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Das Problem an der digitalen Sicherung ist m.E. neben der Wander der Formate auch die Tatsache, dass ein Medium oder eine Datei, wenn fehlerhaft auch oft gar nicht mehr lesbar ist - im analiogen Bereich ist das Medium vielleicht nur "gealtert".
Ich hab hier einige nicht mehr lesbare CDs rumliegen, aber kaum eine Langspielplatte die gar nicht mehr abspielbar ist .-) Ebenso bei Fotos: Wir haben gerade mal ein Fotobuch zum 70. Geburtstag meines Schwagers mit vielen alten Bilder der Verwandschaft, des Geburtshauses etc machen lassen. Alles eingescannt und abgeschickt. Wären diese Fotos "nur" digital und nicht als vergilbte Fotos vorhanden gewesen, wäre sicher das ein oder andere nicht mehr reproduzierbar gewesen, weil zB die DVD oder CD nicht mehr lesbar wäre. So ist das Material mit Stick und teils eingerissen - nach wie vor vorhanden und betrachtbar! |
Bei luminous-landscape hat man sich auch mal wieder Gedanken zu diesem Thema gemacht.
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Gruß Micha |
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bzw: "ausgeschaltet" bezieht sich nicht auf SSD, sondern auf (Magnet)Festplatte. |
Das "Problem", dass eine eventuelle digitale Sicherung nicht für die Ewigkeit wäre möchte ich nicht so stehen lassen. Ein Backup ist selbstverständlich mit der Pflicht das Backup zu pflegen verbunden.
Wenn man die "guten alten" Negative bzw. die ausgearbeiteten Fotos jahrelang ohne Kontrolle im Keller lagert darf man sich schließlich auch nicht wundern, falls das ganze Zeug zu schimmeln angefangen hat. Ein gepflegtes, digitales Backup ist doch problemlos am Wandel der Zeit vorbeizuschmuggeln. 5,25" Disketten sterben aus? Ab auf die 3,5" Diskette. Danach gings auf CDs, dann auf DVDs, jetzt sind Festplatten am billigsten. Als nächstes kommen dann vermutlich SSDs bzw. BluRays. Im Prinzip hat man alle 5 Jahre zwingend was zu tun, sonst ist das Backup in Gefahr. Derzeit empfehle ich zusätzlich zu den Sicherungen im eigenen Haus ein Online-Backup in einem der großen Serverfarmen dieser Welt. An diese Raidsysteme kommt keine Selbstbaulösung heran. |
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...Es ist eigentlich egal...ein Paar B-61, die in der unmittelbare Nähe (weit weg von der Schockwelle und Hitze) einschagen und beide HDDs sind sowieso futsch... (aber so was passiert nicht wirklich oft...):evil::roll::lol: Grüße...ich hoffe, kein Physiker kommt jetzt um mich zu schlagen ;) Gute Nacht! Erwin |
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Wie im digitalen Zeitalter zu sichern ist, wurde ja schon mehr oder weniger ausgiebig besprochen.
Ich möchte noch eine andere Sicht der Dinge einbringen. Warum sollte ich den ganzen Kram für die Ewigkeit sichern? Spätestens wenn ich mal nicht mehr bin, wird sich kaum einer für die tausenden und abertausenden Dateien interssieren. Um etwas zu hinterlassen (für meine Tochter), mache ich jedes Jahr von meinen liebsten Bildern, ein Fotobuch. Ich denke, dass diese Bücher von unseren Nachfahren immer mal gerne wieder zur Hand genommen werden. Man kann drin blättern, ohne den Schrott selektieren zu müssen und seinen Erinnerungen nachhängen. Das funktioniert sogar schon heute. ;) |
Ich sichere dreifach ab.
1. zwei externe Terrabyte-Festplatten (beide mit den gleichen Dingen voll) 2. DVDs von den wichtigsten Bildern, die ich brauchen könnte 3. Fotobücher von den besten Bildern des Jahres, die ich immer dreifach bestelle (Eins für die Familie, eins für mich und eins zum Verleihen). Keine Ahnung, ob meine Bilder meinen "Ahnen" noch was wert sind...aber ma waas es net. ;) |
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Prinzipiell hat er natürlich völlig recht, aber selbst als jemand der SANs jeden Tag plant und verkauft (und eine gewisse Leidenschaft dafür hat) seh ich die Dinger nicht wirklich im Privatmarkt. Selbst wenn es jemand Verrückten gibt, der sich sowas hinstellt (ins Rack!), wird der sich fürchterlich erschrecken wieviel Lärm das machen kann. Und dann ist da ja auch noch die Kleinigkeit vom Stromverbrauch... Spannend find ich aber, dass er FibreChannel empfiehlt. Das ist prinzipiell natürlich richtig, macht aber für Nicht-Profis nur dann Spaß wenn man genau einen Rechner an ein SAN anschließen will (also genau so wie es eigentlich gar nicht geplant ist). Sobald ein FC-Switch dazu kommt muss man ein Fabric konfigurieren und das ist eine völlig andere Baustelle als TCP/IP. Backbone |
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