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turboengine 25.12.2009 10:43

Zitat:

Zitat von sven_hiller (Beitrag 933283)
Hallo Horst,

Du malst hier aber schwarz-weiß.

Viele Hersteller, die heute den Massenmarkt bedienen, könnte eine wenigstens im Ansatz entsprechende Ausrichtung nicht schaden. Was da heute vom Band läuft, kommt oft nicht mal auf Abstand an die mechanische Qualtät vergangener Dekaden heran. Das sollte doch wenigstens etwas besser gehen.

Gruß Sven

Schön wenn es so wäre. Was bekomme ich oft für Schrott von Exacta, Hanimex, Vivitar und ja, auch Practika zu Gesicht, wenn ich gefragt werde ob man es "an digital" noch nutzen kann oder was es bei Ebay noch wert ist.

Meist sind es ausgenudelte Billigscherben die in die Tonne gehören. Keinen Deut besser als heutige Kitlinsen.

sven_hiller 25.12.2009 11:42

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 940340)
... Schrott von Exacta, Hanimex, Vivitar und ja, auch Practika ... ausgenudelte Billigscherben die in die Tonne gehören. Keinen Deut besser als heutige Kitlinsen.

Mir fehlen leider die Erfahrungen mit diesen Namen, da mein Fokus eher auf unserem AF bzw. dem Minolta MF-System liegt.
Die mechanische Qualität der originalen Minolta-Gläser für das SR-System ist, denke ich, unbestritten. Viele AF-Linsen der 1. und 2. Generation für das Alpha-Bajonett geniessen bis heute einen sehr guten Ruf hinsichtlich ihrer Haltbarkeit trotz damals bereits zunehmender Experimentierfreudigkeit mit Werkstoffen.

Das ist mit aktuellen Linsen jedoch ein wenig anders geworden. Der Grundtenor bei Empfehlungen zum geliebten Tamron 2.8/17-50 ist häufig: Kaufen, justieren lassen, fotografieren - in genau dieser Reihenfolge. Die Linse ist sicher nicht schlecht und es tut mir auch ein wenig leid, daß sie mir hier als Beispiel dient, aber so wird heutzutage tendenziell produziert. Damit kann man glücklich werden, muß man aber nicht.

turboengine 25.12.2009 12:08

Zitat:

Zitat von sven_hiller (Beitrag 940369)
Das ist mit aktuellen Linsen jedoch ein wenig anders geworden. Der Grundtenor bei Empfehlungen zum geliebten Tamron 2.8/17-50 ist häufig: Kaufen, justieren lassen, fotografieren - in genau dieser Reihenfolge.

Früher hat man einfach nicht gesehen, wie übel der Flaschenboden tatsächlich war. Tante Ernas Haare am Kaffeetisch waren dann halt nicht ganz so superscharf auf dem 13x18 Abzug. Anspruchsvoll waren nur die Diafotographen, und auch hier kam es mehr auf Kontrastübertragung als auf Randschärfe an.

Heute macht auch derjenige Pixelpeeping, der früher nie auf die Idee gekommen wäre, einen 60x90 Abzug für 40 Franken oder 60 Mark machen zu lassen oder einen 2000 DM diaprojektor für 1,5m Projektionen aufwärts.
Die Ansprüche an die Bildqualität sind daher gestiegen. Kleine Sensoren bei APS-C mit irren Pixeldichten, hohe Zoombereiche und hohe Lichtstärke fordern von einer Optikkonstruktion einiges ab. Das 17-50 an einer A350 oder A700 gehört in diese Kategorie.

Die Kunst ist es jedoch nicht, die Optik dafür zu berechnen. Hierfür gibt es mittlerweile extrem leistungsfähige Programme, die dem Optikkonstrukteur unterstützen. Die Kunst ist es eher, eine Konstruktion zu finden, die auch noch gefertigt werden kann, also auf Abweichungen von den Sollmaßen einigermassen gutmütig reagiert.

Gerade lichtstarke WW-Zooms wie das Tamron 2.8/17-50 sind jedoch hochkomplexe Konstruktionen mit sehr vielen bewegten Teilen, die nur sehr, sehr enge Toleranzen zulassen, ohne dass die Leistung nachlässt. Und günstig soll es ja auch noch sein, so dass men bei Konstruktion, Fertigung und Qualitätskontrolle gerade bei den "Fremdherstellern" hier nur allzusehr kompromissbereit sein muss.

Von der Konstruktion her leisten die Tamron-Jungs wirklich gute Arbeit - sieht man ja hier an den Empfehlungen. Sie fallen auch nicht durch konstruktive Dauerbrennpunkte wie z.B. zerbröselnde Zahnkränze auf. Der Kompromiss scheint also in Einsparungen bei der Qualitätskontrolle zu liegen. Daher ist die Empfehlung (zumindest für pingelige Pixelpeeper - nicht wertend gemeint) ein 17-50 im Zweifel erst mal zum Justieren zu schicken sicher nicht falsch. Da dies auch nur 2% aller Kunden machen, dürfte dies für Tamron auch noch günstiger als eine Einzelkontrolle á la Zeiss.

Stempelfix 25.12.2009 12:19

Dennoch ändert das alles nichts an der Tatsache, daß heute massenhaft mechanischer windiger, miserabel endkontrollierter Plunder in den Markt geworfen wird.

Stets in der Hoffnung: der Kunde ist sowieso ein Depp und merkt das nicht...

Wir, die wir zum Großteil doch merken und wissen, sind die Leidtragenden.

Es kann irgendwie nicht angehen, daß ein neues Produkt aus der OVP oftmals als erstes zum Service muss, damit man damit arbeiten kann...

Ich prangere das an, und zwar durch die Bank bei allen Herstellern...

Es gab früher wie heute vorzügliche Optiken, und auch minderwertige... die mechanische Machart seinerzeit war in jedem Falle eine wertigere, und das sogar bei den "Consumerobjektiven"...

Gruß, Uwe

turboengine 25.12.2009 12:36

Zitat:

Zitat von Stempelfix (Beitrag 940380)
Es gab früher wie heute vorzügliche Optiken, und auch minderwertige... die mechanische Machart seinerzeit war in jedem Falle eine wertigere, und das sogar bei den "Consumerobjektiven"...

Nein. Den Schund hat man nur nicht so bemerkt.

Anmerkung: Und Objektiv mit dem Leistungsdaten von damals (28-70/3.5-3.5 oder 35-80/4.5-5.6) verkaufen sich heute nicht mehr. In der Bucht ist das Zeug für 10 EUR und darunter zu bekommen.

Heutige "Consumerobjektive" haben Leistungsdaten, die früher Science-Fiction waren (18-270mm)

sven_hiller 25.12.2009 12:48

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 940387)
Nein. Den Schund hat man nur nicht so bemerkt.

Dann passen die Minolta Rokkore irgendwie nicht in Deine Theorie. Nicht umsonst gibt es heutzutage vermehrt Bestrebungen, die Teile irgendwie an digitale Kameras zu adaptieren. Und nicht nur die.

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 940387)
Anmerkung: Und Objektiv mit dem Leistungsdaten von damals (28-70/3.5-3.5 oder 35-80/4.5-5.6) verkaufen sich heute nicht mehr. In der Bucht ist das Zeug für 10 EUR und darunter zu bekommen.

Was hat das jetzt mit der Lichtstärke zu tun?

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 940387)
Heutige "Consumerobjektive" haben Leistungsdaten, die früher Science-Fiction waren (18-270mm)

Technische Leistungsdaten sind aber nun wirklich nicht alles. In dem genannten Brennweitenbereich steckt oftmals mehr Fiction denn Science ...

Die guten darunter muß man auch eher suchen.

henrikx 28.12.2009 23:12

Zitat:

Zitat von henrikx (Beitrag 939946)
wie doof kann man sein!! bitte keine antwort, dass war eine rhetorische frage. ich hab mein flektogon irgendwie auseinander gebaut.
ich weiß nicht wie ich es geschafft habe aber ich habe es geschafft und jetzt bekomme ich es nicht wieder zusammen.
also...
vor mir liegen nun das

-> Bild in der Galerie

ich hoffe es kann mir jemand helfen.

ähm ja ... ich wollte meine frage nochmal ins gespräch bringen!!!!

turboengine 28.12.2009 23:47

Zitat:

Zitat von sven_hiller (Beitrag 940397)
Dann passen die Minolta Rokkore irgendwie nicht in Deine Theorie. Nicht umsonst gibt es heutzutage vermehrt Bestrebungen, die Teile irgendwie an digitale Kameras zu adaptieren.

Dies ist aber ganz schön mir mein Wort im Munde umgedreht. Was versprichst Du Dir davon? Es geht hier meist um ein 1,2/58 oder etwas in der Liga. Bestimmt nicht um ein Minolta MD 28-70/3,5-4,8. Das ist Schnee von gestern.

Zitat:

Zitat von sven_hiller (Beitrag 940397)
Was hat das jetzt mit der Lichtstärke zu tun?

Siehe oben

Zitat:

Zitat von sven_hiller (Beitrag 940397)
Die guten darunter muß man auch eher suchen.

Das 18-270 ist mit Sicherheit mindestens so gut wie das oben genannte Minolta MD 28-70/3,5-4,8.

T.Hein 29.12.2009 00:22

Zitat:

Zitat von henrikx (Beitrag 942013)
ähm ja ... ich wollte meine frage nochmal ins gespräch bringen!!!!

Das dürfte schwierig werden, Dir da auf die Ferne zu helfen.
Erstmal zum Verständnis: Du hast keine der Schrauben hinten raus gedreht?

Hast Du beim An- oder Abschrauben des M42-Adapters das Objektiv an der falschen Stelle gehalten und in der Mitte auseinander geschraubt?

Wenn Du nicht weiter kommst, könntest Du mir das Teil schicken, ich vergleich das mit meinem, natürlich nicht zerlegten, und seh mal, ob ichs zusammen krieg.
Geht vielleicht besser, wenn man ein intaktes Muster hat.

Thomas

henrikx 29.12.2009 00:28

1000 versuche später hats nun doch geklappt, denn was lange währt wird endlich gut.


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