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vielleicht solltest du uns erstmal...deinen Beruf verraten:roll: Anfangs dachte ich das wird ein interessanter Fred, weit gefehlt, hier unterhalten sich offenbar Foto-Hobbyisten über Dinge die sie nicht verstehen, vermuten wieder VooDoo, trauen den Herstellern nicht auch die Fachpresse kommt da nicht gegenan:oops::cool: Bevor die anfängst in den Keller ...testen zu gehen würde ich mal einen Seh-und Farbtest, einschließlich Test räumliches Sehen...beim Augenarzt machen lassen! denn wir sind das schwächste Glied in der Kette! Dann solltest du mal deine Fotogrundlagen offenbaren, oder einen entsprechenden Lehrgang mitmachen, damit wir überhaupt ....von den "gleichen Dingen" reden Mfg gpo |
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Ein Augenarzt kann die Gesundheit des Auges prüfen und das sogar sehr gut, aber er hat im Normalfall ungefähr so viel Ahnung von Optik wie 'ne Kuh vom Klavierspielen... (Ausnahmen bestätigen die Regel) |
Hi Jörg,
Zuerstmal: Ganz herzliches willkommen in unserem Forum. ich habe Dir mal einen älteren Beitrag von mir rausgesucht, vielleicht hilft es Dir ja weiter. Zitat:
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Guten Morgen,
Danke an alle die mir mit konstruktiven Beiträgen zu diesem Thema weiter helfen. Ich greife die Vorschläge auf und werde mal einige Empfehlungen nachbauen. Ich hoffe, ich habe in Kürze mal Zeit dafür. Eine Frage noch zur Ausleuchtung: Muss ich ausser auf eine gleichbleibende Beleuchtung auf was bestimmtes achten? Ich sehe das so, dass die Ausleuchtung egal sein sollte, so lange sie konstant ist, oder? @gpo Ich bin Informatiker von Beruf - spielt aber dann doch irgendwie keine Rolle. Ich finde den Thread sehr interessant. Ich habe z.B. erfahren, wie ich die beiden Objektive vergleichen kann. Und dann habe ich etwas über verschiedene Community-Member gelernt - interessanter geht kaum. Ja, ich bin Foto-Hobbyist und habe vom Inhalt meiner Frage (!) keine Ahnung. Aber ich dachte ein Forum ist genau dafür da: Austausch (in diesem Fall von Wissen). Mir war nicht klar, dass das hier ein Forum für Profis ist. Zitat:
Eine Offenbarung zu meinen Fotogrundlagen? Das ist jetzt zwar OT, aber dennoch: Ich habe von 1990 bis 1997 intensiv mit einer Minolta XD7 und einer X300 fotografiert. Dann habe ich die Fotografie aus Mangel an Zeit in die Ecke gestellt und nur noch Urlaubsfotos mit einer Kompakten gemacht (erst G2 und dann verschiedene T-Modelle von Sony). Irgendwann habe ich dann gemerkt, dass mir Kompaktkameras grau Haare machen. Seit 2 Monaten habe ich eine 700 und das Feuer in mir brennt wieder. Das hat bisher aber noch nichts mit Wissen und Grundlagen zu tun, sondern ist Historie für das besser Verständnis. Im Moment probiere ich alles aus und stehe oft genug mit der Kamera in der Hand da und frage mich, ob ich das was ich gerade umsetzen will auch richtig mache. Egal, bewerten will ich mein Wissen nicht - kann ich auch garnicht. Insgesamt komme ich gut zurecht, habe aber schon verschiedentlich Lücken erkannt und mich auch schon zu einem Kurs angemeldet, um Altes aus den 90ern (da habe ich auch schon mal einen Kurs gemacht) wieder aufzufrischen. Aber einen Lehrgang für Objektive zu testen werde ich nicht machen - wie ich sehe finde ich dazu ausreichend Kompetenz hier im Forum. Zu diesem Thread möchte ich mir noch einen Kommentar erlauben: Mir hat das hier sehr geholfen, besonders bei der Erkenntnis das in einem Forum wie diesem nicht nur Leute unterwegs sind, die sich einer Frage mit Wissen und Idee annehmen, sondern dass es hier auch Charaktere gibt, die erstmal rumstänkern und "nieder machen" wollen. Damit kann (aber muss) ich nicht leben, werde es zukünftig aber ignorieren. Ich denke, damit fährt man am Besten. Also, nagelt mich nicht auf einen Termin fest, aber sobald ich die beiden Objektive mit vorgeschlagenen Methoden verglichen habe, tue ich meine Erfahrungen kund - falls es jemanden interessiert ;). Grüße, Jörg |
Moin Jörg,
Zitat:
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Peter,
also sollte so ein 300W Baustellen-Halogenstrahler hinter der Kamera positioniert ausreichen. Gruß, Jörg |
Hallo Jörg,
direkt dahinter würde ich vermeiden, wegen der Reflexionen. Am besten wäre schräg von beiden Seiten. Aber was soll ich sagen, ich mache meine "Tests" in der Küche bei Tageslicht. Die sind natürlich absolut nicht wissenschaftlich, aber durchaus geeignet, um ein Objektiv grob einzuschätzen. Grüße Michael |
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Mit dieser Erkenntnis wirst Du hier im Forum viel Freude haben und wertvolle Informationen erhalten. Ich beherzige dieses seit Jahren und fahre gut damit. :D Gruß: Joachim |
Viel Erfolg beim Testen. Interessante Beiträge mit einer Ausnahme - aber die gibt's ja immer. :flop:
@PeterHadTrapp Fehlfokus schließt du nicht aus oder hast Du das für das jeweilige Objektiv im Vortest geprüft? Sonst ist der ganze Aufwand u.U. für die Füße. Gruß, Thorsten |
Hallo Joshi,
wenn ich mir ein "neues" (üblicherweise volljähriges) Objektiv zulege, v.a. wenn es ein bereits vorhandenes ersetzen soll, dann mache ich IMMER für mich einen Schnelltest. Zum einen um ein Gefühl für die Neuerwerbung zu bekommen, zum anderen um zu sehen, ob das Neue hält, was ich mir beim Kauf versprochen hatte. Ich stimme dir voll zu, dass das beim "Lenswalking" nicht klappt, weil man draußen eben nicht für jedes Motiv mehrmals an der Kamera rumschraubt. Beim Testen geht es mir definitiv nicht um perfekte Umgebungsbedingungen (Tesprofis bitte ab jetzt weglesen). Weder Licht noch meine Wenigkeit sind im Praxiseinsatz perfekt, der Testaufbau soll aber _mein_ Handling wiedergeben und das (sehr subjektive) Testergebnis dann im echten Leben nachvollziehbar sein. Ich beginne immer mit einem abgewandelten Lego-Test: Available Light (am besten draussen auf der Terasse aber ohne direkte Sonne), Kamera auflegen (Stativ oder besser noch Tisch), 2-Sekunden Selbstauslöser mit Spiegelvorauslösung, feste Blendenvorwahl (Modus A), Spot-Autofokus und ISO 100. Belichtungsmessung egal, nur immer gleich. Ich mache das in RAW, weil das mein übliches Aufnahmeformat ist. 3 Objekte, die in sich Details aufweisen und möglichst nicht reflektierend sind, diagonal versetzt aufstellen: eines mittig, eines ca. 10cm links und davor und eines im gleichen Abstand rechts dahinter. Lego finde ich nicht ganz so toll, weil zu wenig Strukturen für den Autofokus. Seifenblasendosen sind sehr schön, aber durch die runde Form ist bei Offenblende der scharfe Bereich nur sehr schmal. Streichholzschachteln sind gut, Blockbatterien, Zigarettenschachteln... Damit mache ich dann mit jedem Objektiv Bilder mit Offenblende sowie (mindestens) mit Blende 8, 16 und geschlossener Blende. Bei einem Zoom-Objektiv wie 24-105 das ganze bei 24, 50, 75 und 105mm. Daneben liegt ein Zettel, wo ich mir vorher die Tabelle der zu machenden Fotos aufgemalt habe und die Bildnummern eintrage. Meist mache ich danach noch eine Serie aus mittlerer und eine aus größerer Entfernung (v.a. bei Teleobjektiven). Irgendwas statisches, der Balkon des Nachbarhauses z.B. Die entstehen dann aber oft aus der Hüfte, also Freihand, irgendwo (reproduzierbar) angelehnt. Zum Vergleichen hat sich der (kostenfreie) FastStone ImageViewer bewährt, der RAW-Dateien halbwegs unverändert anzeigt und die gleichzeitige Betrachtung von bis zu 4 Bildern erlaubt (mit synchronem Verschieben und zoomen). Mein erster Testversuch auf diese Art und Weise war so erfolgreich, dass man ihn hier unbedingt veröffentlicht haben wollte, du findest den Link zum Vergleich Ofenrohr vs. Ofenröhrchen in meiner Signatur. Heute habe ich genau das wieder vor, der Vergleich von Ofenröhrchen mit dem neu erworbenen 70-210/3,5-4,5 steht an. Ich hätte das Ofenrohr gerne mit ins Boot geholt, aber leider hat mein Mann das heute mitgenommen... Ach ja, und herzlich willkommen hier im Forum :) |
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