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e-i-k 12.12.2008 13:55

Zitat:

Zitat von RoDiAVision (Beitrag 755882)
Ich gehe jetzt einfach mal von einer ernsthaften Frage aus, da entsprechende Smilies fehlen.

.

was soll das denn heissen!?!
Wohl dass hier nicht gelesen:

Zitat:

Zitat von e-i-k (Beitrag 755858)
Gibts eigentlich Tilt/Shift Optiken für den Makro-Bereich. Das Schneckenhaus ist zwar sehr gewunden, so dass die gefürchteten stürzenden Linien nicht sofort auffallen würden, aber dennoch möchte ich den Architekturanspruch in den Aufnahmen nicht unberücksichtigt lassen.

Um es noch mal zusammenzufassen:
Ich bin in eine Aufnahmesituation geraten in der sich Wildlife- Macro- Sport- und Architektur kombinieren. Das ganze noch bei Low-Light denn ich finde die Lichtstimung die in den Abendstunden auf meinem Fensterbrett vorherrscht ist ein unverzichtbares Element um die Hauttöne der Schnecke zu voller Geltung kommen zu lassen. Also kommen sogar noch Available-Light und Portrait, zu Wildlife- Macro- Sport- und Architektur dazu.

Ist denn da das Sony Kamerasystem meiner Situation überhaupt noch gewachsen?

Was soll denn an meiner Frage/Situation nicht ernst sein!?!?! :shock:

Ok, heute abend setze ich hier mal ein Bild rein. Wenn mir die Schnecke bei der Aufnahme nicht entwischt... . (Solch eine Hektik im Tierreich kannte ich bisher nur von Schildkröten)

werni1949 12.12.2008 13:58

Setz die Schnecke doch auf ein Stück Schmirgelpapier mit grober Körnung!
Achtung: Nicht tierschutzrelevant, da sie ihren Weg einschleimt!

Gordonshumway71 12.12.2008 14:04

Ja super....Beste Unterhaltung zur Mittagspause.....Es wurde ja schon alles gesagt, was zum Thema beiträgt, aber ich konnte mir doch nicht verkneifen zu sagen, daß ich mich prächtig unterhalten habe....

Aber was soll das denn ? Helles zur Mittagspause ?? Denkt doch an den armen Joe und trinkt ein anständiges Schneider-Weißes....

speed300 12.12.2008 14:06

...vielleicht kann Dir jemand von den "Mondfotografen" weiterhelfen. Die kämpfen doch mit dem ähnlichen Problem - der Erdrotation. Da gibt es doch was zum nachführen...

Ne andere Möglichkeit wäre natürlich vor die Schnecke ein Bild eines Kochtopfs mit kochendem Wasser hinzustellen. Könnte aber sein, dass sie dann ihr Haus verriegelt und Du nur noch Architekturbilder machen könntest. Hättest aber zumindest ein Problem weniger.

...husch, husch - weg waaars se (oder so ähnlich)

Gruß

Dieter

Hansevogel 12.12.2008 14:09

Angesichts einer um 15:30 stattfindenden Betriebsweihnachtsfeier eine erfrischende Stimmungsaufheiterung zur Mittagszeit. :top:

Danke! :D

Gruß: Joachim

Jan 12.12.2008 14:10

Schnecken sind eine echte Herausforderung, aber mit einer Sony-DSLR wird sie zu meistern sein, ich habe schon zu Dimage-Zeiten Schnecken auf CCD bannen können:

-> Bild in der Galerie -> Bild in der Galerie

Beim zweite Bild habe ich die Intervalfunktion genutz und war ganz traurig, wie schnell die Schnecke aus dem Bild und der Schärfeebene entfleucht ist.

Im Nahbereich werden aus langsamen Bewegungen halt gewaltige Sprünge, der Ausschnitt ist winzig und die Schärfebene auch.

Auf eine automatische Fokussierung würde ich in diesem bereich übrigens verzichten, Du solltest über die Nutzung eines Einstellschlittens nachdenken.

Bei 1/100s würde ich testen, in wie weit die SVA der Schärfe wirklich noch zuträglich ist (am unbewegten Motiv), ich denke, das Du noch nicht in einem kritischen Bereich bist. Wertvoll ist das Staitiv aber sicher zur sorgfältigen Gestaltung und zum wählen der Schärfeebene. Das Wackeln bei Handaufnahmen führt dazu, dass letztlich mehr oder minder zufällig der richtige Teil der Schnecke in der Schärfeebene zu liegen kommt und auch der Ausschnitt verädert sich durch minimales Wackeln im Makrobereich schon manchmal gewaltig.
Ein anderer Ansatz ist es, einfach viele Aufnahmen aus der Hand zu machen und zu hoffen, dass man sich dabei den richtigen Ausschnitt und die richtige Lage der Schärfeebene erwackelt. Eine Fokusfalle (bei Nikon z.B. möglich) kann da helfen.

Noch ein Punkt: ISO rauf und Abblenden könnte auch helfen.

Grüße
Jan


P.S.: Vermutlich war mit der Dimage wegen des größeren Tiefenschärfebereichs die Schnecckenjagd einfacher als mit einer tollen schnellen DSLR.

P.P.S.: Noch ein Schneckchen von mir (das letzte, ich hatte es vorübergehend nicht hier in der Galerie), Dimage, freihand auf der Blüte einer übermannshohen Distel, aber vermutlich durch den Morgentau oder die Kälte im Tempo gedrosselt:

-> Bild in der Galerie

cdan 12.12.2008 14:10

Koch das Tier und wechsle in den Bereich Lebensmittelfotografie.

TommyK 12.12.2008 14:14

Ich kann das Problem ganz gut nachvollziehen. Vor allem bei Schnecken wie diesen hier:
http://www.makry-gialos.com/homepage..._Olympics.html

Edit: Etwas ernster. SVA würde ich grundsätzlich aus! In zwei Sekunden ist das Viech definitiv aus dem Schärfebereich. Dafür aber SSS einschalten.

e-i-k 12.12.2008 14:50

Zitat:

Zitat von Jan (Beitrag 755895)
...freihand auf der Blüte einer übermannshohen Distel, aber vermutlich durch den Morgentau oder die Kälte im Tempo gedrosselt:

-> Bild in der Galerie

oha, der Ansatz gefällt mir. Ich setz die kleine neben nen Eiswürfel, spare mir damit den Kamerawechsel. Oder ich lasse sie über ne Valiumtablette kriechen...
Eventuell klappen dann auch die Bewegungsstudien, trotz der bescheidenen 3 fps.

Hat noch jemand ein Tip um den stürzenden Linien im Schneckenniedrigenergiehaus vorzubeugen?

hlenz 12.12.2008 14:57

Zitat:

Zitat von e-i-k (Beitrag 755913)
Hat noch jemand ein Tip um den stürzenden Linien im Schneckenniedrigenergiehaus vorzubeugen?


Zurücktreten und mit großer Brennweite fotografieren. So bist Du außer Reichweite und sie stürzen Dir wenigstens nicht auf's Hirn.


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