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Igel 15.06.2004 16:26

Zitat:

Zitat von abec
Na wenn's nur um die Zeit ginge, wäre ja kein Problem. Einfach laden bis die LED aus geht. Dann Akku raus aus dem Ladegerät und wieder rein. Wenn die LED gleich wieder aus geht war er voll, wenn nicht wird er weiter geladen.

Das bedeutet bei einem LiIon-Akku aber trotzdem einen vollen Ladezyklus, der von deGesamtzahl der möglichen Ladezyklen abgezogen werden muß.

Peter

Tom 15.06.2004 16:34

Also der verwendeten Controller-IC sieht irgenwie nach einem kundenspezifischen ICs aus, jedenfalls kenne den nicht.
Auch die Kennzeichnung RDM001 würde darauf hinweisen (Minolta 001?).

Zum Ladeverfahren der Li-Ionen-Akkus im Allgemeinen habe ich bisher nur die Information, daß mit Konstantspannung und Strombegrenzung geladen wird.

Dazu wäre nur ein einfacher Spannungsstabilisator nötig, die Schaltung sieht aber nach mehr aus.
Könnte aber auch sein, daß es sich um die Takterzeugungung und Regelung des Schaltnetzteils handelt...

Tom

DonFredo 15.06.2004 17:05

Zitat:

Zitat von Tom
.....Dazu wäre nur ein einfacher Spannungsstabilisator nötig, die Schalting sieht aber nach mehr aus.
Könnte aber auch sein, daß es sich um die Takterzeugungung und Regelung des Schaltnetzteils handelt...

Tom

Hallo Tom,

soweit ich weiß, ist in dem Li-Ion noch eine Elektronikschaltung.
Vielleicht schaltet die den Ladevorgang ab.

Tom 15.06.2004 23:11

Zitat:

Zitat von DonFredo
Hallo Tom,
soweit ich weiß, ist in dem Li-Ion noch eine Elektronikschaltung.
Vielleicht schaltet die den Ladevorgang ab.

Könnte sein, hat schon mal jemand so ein Teil aufgemacht?

Tom

Hotzi 15.06.2004 23:13

Das halte ich für Blödsinn, warum sollte man die reine Ladeelektronik (ich rede nicht von Schutzschaltungen) auf Akku und Lader verteilen.

Im Akku ist wenig Platz, da verschenkt man nix.

Tom 16.06.2004 07:22

Zitat:

Zitat von Hotzi
Das halte ich für Blödsinn, warum sollte man die reine Ladeelektronik (ich rede nicht von Schutzschaltungen) auf Akku und Lader verteilen.
Im Akku ist wenig Platz, da verschenkt man nix.

Ist auch wieder richtig.
Und die NoName-Akkus sind so billig, da wird außer 2 Zellen nichts weiter drin sein.

Tom

Hansevogel 16.06.2004 22:57

Zitat:

Zitat von Tom
Und die NoName-Akkus sind so billig, da wird außer 2 Zellen nichts weiter drin sein.

Das würde mir allerdings garnicht gefallen!

Gruß: Hansevogel

Tom 17.06.2004 11:24

Zitat:

Zitat von Hansevogel
Zitat:

Zitat von Tom
Und die NoName-Akkus sind so billig, da wird außer 2 Zellen nichts weiter drin sein.

Das würde mir allerdings garnicht gefallen!

Gruß: Hansevogel

Denkst Du, daß die Serienzellen noch eine Elektronik enthalten?
Mehr als ein Polyswitch (reversible thermische Überstromsicherung) wird da auch nicht drin sein, oder hat da jemand andere Informationen?

Tom

minomax 17.06.2004 12:12

http://www.elektronik-kompendium.de/...au/0810281.htm

Gruss
minomax

Andy.R 22.06.2004 18:01

Hallo
Zitat:

Zitat von minomax
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0810281.htm

Sind die sich sicher mit dem, was die da geschrieben haben?

Zitat: Ist bei der Konstruktion und Fertigung nichts schief gegangen, so bleibt er über 5 Jahre funktionstüchtig. Werden die 500 bis 100 möglichen Ladezyklen konsequent ausgenutzt, bleibt auch die Kapazität weitgehendst erhalten. Generell sollte ein Lithium-Ionen-Akku immer vollständig geladen und entladen werden. Unvollständige Lade-/Entladevorgänge zählen als ein kompletter Ladezyklus. Auch der ständige Betrieb von Akku und parallel dazu ein Netzteil drückt die Anzahl der möglichen Ladezyklen. Die Aufladung erfolgt mittels des I/U-Ladeverfahren, bei dem der Akku erst mit Konstantstrom und dann mit Konstantspannung aufgeladen wird.

Die 5 Jahre sind ja möglich, aber es hat nichts damit zu tun, ob bei der Konstruktion etwas schief gegangen ist, sondern wie sie konstruiert sind:
niedrigere Energiedichte, aber längere Haltbarkeit
sehr hohe Energiedichte im Neuzustand, aber kürzere Haltbarkeit, wie es in Handys und Notebooks heute üblich ist

Der Rest aber mit dem vollständigen Auf-/Entladen und jedes Teil-Auf-/Entladen zählt als voller Zyklus, widerspricht allen anderen Quellen die ich in den letzten Monaten dazu gelesen habe.
Genau das ist bei Li-Ion ja der Vorteil, daß ihnen Teilzyklen eben nichts ausmachen.

Auch kann durch die vollen Zyklen die Kapazität nicht erhalten werden, weil sie allein durch die Oxidation schrumpft und das tut sie ständig, ab der Herstellung.

Ein gelegentlicher Vollzyklus ist allein für die Elektronik in den sogenannten Smart-Akkus notwendig, um diese zu resetten und die dort entstehenden Messfehler somit wieder zu löschen. Anhand der Messungen dieser Elektronik wird nämlich die von Handy/Notebook angezeigte Restlaufzeit berechnet.

Auch werden sie nicht mittels U/I Ladeverfahren geladen.
Es wird eine Konstantspannung und Strombegrenzung verwendet.

Der Rest danach ist aber soweit richtig.


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