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Für 100.000 Objektive reicht eine kleine Halle von 20m Länge. Und das kostet weniger als die ständige Umstellung der Produktion. Linsenradien neu eingeben, Krümmungsradien verändern, etc. Einlernen und Umlernen der Handarbeiter. Hier geht wesentlich mehr Geld verloren als beim bloßen Lagern. Von manchen Minoltaobjektiven wissen wir aus den Prospekten und Verlautbarungen auch teilweise genau die Jahreszahlen, wann die produziert wurden und dann abverkauft. |
Ich hab auch das 50er Sony und 50Macro, ich empfinde die nicht als Billig.
Ausserdem finde ich auch nicht, dass die mehr Spiel als die Minolta Objektive haben. Das 35er G von Sony, hatte ich selber auch bereits, das fand ich eines von den besten Objektiven von der Wertigkeit her, wie für die Ewigkeit gebaut. Masiv, kein Spiel und ein ordentliches Gewicht. Kann die Aussagen also nicht bestätigen. Viele Grüsse Steff |
Danke in die Runde, freut mich sehr, dass das von mir aufgeworfene Thema zu so einer regen Diskussion geführt hat :top:
Ich persönlich tue mir halt schwer, die Minolta Objektive kannte ich immer schon als eher in Richtung billige Massenware - zwischenzeitlich habe ich da meine Meinung etwas revidiert, wenngleich das Gros dennoch für den Massenmarkt bestimmt war. Und trotzdem ist Minolta baden gegangen, so wie auch Contax. Und es stimmt: ich sollte wieder mehr mit der Contax fotografieren, dann kommt wieder das bestimmte Feeling. Liebe Grüße Wolfgang |
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moin,
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Die MF-Teile waren ordentlich bis gut, nach der ersten AF-Serie ("Ofenrohr") wurde für den Massenmarkt teilweise richtig billig produziert. Das trifft aber nur die Zoom-Objektive. Die stellen die Mehrzahl der 16 Mio. verkauften minolta AF-Objektive ... Festbrennweiten (von dem recht schlichten 28/2,8 abgesehen) waren immer mindestens Mittelklasse, einige sind unstrittig optisch & mechanisch Spitzenprodukte. Ich habe hier die Sony 20/2.8, 50/1.4, 100/2.8, 500/8.0 und ein m-AF 24/2.8o und m-AF 24-50/4.0o. Auch bei diesen m-AF(Ofenrohr) ist das Aussengehäuse Kunststoff, und der Fokusring hat etwas Spiel. Haptisch wirken die Sonys anders, sind es aber nach meinem Eindruck nicht. Wie es innen oder nach 20 Jahren Gebrauch aussieht, kann ich natürlich (noch) nicht sagen :cool: |
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moin,
ich meinte die minolta MF, also Rokkor, MC, MD. Alles Vollmetall, schwer und sehr robust. Mir ist erst beim genauen Hinsehen aufgefallen, dass die letzten MD's einen Blendenring aus Kunststoff haben, vorher war der noch "aus dem Vollen" gefräst. Bei den MFs waren die Fokusringe satt-saugend, aber das geht bei AF nicht. Das einzige minolta/Sony-AF-Objektiv, dass sich diesbezüglich noch so anfühlt, ist das STF... Die minoltas der ersten AF-Generation (Ofenrohr) haben Kunststoff-Gehäuse, der Fokusring ist Metall. Das Innenleben der meisten ist weitgehend Metall. Daran hat sich über die Zeit bei den Festbrennweiten wenig geändert. Auch die aktuellen Sony-Versionen z.B. des 50/1.4 oder 20/2.8 sind nicht anders aufgebaut. Nur das Finish der Kunststoffoberfläche ist statt glatt-glänzend jetzt seidenmatt. Mir gefällt es besser ;) Es gibt Kunststoffe, die wesentlich teurer und leistungsfähiger als Metall sind. Speziell bei Objektiven denke ich im Zusammenhang mit Aluminium und Glas an sehr unterschiedliche Längenausdehnungskoeffizienten bei Erwärmung. 60°C sind bei Sonne auf dem schwarzen Tubus schnell erreicht. Ein Zeiss habe ich bisher noch nicht in der Hand gehabt. Kommt aber noch :cool: |
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LG Wolfgang |
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Da hast Du wohl keine Contax Zeiss Linsen in der Hand gehabt. Selbst das hier so gelobte 135STF kommt mechanisch an ein Contax Sonnar 135 nicht wirklich heran.:cool: Das Ofenrohr in Ehren, aber wenn ich das mal mit meinem Tamron 2,8/70-200 vergleiche (damit nicht einer glaubt, ich stehe in Oberkochen auf der Lohnliste ;) )... LG Wolfgang |
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Allerdings weiß ich nicht, ob die alle aus der ersten AF-Generation sind. ;) |
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