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Die Möglichkeiten zur Einflussmaßnahme der Anzeigenabteilung auf redaktionelle Inhalte sind deutlich begrenzter als sich das viele vorstellen. Problematisch bei der Color-Foto und vielen anderen "Test"-Zeitschriften erscheint mir das enge Raster bzw. eingeschränkte Verfahren, mit dem getestet wird. Meiner Meinung nach müsste z. B. die Schärfeleistung eines Objektivs immer (auch) bei Fokus in Unendlich-Stellung gemessen werden (außer bei Makro-Objektiven). Wie groß dann das Testchart bei 16 mm Brennweite an Vollformat sein müsste, mögen die geneigten Physiker hier im Forum ausrechnen. Ist das Testchart so klein, dass ein WW es nur in bspw. 50 cm Abstand zur Gänze erfassen kann, sagt die so ermittelte Schärfeleistung, Bildfeldwölbung, Verzeichnung etc. herzlich wenig darüber aus, wie praxistauglich das Objektiv z. B. für Landschafts- oder Architekturfotos ist. Das wissen die Fachredakteure natürlich auch, schreien aber aus verständlich Gründen nicht, "unsere Ergebnisse sind in der fotografischen Praxis wenig relevant". Solche und andere Überlegungen haben mich dazu gebracht, nur noch einen Seitenblick auf messtechnische ermittelte Kenngrößen eines Objektivs zu werfen. Viel wichtiger ist mir inzwischen die Meinung, Erfahrung (am besten mit Bildbeispielen untermauert) von renommierten Fotografen - und natürlich mein eigener, bescheidener Eindruck :D. Martin |
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Und ich machte mir mal die Mühe die Noten der Testberichte mit der Anzahl der Annoncen in Relation zu stellen; da gab`s seinerzeit schon deutliche , wenn nicht gar eindeutige Parallelen. Warum sollte die "Macht" der Inserenten heute geringer sein ? Ich würde dort auch nicht mehr inserieren, wenn`s andauernd heißt, das Produkt sei ganz ordentlich, aber hat halt keinen Stern auf der Kühlerhaube..... Es ist m.E. hauptsächlich die eigenartige Wortwahl die unterschwellig positive oder negative Eindrücke vermittelt..... |
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Toll wird es dann, wenn SONY einen Sonderflyer mit Testberichten zu dem Gerät in Druck gibt *lach*, was schon passiert ist. Ich sehe Zeitschriftentests also eher als nette Unterhaltung, ausgenommen die Computerzeitschrift CT. Gruß |
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Erstaunlicherweise bin ich auch noch zufrieden. Ist doch schön wenn der "Markt" (oder besser das Opferlamm?) funktioniert :top::top::top: |
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Und nochmal -wie bereits mehrfach gesagt: Die Auswertungskriterien. Vor ein paar Tagen hab ich in einer Zeitschrift einen Leserbrief gelesen, in dem sich ein Leser gewundert hat, wie die unterschiedliche Wertung zur "Ausstattung" zweier SWW-Objektive zustande kam, die eigentlich recht ähnlich waren. Antwort: Wegen der Lichtstärke. Das eine bot halt durchgängig f2,8 und das andere F3,5-5,6 (oder so ähnlich). Das mit f2,8 hatte bei der Ausstattung halt entsprechend erheblich mehr Punkte bekommen. (Das war im Test natürlich so nicht angegeben..., o.k., man kann drauf kommen...) Das ist an sich ja auch völlig o.k. und nachvollziehbar. Wenn ich für meine Fotografiergewohnheiten ein SWW suche, benötige ich nicht die f 2,8. Ist zwar schön, aber überflüssig. Für mich sind andere Sachen wichtiger. Da aber die Ausstattungswertung das restliche Wertungsergebnis erheblich beeinflussen kann, muss ich als Konsument natürlich den Test etwas genauer lesen, um FÜR MICH zum richtigen Schluss zu kommen. Wenn man das weiss, kann man auch Zeitschriftentests für sich auswerten (sofern nicht wirklich bei den Ergebnissen der Messungen geschummelt wird). Wenn man auch weiss, wie die Wertungen zustande kommen, iss es noch besser. Wenn nicht: Test vergessen. Und das Geld für schlecht getestete Zeiss-Objektive sparen... :mrgreen: |
Wenn`s denn nur schon da wäre das "sclechte" Zeiss 10mm....
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Das Problem liegt meines Erachtens gar nicht an des Tests selbst, sondern an den Interpretationen! Oft werden die Tests ausgelagert, die Redakteure bekommen die Ergebnisse (die sind durchaus "objektiv") und machen dann ein mehr oder weniger suspektes Zahlenschema. Da werden dann Kleinigkeiten oft sehr hoch bewertet. Die Leser sehen eine Zahl und glauben, damit wäre die Leistung eines Objektives beschrieben - mitnichten! Da sind mir die Tests diverser (polnischer!) Web-Seiten wesentlich lieber: gute Vergleichsaufnahmen und die reinen Messwerte! Und die Interpretationen kann ich ohnehin nicht lesen...:lol: On der guten alten Zeit (W.A. Schön) gabs halt noch Testtafelaufnahmen, MTF-Charts, Nachtaufnahmen usw., die man vergleichen konnte. |
Im gleichen Test wurde auch das Nikon 2.8/14-24mm verrissen, es schnitt - glaube ich - sogar noch leicht schlechter ab als das Zeiss 16-35mm.
Profis aus aller Welt bescheinigten dem Nikon 2.8/14-24mm gleich von Beginn weg, ein sensationelles Objektiv zu sein. Dieses Objektiv war zusammen mit der D3 dafür verantwortlich, dass vor zwei Jahren die Profis scharenweise zu Nikon überliefen. Nur - die deutschen Fachjournalisten und Tester haben davon noch nichts mitbekommen. Das sagt einiges aus über die Praxisrelevanz dieser Tests. Gr Steve BTW in einigen Wochen werde ich mal die D3x & 2.8/14-24mm gegen die A900 & 2.8/16-35mm laufen lassen - mal schauen, was da rauskommt. Unten noch ein paar Links zu interessanten Praxistests. Nikon 2.8/14-24mm gegen Canon 2.8/24mm II Nikon 2.8/14-24mm gegen Contax/Zeiss 17-35mm und Zeiss Distagon 2.8/21mm Nikon 2.8/14-24mm gegen Canon 2.8/16-35mm L II |
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