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Ich beurteile Neuerungen halt danach, ob ich damit Fotos machen kann, die ich vorher nicht machen konnte. Wenn ich z.B. bei Lichtverhältnissen fotografieren kann, unter denen meine vorherige Kamera die Grätsche gemacht hätte, ist das ein Fortschritt. Auch die NEX-7 war ein solcher Fortschritt. Ich bin damit an Orten gewesen, wo "professionelle Spiegelreflexkameras" verboten, aber "Pocketkameras" :roll: erlaubt waren. Mit der RX100 bin ich noch einen Schritt weiter in dieser Richtung. Eine NEX im SLR-Look dagegen würde mich vom Ziel wieder wegbringen, stellt also keinen Fortschritt dar. Liveview wiederum macht das Arbeiten bequemer, ändert aber nichts am Ergebnis. Ok, ich hab letztens ein paar Makros in Bodennähe aufgenommen ... ich weiß nicht, ob ich mich dafür mit einem optischen Sucher in den Dreck gelegt hätte. Das wäre dann aber meine eigene freie Entscheidung gewesen, auf die Bilder zu verzichten. Solche Features nehm ich gerne mit und weiß sie auch zu nutzen, aber sie beeinflussen meine Kaufentscheidung nicht. |
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Aber ich kann dir da durchaus zustimmen, primär sollten die Bilder merkbar besser werden und dafür tut Sony halt relativ wenig. |
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Werde ich aber eventuell bald ins "Biete"-Forum setzen, weil der an der A99 jetzt wirklich obsolet ist. Man sieht halt damit die einzelnen Pixel im EVF deutlicher. :D Zitat:
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Wenn ich ganz realistisch im Nachhinein die Bilder meiner F 828, der A 100 und der A 700 kritisch betrachte, dann die Ergebnisse meiner A 77 und die der RX 100 vergleiche, dann ist da wesentlich mehr Fortschritt im Nachhinein erkennbar! Mein Gemäkel an der A 77 wird dann jedesmal kleinlauter... In meinen Augen hat Sony in den letzten 10 Jahren sich vom Elektronikanbieter mit Kameras so nebenbei im Portfolio sich durch den Zukauf der Minolta-Kamerasparte und deren Integration in den Konzern, die noch immer nicht abgeschlossen scheint, sich zu einem mehr als nur ernst zunehmenden Player entwickelt! Ich linse auch mal über den Nikon-Zaun (fremde Kirschen sind halt nun mal süßer), aber egal, welcher Hersteller, die Fortschritte sind da, wenn halt auch nicht immer den Erwartungen entsprechend. Killerspruch: Die an der Wand hängenden Bilder von vor 10 Jahren sind immer noch gut! |
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Ernst-Dieter |
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Vor allem habe ich bei der letzten Ausstellung festgestellt, dass die meisten Bilder mit der D7D waren und keiner hat den Unterschied gemerkt. M.E. legen wir heute viel zuviel Wert auf technisch perfekte Bilder anstatt auf die Inhalte. Ein gutes Bild mit 6MPix ist bei normalem Betrachtungsabstand knackscharf und ausreichend. Wenn dann der Inhalt noch berührt, reicht es locker als Wanddeko. Und die Bilder guter Fotografen begeistern heute noch, obwohl technisch vergleichsweise abgrundtief schlecht. |
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zu einem Player im Einsteiger Bereich und nicht mehr;) |
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Nimm mal nur die Duftmarken, die Sony mit den RX'en gesetzt hat und das weltweite Echo von Medien und Käufern darauf! Und schau mal bei den Wettbewerbern unter der Haube nach den Sensoren! Schau dir die Entwicklungen beim Wettbewerb an und bei Sony! Der Schenkelklopfer wird dann ganz rasch ziemlich schmerzhaft!:) So ziemlich jeder Big Player leistet sich den einen oder anderen Fehlschuss! Welche Rolle spielt heute noch IBM, wo ist Compaq, wo Nixdorf? Wieviele Milliönchen hat Daimler alleine beim Smart-Konzept mittlerweile verbraten? Wir können als Außenstehende nur das nach außen sichtbare aus unserer individuellen Sicht versuchen einzuschätzen - vielleicht war die NEX-Entwicklung gut, vielleicht ist die E-Mount-Schiene gut, vielleicht war der SLT-Ausflug ein Flop... Solange das Betriebsergebnis es erlaubt, in verschiedene Richtungen zu investieren, haben wir als Käufer die Wahl und treffen die Entscheidung über Erfolg oder Nichterfolg! |
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Ähnlich die Entwicklung bei Sony: natürlich ist beispielsweise Canon auf dem Fotosektor, speziell bei DSLR, weltweit Marktführer - aber nur im Verkauf! Technologisch waren seit der Einführung der 10 D und des abgespeckten 300-Plastikbombers keine Innovationssprünge mehr erkennbar. Nikon hat eine Riesenkompetenz in der Optik und der Beherrschung der Software. Aber beide greifen bei Schlüsseltechnologien auf externe Ressourcen (z.B. Sony) zurück. Olympus hat sich an FT so total verschluckt, dass der Laden nicht mehr alleine über die Runden kommt und "kooperieren" muss - mit Sony. Über die Pentax-Odyssee breitet man am besten den Mantel des Schweigens. Von den Großen im Kamerasektor ist, aus japanischer Sicht, Sony die aktivste Firma mit den breitesten Entwicklungen, RX bei den fest verbauten Objektiven, NEX bei den CSC und SLT bei den "Großen". Dass bei SLT jetzt korrigiert wird und sich die Frage nach dem "richtigen" Bajonett stellt, ist eine Entwicklung, die nicht gegen die Entscheidungsfreudigkeit von Sony spricht. Teilweise ist es eine Frage der Technik und teilweise eine Frage des Verkaufserfolges. Als Kunde mit A-Mount-Objektiven hoffe ich natürlich für eine Entwicklung in diese Richtung, wäre ich Sony-Aktionär, würde ich mich eher für die gesamtwirtschaftliche Lage der Firma einerseits und andererseits für die Dividendenentwicklung interessieren. |
Hallo Guenter, wie schätzt Du Samsungs Rolle in den nächsten Jahren ein als nicht klassischen Kamerabauer?
Die haben mit Schneider Kreuznach ja einen kompetenten Partner mit im Boot. Was versprichst Du Dir von der Zusammenarbeit mit Olympus als Sony User? Ernst-Dieter |
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Was hätte denn Sony nach der Minoltaübernahme anders machen sollen(müßen)?
Mit den heutigen Kameras ist Sony meiner Meinung nach in der Breite gut aufgestellt.Vielleicht hätte man sich mehr den Objektiven widmen sollen anstatt alle paar Monate ein neues Kameramodell zu bringen.Die FF Nex ist ein Schritt nach vorne, wenn auch nur für betuchte User erst einmal interessant. Das Projekt Fox ist wohl eher für mittlere Preislage gedacht und da rechnet man sich schon Chancen aus.Gut, wenn Jemand sagt ich kann beides nicht gebrauchen, dann ist es eben so.Wer keine Linsensuppe mag, der mag sie nicht, auch wenn sie sehr gut zubereitet ist! Ernst-Dieter |
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auch der Objektivpark hätte von besser gestaltet werden müssen und nicht solche Exoten wie das 500 F4 zu astronomischen Preisen bringen:roll: bei NEX System ists mit den Linsen das gleiche, da bringen sie als erste ein spiegelloses APS-C System und dann gibts eine Handvoll Linsen und das wars:roll: |
Sony ist ein Elektronikkonzern, die haben einfach keinen Bock auf Objektive. Deswegen haben sie ja beim E-Mount gleich angeküdingt, daß sie das Bajonett kostenlos lizenzieren wollen, in der Hoffnung, daß sich jemand anderes darum kümmert.
Beim A-Mount ist es eher so, daß sie durchaus mit sehr interessanten Objektiven gestartet sind, die aber jetzt nach und nach aus dem Sortiment verschwinden. Das 500mm Reflex ist ausgelistet, das 16mm Fisheye ist ausgelistet, und ich vermute, daß das STF auch nur noch abverkauft wird, bis die Lagerbestände weg sind. Es ist ja auch schwierig ... ein gutes Objektiv ist eine Anschaffung fürs Leben, jedenfalls solange der Hersteller das Bajonett nicht ändert. Die optischen Gesetze verändern sich nicht und sind weitgehend ausgereizt. Damit kann man keine Massenumsätze machen, indem man jedes Jahr ein neues Modell auf den Markt schmeißt. |
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Sony und Olympus heißt aus meiner Sicht, dass Sony aus dem Riesen-Knowhow bei den Optiken (sowohl Glastechnik als auch Berechnung und Schliff) jede Menge abgreift, die Kompaktkameras kriegen egalweg ein einziges Label, FT ein dickes Fragezeichen, das auch ein Sterbeglöckchen sein könnte, da m.E. höchstens mFT noch Chancen hat. NEX und Pen als interne Konkurrenz? Schaun wer mal... |
Da beisst sich die Katze in den Schwanz. Ich habe 2 mal bereits eine Objektivsammlung von Minolta aufgebaut, einmal MC/MD und einmal AF. Damals war die Perspektive, dass es eine Investition in die Zukunft ist. Wars halt auch nicht und die Inkompatibilität beim AF Start hat im Gegensatz zu Nikon damals ordentlich Werte vernichtet.
Nur heute kann ich mir nicht sicher sein, dass der A-Mount nächstes Jahr noch unterstützt wird. Da wird sich sich doch fast niemand mehr solche Exoten ein tun. Und wenn die Objektive aus gelistet werden, dann sinkt die Attraktivität des Systems, weils halt keine ordentlichen Linsen gibt. Da beisst sich die Katze in den Schwanz. Und wenn ich mir die e-Mount Objektive anschaue ist das auch nicht das, auf das ich ein neues System aufbauen würde. Noch gibt's gerade mal eine Mindestausstattung an Objektiven, wobei die eh meist von Drittherstellern angeboten werden, dann kommt die Idee der VF Nex, die diese Objektive wenn nicht unbrauchbar aber zumindest eingeschränkt erscheinen lassen. Dazwischen werden mal auf die Schnelle alle Blitze und Funker entwertet, obwohl auch der bestehende Anschluss durchaus dahingehend erweitert werden hätte können. Kommt jetzt die VF Nex, dann ist ja wieder die Frage der Objektive. Und wenn die da wären, was fällt Sony danach ein, vielleicht lassen sie VF dann wieder auf. Das ist das wahre Problem, dass heute keine Vertrauen in den Bestand der Systeme vorhanden ist und daher die Investitionen halt eher zurückgehalten werden. Ich sags ganz ehrlich, ich habe ein Sony Objektiv und einen Blitz, alles andere ist Minolta. Nur die beiden A850, das war damals eine sinnvolle Entscheidung zur Nutzung des Bestandes. Hier einen klar nachvollziehbaren Weg vorzuzeichnen und dann auch durchzuziehen wäre immens wichtig. Das ist ja auch der Grund, warum sich Profis Sony nur sehr selten an tun |
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Das Objektivangebot immer weiter einzuschränken statt zu erweitern macht das System jedenfalls auch nicht attraktiver. Im Minolta-Prospekt von 1982 sind 47(!) verschiedene Objektive mit MD-Bajonett aufgelistet, vom Lupenobjektiv über Spezialitäten wie das 24mm VFC, das 35mm Shift-CA und das 85mm Varisoft bis zum 1600mm-Spiegeltele. Im Minolta-Prospekt von 2005 sind es noch 37 mit A-Bajonett. Und im Sony-Objektivkatalog von 2012 sind es noch 33 mit A-Mount (davon nur 20 Vollformat-tauglich) und ganze 11 mit E-Mount. Selbst nach 3 Jahren NEX gibt es übrigens immer noch kein Objektiv mit mehr als 210 Millimetern Brennweite, weder im Original noch von Fremdherstellern! Zitat:
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Linsen Know how hat Olympus allemal! Ernst-Dieter |
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http://www.engadget.com/gallery/sony...enses/5795708/ FZ-Mount hat wie E-Mount ein Auflagemaß von 18 Millimetern, aber einen lichten Durchmesser von schätzungsweise 5 bis 6 Zentimetern. Getreu Sonys Objektivstrategie gibt es dafür bisher exakt ein (in Ziffern: 1) Objektiv zu kaufen, aber jede Menge Adapter zu allen möglichen anderen Bajonetten. Wenn du das Ding serienmäßig mit einem E-Mount-Adapter bestückst, hast du deine NEX. Kannst aber jederzeit auf Vollformat mit A-Mount wechseln, ohne durch das E-Bajonett hindurch zu müssen. Das SEL-16F28 sähe auf der Kamera bestimmt gut aus. :crazy: |
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Na ja, wenn es durch Kompaktheit glänzen wird, dann müssen sie entweder die Physik neu schreiben oder Rand Probleme in Kauf nehmen, gegen sie jene jetziger VF ein Waserl sind.
Von den Spiegellosen von einem Innovationssprung zu sprechen finde ich jetzt schon ein wenig zu euphorisch. Die ersten Schraubleicas waren auch spiegellos und Systemkameras. Der Vorteil im Bezug auf die praktisch erreichbare Qualität und die AF-Geschwindigkeit ist endendwollend. Die Frage ist, ob man mit einer Leica BJ 1939 langsamer scharf stellt als mit unseren Innovationswundern. Klar, sie sind klein, fein, die Marge passt und die Konsumenten freuen sich, Tante Paula neben Onkel Franz unscharf zu bekommen ;-) |
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http://www.oesterreichisch.net/oeste...08-Waserl.html
Wobei die Übersetzung nicht ganz einheitlich ist. Siehe die Kommentare. |
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Zum Thema. Alles eine Frage der Abstimmung von Objektiven auf den Sensor. Leica ist ja mit den Herausforderungen auch ganz gut zurecht gekommen. Ich sehe keinen Grund wieso das Sony mit neuem Objektivbajonett und neuem VF-NEX-Sensor nicht gelingen sollte. |
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Ich musste dreimal hinschauen um zu glauben, dass ich da das 24-70/2,8 sehe. Das wirkt so schlank wie ein e mount kit Zoom. Die Kamera muss riesig sein, nenne mir einen Grund, warum man da keinen Mittelformatsensor reinsetzen können sollte. :shock: Das FZ mount ist frei und nichtelektronisch, ähnlich wie ein T mount? Wird das im Filmbereich eingesetzt? Von der Grösse her betrachtet finde ich die VG900 allerdings gelungener. Sie hat das kleine e mount und man kann dennoch Alpha Objektive anschliessen. Sogar die M-Objektive sollen sich mit dem Sensor der VG900 gut vertragen, wenngleich mir das noch lange nicht so gut durch user ausgetestet vorkommt wie bei den APS Nexen. Meine Einschätzung ist, dass an dem VG900 Prinzip die zukünftige Ausrichtung der VF Nex Kameras für consumer und prosumer ablesbar ist. Per Adapter VF Objektive aller Marken und nativ APS Objektive der eigenen Marke. Und irgendwann später sukzessive einige e mount Objektive, die das Kleinbild ausleuchten. Der von Dir verlinkte Prototyp oder Demonstrator skizziert die professionelle Linie. Damit meine ich die richtig teuren Sachen. Aber das spielt sich alles oberhalb des Kaufinteresses normaler Kunden ab. Welches 1 Sony Objektiv hat denn FZ mount? Stehe gerade auf dem Schlauch. |
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http://pro.sony.com/bbsc/ssr/product-SCLZ18X140/ Für 12.200 USD + Steuern ist es Deins :D |
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Leica M auf FZ-Mount :D Das Bajonett ist vollelektronisch, d.h. Mechanik wie z.B. Blendensteuerung oder AF müßte dann jeweils im Adapter sitzen. Verwendet wird es bisher nur von einer Handvoll Sony-Kameras im professionellen Video-Bereich. Gähnende Leere im Bajonett bis auf die Kontakte, und noch viel Platz für größere Sensoren: http://www.eoshd.com/uploads/sony-f5...-sdi-panel.jpg Zitat:
http://vimeo.com/52546181 |
Dieses Sony Fz Zoom muss ein tolles Teil sein. lichtschwach und dennoch dick wie ein Baumstamm. :D
Ich habe mir jetzt die erste NEX FF Kamera gekauft und mein Minolta 50/1,4 RS mit Adapter der 3. Generation passt der Kamera wie angegossen. Objektivdurchmesser zur Kameradicke, Schwarz Ton in Ton. Alles tiptop. Die Grösse und das Gewicht passen mir auch wesentlich besser als die Maße der kleinen NEX5. Der hochklappbare Sucher ist sehr gut, der Henkelmann sehr praktisch zum Tragen. Und insgesamt bin ich auch sehr happy damit, dass ich jetzt eine Kamera habe, die nicht mehr die typische DSLR Form hat, aber auch nicht winzig klein ist. Das schönste aber ist, dass meine Kleinbildobjektive nun nicht mehr beschnitten werden.;) Hätte vor wenigen Jahren nicht geglaubt, dass man dazu eine NEX Videokamera braucht. Aber so bin ich zufrieden. Wenn jetzt noch eine NEX mit AF und Stabi und Kleinbildformat mit interessantem Gehäuseformat kommen sollte, bin ich überzeugt, dass sehr viele gerne von Alpha auf NEX wechseln werden, sobald der Bedarf an einer neuen Kamera individuell gegeben ist. |
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