SonyUserforum

SonyUserforum (https://www.sonyuserforum.de/forum/index.php)
-   A-Mount Objektive (ILCA, SLT, DSLR) (https://www.sonyuserforum.de/forum/forumdisplay.php?f=25)
-   -   Sony 28-75 (https://www.sonyuserforum.de/forum/showthread.php?t=90939)

whz 21.06.2010 13:02

Zitat:

Zitat von MartinM (Beitrag 1033009)
Wer nicht die Qualität eines Zeiss 24-70 benötigt und ein gutes Objektiv haben will, welches zwar nicht lichstark ist, jedoch leicht und eine prima Brennweite hat, haben will, sollte sich mal das Sony/Minolta 24-105 anschauen.
...Gruss
Martin


Kann ich nicht ganz nachvollziehen, das 24-105er ist von der Schärfe erst ab 11 wirklich verwendbar, es hat Kontrastschwächen und vignettiert recht ordentlich bei 24.

Ich habe meines nach Tests sowohl digital als auch analog wieder hergegeben. Das Tamron 28-75 ist da wesentlich besser, wenn man wie gesagt ein gut justiertes erwischt.

MartinM 21.06.2010 14:04

Zitat:

Zitat von whz (Beitrag 1033015)
Kann ich nicht ganz nachvollziehen, das 24-105er ist von der Schärfe erst ab 11 wirklich verwendbar, es hat Kontrastschwächen und vignettiert recht ordentlich bei 24.

Ich habe meines nach Tests sowohl digital als auch analog wieder hergegeben. Das Tamron 28-75 ist da wesentlich besser, wenn man wie gesagt ein gut justiertes erwischt.

Also ich find mein 24-105 gibt gute Resultate. Sicher nicht perfekte wie das 85G. Das zweite Bild ist eine 24mm Aufnahme, ich sehe da keine Vignettierung. Die Schärfe ist OK, für mich. Ich gebe es auch gerne im Original Raus. Blende 9.5, an einem Leichtbewölkten Tag in Madrid. Habe noch rund 80 weitere Aufnahmen, welche ich hochladen könnte. Ich mache hauptsächlich 10x15 und A3. Dafür reicht es allemal. Für mich den ganzen Tag in Madrid war die Brennweite ebenfalls zufriedenstellender als mein 28-75.

Beide Bilder sind unbearbeitet.

Ich würde das 28-75 SAM dem Minolta/Tamron vorziehen. Der SAM Motor im Objektiv gefällt mir besser als der Schraubenmechanismus ;)

Gruss
Martin

miatzlinga 21.06.2010 14:06

Zitat:

Zitat von whz (Beitrag 1033015)
Kann ich nicht ganz nachvollziehen, das 24-105er ist von der Schärfe erst ab 11 wirklich verwendbar, es hat Kontrastschwächen und vignettiert recht ordentlich bei 24.

Ich habe meines nach Tests sowohl digital als auch analog wieder hergegeben. Das Tamron 28-75 ist da wesentlich besser, wenn man wie gesagt ein gut justiertes erwischt.

So schlimm finde ich es nicht - zumindest nicht analog. Ab Blende 8 finde ich meins brauchbar. Klar vignettierts am kurzen Ende aber wie gesagt, ab Blende 8 isses nicht schlecht. Das es mit dem Zeiss nicht mal ansatzweise vergleichbar ist klar. Auch das 28-75 2.8 (Minolta, Sony oder Tamron) ist - wenn gut justiert - klar besser.
Analog und an der D5D sowie der A700 bin ich nicht unzufrieden damit, ich habe aber auch keinen Vergleich mit einer A850 oder A900.

In Anbetracht der Kompaktheit bzw. des geringen Gewichts und schnellen Autofokus und das es bei 105 immerhin noch 4.5 Lichstärke hat würd ich meins wieder kaufen.

miatzlinga 21.06.2010 14:13

Zitat:

Zitat von MartinM (Beitrag 1033033)
Ich würde das 28-75 SAM dem Minolta/Tamron vorziehen. Der SAM Motor im Objektiv gefällt mir besser als der Schraubenmechanismus ;)

Ich habe als einziges Objektiv mit SAM nur das 18-55 wenn's mal rauer wird und ich das gute Glas nicht mitnehmen will deswegen kann ich zum 28-75 2.8 nichts sagen. Grundsätzlich find ich den Antrieb aber keinen Fortschritt.
An der Dynax 5D geht's noch, da man am Objektiv relativ schnell zwischen AF und MF umschalten kann, an der A700 mit AF/MF Taste nutze ich das Objektiv nicht, weil eben das AF/MF umschalten mit der Taste nicht mehr möglich ist, sondern ich das am Objektiv machen muss.

kamoebi 26.06.2010 14:11

erst mal vielen dank, für die vielen wortmeldungen.
konnte die letzte woche nicht online gehen.
ich werd dann mal, wenns ernst wird, den sonyservice im sonycenter berlin testen und mal was nach meinem geschmack zusammenstecken und gucken was da raus kommt und dann sehen, ob ich vorm kauf noch ne bank "aufmachen" muss oder obs so reicht
als zwischenschritt gibts erstmal das SAL-16105 für die alpha 700 und das 12 Jahre alte Tamron 28-200 geht in die ewigen jagtgründe
und nächstes jahr, wenn mein junior endlich selbst kohle ranschafft, dann wird anlauf zum vollformat genommen
und immer schön für morgen die daumen drücken england-deutschland

Heinz 26.06.2010 15:00

Hallo Kamoebi,

Zum Komi 28-75: Ich habe es selbst und bin mit ihm sehr zufrieden, bin aber auch kein großartiger Tester. Af ist zügig und auch bei 2,8 ist es - gerade wenn man das Preis-Leistungsverhältnis betrachtet - mehr als brauchbar.
Dieses Objektiv erhältst Du nur noch gebraucht. Sony hat es in dieser Form nicht weitergebaut (später erst als SAM-Version wieder aufleben lassen)

Das Komi gibt es (mehr oder weniger) baugleich auch von Tamron, das ist schon aus den Beiträgen hervorgegangen.

Und das Komi gibt es auch als Sony SAM, wobei es wohl von der optischen Rechnung her gleich ist (aber das habe ich nur so gelesen). Dabei verlangt Sony für diese Linse ziemlich viel Geld.

Es gibt natürlich das Zeiss 24-70. Ist leider etwas teuer.:(

Es gibt aber auch noch eine Alternative zum Zeiss, dass preislich nun wieder deutlich näher am SAM liegt. Das Sigma 24- 70mm f2.8 EX DG HSM. Wie beim Tamron kommen wohl hier Qualitätsschwankungen häufiger vor, aber das Exemplar, dass ich mir von einem Freund (Forumsname erich_k) für einen Auftrag ausgeliehen hatte, war richtig gut. Klasse Linse mit nur einem Nachteil: Der Brennweitenring dreht anders herum als gewohnt. Sicherlich, Sigma betreibt "Reverse Engineering", kauft also keine Patente von Sony, aber der Preis tröstet durchaus darüber hinweg.

HH

laurel 26.06.2010 18:12

Zitat:

Zitat von whz (Beitrag 1032965)
Als leidgeprüfter "Tester" des Vario Sonnars 24-70 möchte ich mal kurz meine neuesten Erfahrungen einbringen:

ich habe mir aus Frust über die Probleme mit dem Zeiss ein Tamron 2,8/28-75 ausgeborgt und durchgetestet (an einer A850): Ergebnis: massive Dezentrierung in einem Ausmaß, das ich noch nicht kannte; selbst bei Blende 11 war bei 28mm der linke Bildrand noch immer unscharf ohne wirkliche Zeichnung. Bei offener Blende einfach nur grausam. Das Ausmaß der Unschärfe nimmt bei zunehmender Brennweite ab, um bei 75mm gänzlich verschwunden zu sein.

Das Tamron ist bei 50 und 75 durchaus in der Bildmitte nahezu offenblendtauglich. Im Nahbereich liefert es abgeblendet sehr gute Ergebnisse.

Im direkten Vergleich zu meinem (nunmehr ausgetauschten und funktionstüchtigen) Vario Sonnar kann ich sagen, dass das VS besonders bei Offenblende deutlich bessere Ergebnisse über den gesamten Brennweitenbereich im Vergleich zum Tamron bietet. Die Randunschärfen, die stevemark bei 28mm berichtet kann ich für die äußersten Ecken nachvollziehen, nicht aber für die Ränder.

Das Zeiss liefert schönere Bilder, ausgenommen bei Gegenlicht: hier ist das Tamron deutlich besser, dh deutlich weniger Abzeichnung als das Zeiss.

Verglichen mit der A700 und dem VS 16-80 ist das Tamron an einer A850 deutlich besser und brillianter, womit auch für mich klar wurde, dass eben mehr Format eben doch einen Sinn hat. Preisvergleich: Startpreis 2007/08: A700+16-80 rd. 2300 Euro (dann sukzessiver Preisverfall), derzeit A850 mit Tamron ca. 2200 Euro.

In Summe würde ich sagen: ein gut justiertes Tamron ist - wenn man keine 24mm braucht - eine sehr empfehlenswerte und leichte und vor allem kostengünstige Alternative. Wenn man aber ein voll offenblendtaugliches und brilliantes Zoom mit SSM und 24mm sucht, kommt man am VS 24-70 nicht vorbei. Und analog verwendet liefert das VS 24-70 extrem scharfe und kontrastreiche Negative, die locker meine Contax Zeiss Linsen (FB!) erreichen und übertreffen. Ob sich der Mehrpreis zum Sony SAL28-75 auszahlt, weiß ich nicht.

Hallo !
Endlich jemand der wirklich verstanden hat was das Zeiss wirklich kann .
Die unschärfen in den äußersten Ecken kann ich bestätigen , die spielen aber keine Rolle .
Das Zeiss 24-70 liefert einen sehr guten gleichmäßigen Schärfeverlauf über den gesamten Bildbereich .
Die Leute die solche Objektivtests machen sollten eine wenig praxisorientierter ans Werk gehen und nicht das Zeiss wegen den äußersten Ecken als schlecht darstellen.
Auch ich hatte das Tamron 28-75 , von F 2.8-4 konnte ich einen größeren Unterschied zum Zeiss feststellen ab F 5.6 nur mehr maginal .

mfg

Der Umstieg vom Tamron auf das Zeiss war auch für mich so ein Wow Effekt , weil die Zeiss Linse wirklich verdammt gut arbeitet .

Andreas L. 26.06.2010 18:29

Zitat:

Zitat von laurel (Beitrag 1035277)
Hallo !
Endlich jemand der wirklich verstanden hat was das Zeiss wirklich kann .
Die unschärfen in den äußersten Ecken kann ich bestätigen , die spielen aber keine Rolle .
Das Zeiss 24-70 liefert einen sehr guten gleichmäßigen Schärfeverlauf über den gesamten Bildbereich .
Die Leute die solche Objektivtests machen sollten eine wenig praxisorientierter ans Werk gehen und nicht das Zeiss wegen den äußersten Ecken als schlecht darstellen.
Auch ich hatte das Tamron 28-75 , von F 2.8-4 konnte ich einen größeren Unterschied zum Zeiss feststellen ab F 5.6 nur mehr maginal .

mfg

Der Umstieg vom Tamron auf das Zeiss war auch für mich so ein Wow Effekt , weil die Zeiss Linse wirklich verdammt gut arbeitet .

Hab' ich schon immer gesagt ... ;)

Gruß
Andreas

mrieglhofer 26.06.2010 20:03

Na ja, jetzt mal ernsthaft. Mein WOW Effekt wäre der Blick auf Konto.

Klar ist das Zeiss die obere Grenze des Machbaren mit Schwerpunkt auf Reportage.
Um 1600€ darf es schon ein wenig besser sein als mein Sigma 2,8/24-70 um damals 278€ oder als das Tamron um vielleicht 400€. Und mein Sigma ist offen bis in die Ränder gut verwendbar und ab 5,6 sehr gut. Und den Rest mache ich mit gefühlvoll nachschärfen.

Ich bin mir recht sicher, dass du bei normalen Größen A4/A3 leicht abgeblendet keinen Unterschied merkst ,weil da der ganze Prozess vom Fotografieren mit/ohne Stativ, die Verarbeitung vom RAW bis zum fertigen Bild ja mehr als die Optik reinspielt. Und wenn ich offen arbeite, dann bin ich eh schon auf 1600ASA und grenzwertigen Zeiten, sodass das letzte Quentchen Schärfe da untergeht.

Logischerweise spielt auch die Haptik und der Genuß, ein edles Stück Optik zu besitzen, eine große Rolle. Aber die Relation zwischen nackter Leistung und Preis ist für mich nicht gegeben. Wobei, mit dem "Haben wollen" Gefühl kämpfe ich natürlich schon auch. Aber eher beim 1,8/135, nachdem das ja nochmals 50% mehr auflöst und so schön freistellen kann ;-))

kamoebi 27.06.2010 18:31

ja, so isses eben im leben, wenn ich mir so die erfahrungen und meinungen und ergebnisse ansehe und so überlege... 90% oder 95% zu schaffen, das gelingt vielen und das preis leistung verhältnis ist in einem ertragbaren rahmen, will man aber die letzten 5% rauskitzeln, dann steht ein hoher aufwand einem ergibnis gegenüber, dass es einem erstmal wert sein muss zu bezahlen, da ich eben meinen lebensunterhalt nicht mit fotografie verdiene, könnte ich schon auf die letzten 5% verzichten, ausser, wie schon gesagt, eine bank knacken und beim preis darfs ein bissel mehr sein


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 21:57 Uhr.