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Meist sind es ausgenudelte Billigscherben die in die Tonne gehören. Keinen Deut besser als heutige Kitlinsen. |
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Die mechanische Qualität der originalen Minolta-Gläser für das SR-System ist, denke ich, unbestritten. Viele AF-Linsen der 1. und 2. Generation für das Alpha-Bajonett geniessen bis heute einen sehr guten Ruf hinsichtlich ihrer Haltbarkeit trotz damals bereits zunehmender Experimentierfreudigkeit mit Werkstoffen. Das ist mit aktuellen Linsen jedoch ein wenig anders geworden. Der Grundtenor bei Empfehlungen zum geliebten Tamron 2.8/17-50 ist häufig: Kaufen, justieren lassen, fotografieren - in genau dieser Reihenfolge. Die Linse ist sicher nicht schlecht und es tut mir auch ein wenig leid, daß sie mir hier als Beispiel dient, aber so wird heutzutage tendenziell produziert. Damit kann man glücklich werden, muß man aber nicht. |
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Heute macht auch derjenige Pixelpeeping, der früher nie auf die Idee gekommen wäre, einen 60x90 Abzug für 40 Franken oder 60 Mark machen zu lassen oder einen 2000 DM diaprojektor für 1,5m Projektionen aufwärts. Die Ansprüche an die Bildqualität sind daher gestiegen. Kleine Sensoren bei APS-C mit irren Pixeldichten, hohe Zoombereiche und hohe Lichtstärke fordern von einer Optikkonstruktion einiges ab. Das 17-50 an einer A350 oder A700 gehört in diese Kategorie. Die Kunst ist es jedoch nicht, die Optik dafür zu berechnen. Hierfür gibt es mittlerweile extrem leistungsfähige Programme, die dem Optikkonstrukteur unterstützen. Die Kunst ist es eher, eine Konstruktion zu finden, die auch noch gefertigt werden kann, also auf Abweichungen von den Sollmaßen einigermassen gutmütig reagiert. Gerade lichtstarke WW-Zooms wie das Tamron 2.8/17-50 sind jedoch hochkomplexe Konstruktionen mit sehr vielen bewegten Teilen, die nur sehr, sehr enge Toleranzen zulassen, ohne dass die Leistung nachlässt. Und günstig soll es ja auch noch sein, so dass men bei Konstruktion, Fertigung und Qualitätskontrolle gerade bei den "Fremdherstellern" hier nur allzusehr kompromissbereit sein muss. Von der Konstruktion her leisten die Tamron-Jungs wirklich gute Arbeit - sieht man ja hier an den Empfehlungen. Sie fallen auch nicht durch konstruktive Dauerbrennpunkte wie z.B. zerbröselnde Zahnkränze auf. Der Kompromiss scheint also in Einsparungen bei der Qualitätskontrolle zu liegen. Daher ist die Empfehlung (zumindest für pingelige Pixelpeeper - nicht wertend gemeint) ein 17-50 im Zweifel erst mal zum Justieren zu schicken sicher nicht falsch. Da dies auch nur 2% aller Kunden machen, dürfte dies für Tamron auch noch günstiger als eine Einzelkontrolle á la Zeiss. |
Dennoch ändert das alles nichts an der Tatsache, daß heute massenhaft mechanischer windiger, miserabel endkontrollierter Plunder in den Markt geworfen wird.
Stets in der Hoffnung: der Kunde ist sowieso ein Depp und merkt das nicht... Wir, die wir zum Großteil doch merken und wissen, sind die Leidtragenden. Es kann irgendwie nicht angehen, daß ein neues Produkt aus der OVP oftmals als erstes zum Service muss, damit man damit arbeiten kann... Ich prangere das an, und zwar durch die Bank bei allen Herstellern... Es gab früher wie heute vorzügliche Optiken, und auch minderwertige... die mechanische Machart seinerzeit war in jedem Falle eine wertigere, und das sogar bei den "Consumerobjektiven"... Gruß, Uwe |
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Anmerkung: Und Objektiv mit dem Leistungsdaten von damals (28-70/3.5-3.5 oder 35-80/4.5-5.6) verkaufen sich heute nicht mehr. In der Bucht ist das Zeug für 10 EUR und darunter zu bekommen. Heutige "Consumerobjektive" haben Leistungsdaten, die früher Science-Fiction waren (18-270mm) |
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Die guten darunter muß man auch eher suchen. |
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Erstmal zum Verständnis: Du hast keine der Schrauben hinten raus gedreht? Hast Du beim An- oder Abschrauben des M42-Adapters das Objektiv an der falschen Stelle gehalten und in der Mitte auseinander geschraubt? Wenn Du nicht weiter kommst, könntest Du mir das Teil schicken, ich vergleich das mit meinem, natürlich nicht zerlegten, und seh mal, ob ichs zusammen krieg. Geht vielleicht besser, wenn man ein intaktes Muster hat. Thomas |
1000 versuche später hats nun doch geklappt, denn was lange währt wird endlich gut.
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