mal wieder ein Flug geplant, wo es mit soll). - Ab 15mm (es geht auch 14mm, dann darf ich aber zwischendurch nicht aus Versehen auf 12mm drehen, weil es dann Berührung gibt), kann ich einen normalen 77mm Filter nutzen (vorne einklemmen, in erster Linie ein Didymfilter für Nachthimmel) - es soll hauptsächlich Nachts eingesetzt werden. Da spielt die schwächere Gegenlichtempfindlichkeit keine große Rolle. - Die Möglichkeit, auch 12mm einsetzen zu können ist eine bessere Ergänzung zum vorhandenen 15mm Laowa. Für die reine BQ und Dinge wie Koma, Vignettierung, Verzeichnung, CAs habe ich jetzt keine so großen Unterschiede gefunden, dass sie einen Ausschlag für die eine oder andere Richtung gegeben hätten. Die Möglichkeit der rückwärtigen Filter beim Sigma waren am Ende dann für mich nicht wirklich relevant. |
Früher oder später (eher später) wird diese Frage auch auf mich zukommen. Daher vielen Dank für deine Einschätzung!
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Auch von mir Danke für Deine Einschätzung! Ich denke, das Sony-Zoom ist für Dich schon deshalb die bessere Wahl, weil Du ja auch das Laowa 15mm/2.0 hast und verwendest; die 14mm des Sigma-Zooms hätten da am weiten Ende keine große Erweiterung Deiner Möglichkeiten gebracht, die 12mm des Sony-Zooms dagegen schon.
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Warum ich es mir gekauft habe...
Zitat:
Am meisten hat mich überzeugt, dass das Sigma bei 14mm deutlich weniger Verzeichnungen hatte. Vielleicht ist das auch Sache der Software-Korrektur in der Kamera? Das höhere Gewicht und die Größe toleriere ich, die höhere Lichtstärke schätze ich. Das macht es aus, wenn man im stationären Handel kauft. Noch was: Es geistern verschiedene Gewichtsangaben im Netz herum. Meine Küchenwaage zeigt für das Sigma ohne Front- und Rückdeckel ein Gewicht von 799g an. Gruß o1ympus |
Dann wünsche ich dir viel Spaß und viele schöne Bilder mit dem neuen Objektiv. :top:
Beim Sony wird beim 12-24 auch die Verzeichnungskorrektur ins RAW geschrieben. Ich hatte u.a. auch getestet, ob ich irgendwo eine erkennbare Verschlechterung der BQ erkennen kann, aber der Unterschied zwischen mit und ohne Verzeichnungskorrektur ist nur im pixelpeeper Modus erkennbar und dann so minimal, dass ich es für die Praxis als irrelevant ansehe. (das so genau zu testen, hat mich die schon länger andauernde Diskussion im DSLR Forum über die Verzeichnungskorrektur beim neuen Sony 16-55 (für APS) animiert - bei dem ein deutlicher Unterschied zu sehen ist) |
Neue FW verfügbar:
https://www.sigma-global.com/en/down...a019_14_24_28/ |
Ich bräuchte Euren Rat:
Ich habe letztens schmerzlich festgestellt, dass mein adaptiertes Canon 16-35 F4 an meiner A7rIII nicht so performt wie ich es gerne hätte (auch im Vergleich zu meinem Sigma 24-70) Ich überlege hier eine Änderung vorzunehmen. Eigentlich würde F4 reichen, Astro mache ich gar nicht, Bokeh ist für mich hier nicht so relevant. Schärfe ist mir halt wichtig;) Beim Sigma 14-24 könnte ich mir vorstellen, dass die 2mm zusätzlich auch ganz nett sein können. Beim Sony 12-24 habe ich eher Respekt vor den weiteren zusätzlichen 2mm. Das Tamron ist aufgrund der 17mm aus dem Rennen Irgendwann denke ich wird auch eine A7rIV Einzug halten, also sollten die 61MP gut bedient werden. Was wäre denn Eure Empfehlung? |
Hi Ayreon und alle anderen, die sich interessieren. Ich habe beide, das Sigma 14-24/2.8 und das Sony G 12-24/4. Und setze beide je nach Anwendung ein. Vorbemerkung 1: Mein Sony war in Linz - über drei Monate während 1. Coronaphase. Das Objektiv war noch in der Garantie, ging nicht wirklich zu zentrieren und wurde "erneuert" = getauscht/überprüft/überarbeitet und neu auf die alte Seriennummer umgeschrieben. Vorbemerkung 2: Ich bin kein Testchartfreak, meine Erfahrungen ziehe ich aus meiner Praxis.
Fazit: Brauche ich unten die Brennweite: Sony (z.B. Innenräume); brauche ich die Lichtstärke: Sigma (z.B. Nebelwald). MEIN (neues!) Sony ist für mich dem Sigma nicht wirklich in der Schärfe (bis auf offenblendig in den aller äußersten Bildrändern!) unterlegen. Ab 5.6 ist für MICH jedoch Gleichstand... also auf dem Stativ klares unentschieden! ABER jetzt kommen meine ganz persönlichen Wertungen: Gegenlichtempfindlichkeit ist klar die Schwäche des Sony (speziell bei Sonne in den Ecken!!!) gegenüber dem Sigma. Wo schwächelt für mich das Sigma? 1. ist die Drehrichtung des Zoomrings gegenläufig zu Sony - stört MICH. 2. der Objektivdeckel: bei Sony arretiert, bei Sigma sitzt er einfach (nicht locker aber:) so drauf, dafür aber ziemlich fest, dass beim Abnehmen/Draufsetzen am Anfang/Ende jede Menge Luft gepumpt wird (woher/wohin?). Meine Entscheidung für mich: Beide sind erstklassig, jedes hat seine spezielle Vorrangstellung - Brennweite vs. Lichtstärke/Gegenlichtsituation. Vielleicht könnten beide durch das neuere Sony GM 12-24/2.8 ersetzt werden... (Aber da hatte ich ja schon gekauft... Seufz!) Grüße Dieter aus dem Blauen Land |
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