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Zitat:
Ja Michael.... So soll es ja auch bleiben, ein echtes Macro, bleibt eins... Jetzt wird das Äußere, am 50/1.7 noch verfeinert und fertig. Mann kann es eben für Modellbau etc. kleine Motive perfekt einsetzen. |
Vergleich Minolta 50 /1.7 + meinem No Name Achromat und dem Minolta 100/2.8 Macro
Guten Morgen Manfred,
grundsätzlich finde ich beide Aufnahme in der Schärfe durchaus vergleichbar. Bei genauerer Betrachtung fällt mir allerdings auf, daß, vorausgesetzt es waren bei beiden Aufnahmen alles identisch, die Spiegelung in der Unterfläche vorne rechts beim 100er Macro deutlicher und klarer rüber kommt. Ich kann nur vermuten, daß das möglicherweise mit der maximalen Blende des Objektivs zusammenhängt, wie einer der Vorredner bemerkte. Um das beurteilen zu können fehlt mir aber das technische Verständnis. Ich habe mal das 35-70er Minolta mit 32mm Zwischenring mit dem 100er 2.8er Macro verglichen. Das ergab ein ähnliches Ergebnis. Herzlicher Gruß Andreas. :cool: (hab mich schon wieder an der falschen Stelle angehängt :( , ach ja, bitte unbedingt Sensor reinigen!!) |
Zitat:
Darin wird angegeben, dass die Beugungsunschärfe vom Blendendurchmesser abhängt. Per Definition ist aber z.B. bei allen 50mm-Objektiven der Blendendurchmesser bei z.B. Blende 22 gleich groß. Es wäre also sinnlos, verschiedene Objektive mit 50mm auf Beugungsunschärfe zu vergleichen, weil die Öffnung der Blende und somit die Beugungsunschärfe immer gleich groß wäre. Ein 85mm-Objektiv hat eine größere Öffnung bei Blende 22 und somit eine andere Beugungsunschärfe. Wie sich die Beugungsunschärfe auswirkt, hängt von der Größe des lichtempfindlichen Bereichs ab (Sensor), sowie dem Auflösungsvermögen. Das hab ich so interpretiert. Wenn du andere Informationen hast, dann lasse ich mich gerne belehren. Alex |
@Alexander Hill
gpo hats eigentlich schon auf den Punkt gebracht: Abbildungsmaßstab bzw. Ausgabegröße sind die Schlüsselbegriffe. |
Alex bezog sich auf Deine Bemerkung bzgl. "Geschlossenblendtauglich", die zu untersuchen ist nicht sinnvoll, weil sie nicht objektivspezifisch ist bzw. nur in dem Sinne, was man tatsächlich an Blenden einstellen kann (das steht im Datenblatt eines Objektivs ebenso wie die Offenblende), die tatsächliche Tauglichkeit der größten Öffnung ist ein Qualitätsmerkmal von Objektive, die "Geschlossenblendtauglich" ist ein praktischer Kompromiss aus Physik und Erfordernissen des Motivs und abhängig von Sensorgröße und Auflösung und natürlich auch von der Vergrößerung (und Betrachtungsabstand), die letzeren Größen bestimmen den Zertsreuungskreisdurchmesser, den man für zulässig erachtet und damit auch ab wann Beugungseffekte tatsächlich relevant werden.
Jan |
stimmt Jan, da hab ich mich vertan ... sorry - und auch klar, dass die Sache mit der Geschlossenblendtauglichkeit nicht wirklich Sinn macht. Dennoch zwickts mich jedes Mal wenn ich in eine entsprechende Objektivdiskussion stolpere, wos grade mal wieder um Offenblendtauglichkeit geht, mich nach der Geschlossenblendtauglichkeit zu erkundigen :mrgreen:.
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