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@Anaxaboras ich nahm das als beispiel her und ist nicht auf dich alleine bezogen :-D |
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Bereits bei Offenblende bis in die Ecken exzellent, Abblenden bringt nicht viel:
MinAF 2/100mm Zeiss 1.8/135mm MinAF/Sony 135mm STF MinAF 2.8/200 APO (vermutlich auch 2.8/300mm SSM) MinAF 2.8/70-200mm SSM (gewisse Schwächen bei Offenblende / f=70mm) Bei Offenblende bis in die Ecken sehr gut, Abblenden um 1-2 Stufen bringt exzellente Detailschärfe: MinAF 2.8/300mm APO HS MinAF 2.8/135mm Abblenden auf f5.6 bringt exzellente Detailauflösung bis in die Bildecken: MinAF 2.0/35mm MinAF 1.4/50mm MinAF 1.4/85mm Abblenden auf f11 bringt sehr gute oder exzellente Detailauflösung bis in die Bildecken: MinAF 2.8/20mm MinAF 2.8/24mm Bildecken noch nicht richtig scharf selbst bei abblenden auf f11 (CA's): MinAF 2.8/28mm Bei Offenblende in der Bildmitte exzellent, am Bildrand verbleiben auch abgeblendet Schwächen: MinAF 3.5/17-35mm G MinAF 2.8-4/17-35mm (abgeblendet auf f11 ab 20mm recht gut) Zeiss 2.8/24-70mm Bei Offenblende etwas weich, abgeblendet auf f8 sehr gut bis in die Bildecken: MinAF 2.8/80-200mm APO In der Bildmitte abgeblendet gut-sehr gut, trotz Abblenden aber am Bildrand nicht die volle Schärfe: MinAF 4/24-50mm MinAF 4-4.5/28-135mm MinAF 4/35-70mm MinAF 3.5-4.5/35-105mm MinAF 4/70-210mm |
moin,
danke für die rege Beteiligung! Ich möchte Euch kurz meine ersten Erfahrungen schildern, dann werde ich noch auf einige Antworten eingehen: Am Samstag mittag trudelte der Body ein, und auch das Wetter spielte überraschend mit! Daher habe ich die obligatorischen Tests (z.B. die 176 pic-Serie Innenaufnahmen des Objektivdeckels bei ISO 64.000) zurückgestellt und, nachdem ich mich von dem ersten Schreck beim Auspacken (die ist sooo leicht, ist das ein Leergehäuse :shock:) erholt hatte, das auf Verdacht günstig beschaffte Minolta AF 4,0/24-50 auf die :a:900 aufgesetzt. Dann sind wir zusammen bei strahlendem Sonnenschein durch die Felder gezogen und haben die ersten 200 Testfotos geschossen. Zum Beispiel einen Siemensstern (beschnitten für ein "gestaltetes" Bild) ![]() hier der 1:1 crop nahe der Mitte: ![]() man beachte die waagerecht dunkle Linie in der Bildmitte/linke Hälfte, ein Spinnseidenfaden... und hier zwecks Gesamteindruck das Rohbild ![]() (Alle Bilder cRAW, alles Auslieferungseinstellung bis auf ISO100, Zeitautomat (A), Fokus Spotfeld; entwickelt mit IDC SR V3 nach jpeg Kompr.2; crop/downsize Photopaint11. Keine Nachschärfung oder sonstige Eingriffe!) auch nett: Auflösungstest mit Rausch-chart: ![]() hier der 1:1 crop nahe der Mitte, Schärfe m.E. (fast?) perfekt ![]() und hier am horizontalen Rand... ohne Worte ![]() Auch auf anderen Fotos ist klar erkennbar, das ab etwa 2/3 Bildhöhe die Schärfe abzufallen beginnt, im Nahbereich weniger, bei ∞ stärker. Crops aus den Ecken zeige ich besser nicht (bei diesem Bild sind die ausserhalb der Fokus-Ebene). Aber nach dieser (nicht unerwarteten) Enttäuschung noch ein paar gute Nachrichten: Schärfe in der Mitte im Linienchart ![]() hier der 1:1 crop nahe der Mitte, Schärfe m.E. perfekt ![]() Zum Abschluss noch ein Ausschnitt aus einem Test bei Entfernung = ∞, durchgeführt von meiner Liebsten ![]() man beachte, dass die Quaak-Quaak's bei 45mm Brennweite auf den Sensor gebannt wurden. Der Ausschnitt hier musste immer noch per downsize auf das Forumslimit verkleinert werden, entspricht einer 1:1-Aufnahme mit ca. 180mm Brennweite! Klingt jetzt bescheuert, aber wenn es nur für's Netz ist, brauche ich kein 300mm. Es reicht das 50mm, man schnippelt einfach das benötigte Eckchen aus dem Bild raus. Fazit: Das Minolta AF 4,0/24-50 ist an der :a:900 eigentlich unbrauchbar. Als Notbehelf geht es, im crop-Bereich liefert es gute Schärfe. Für Familienfotos u.ä. in engen Räumen reicht es immer, eine ruhige Hand oder Blitz vorrausgesetzt. Die Schärfe im Randbereich ist unzureichend, in den Ecken fast schon unterirdisch. Dafür verzeichnet es wenig, wenn die Bilder also verkleinert werden oder bei Ausschnitten aus dem zentralen Bereich, kann man es als kleines und leichtes Schnappschuss-Teil verwenden. Den von mir gezahlten Preis ist es wert, wesentlich mehr eher nicht. So, das für's erste. Die Rückmeldungen zu Euren Antworten&Hinweisen (vorab speziellen Dank an stevemark: die Antwort auf meine Frage, und aidualk: Dein Vergleich mit den Fachkameras ist sehr aufschlussreich) folgen noch... PS: der Sucher :top::top::top: habe gerade nochmal durch die XD-7 geschaut, drauf sitzt ein minolta MD 1,4/50. Das Sucherbild, seinerzeit überdurchschnittlich hell, ist bestenfalls minimal heller als das der :a:900 mit dem 4,0! Mit dem geplanten 1,4/85Z werde ich wohl eine :cool: anschaffen müssen... |
Hallo Thomas,
ich würde tatsächlich mal einen Fokustest machen, am besten mit Blitzgerät drauf, da geht es deutlich leichter und schneller. Das waren auch meine allerersten Bilder mit der 900, weil irgendwie ist keine Schärfe bei deinen Crops zu erkennen und in der Mitte abgeblendet sollte auch dieses uralte Zoom schon deutlich schärfer zeichnen. Bei meiner 900 hat es zum Glück gepasst, die 700 damals allerdings ging sofort zu justieren. Gruß aidualk |
moin aidualk,
es sind erste Testfotos! Ich muss noch ein wenig mit der Kamera üben und "meine" Einstellung finden. Vor allem brauche ich eine neue Brille... Die cRAW's sind auch nur quick'n'dirty durch die Verarbeitung geprügelt, 2x jpeg-Kompression hintereinander (1.x RAW-Konverter, 2.x beim croppen/downsize) macht es nicht unbedingt besser. Eine angemessenen und sorgfältige Be-/Verarbeitung liefert bessere Ergebnisse, dass kann man an anderen Fotos ahnen. Bitte beachte die unauffällig gesetzten "Ironie"-tags ;) , einige erfahrene User haben hier und in vielen anderen Threads schon oft genug über Sinn&Unsinn von synthetischen Testfotos gelästert. Fokustests mit dem fragwürdigen Objektiv machen wenig Sinn, es ist deutlich abgeliebt. Ich habe es von einem lokalen Profihändler, der Rückdeckel fehlte und ich hatte den Eindruck, der VK wusste genau, wer das Teil vorher besaß, obwohl es schon länger im Fenster lag (Staubschicht...). Verschleißspuren am Bajonett deuten auf sehr viele Wechsel hin, ich tippe auf Presseeinsatz bei einem Lokalblättchen. Sobald sich der Kontostand etwas erholt hat, leiste ich mir was ordentliches. Übergangshalber schau' ich, auch aufgrund Deiner Erfahrung, mal nach einem gut erhaltenen 1,7/50. Da kann man dann eher was über eventuelle Dejustierung sagen. Ich habe aber, auch wenn Du keine Schärfe siehst, nicht den Eindruck, dass der Body fehlfokussiert. |
moin,
nach etwas hin-und-her kam heute ein SAL 100/2,8 Makro an die :a:900. Erste (nicht vorzeigbare) Tests zeigen: offen bis in die Ecke richtig scharf, praktisch kein erkennbarer Randabfall. Beim Abblenden jenseits von f16 leichte Beugungsunschärfe, bei f32 an der Nahgrenze ca. 1,5 pix. So wollte ich das haben :top: Leider nützt das nix, wenn man bei gefühlten -15°C so stark zittert, dass selbst der AS nicht mitkommt. Zum wieder Auftauen nach der Proberunde durch verschneite Felder habe ich dann noch mal einen der oben gezeigten 1:1-crops mit einem Schärfefilter behandelt (minAF 24-50/4): ![]() Sobald ich Sandsäcke zum Beruhigen meines Wackelstativs beschafft habe und die Spiegelvorauslösung durchschaut habe, versuche ich auch richtig scharfe Bilder mit meiner Neuerwerbung zu produzieren. Als Vorgeschmack: ![]() Die Schärfe (manuell) lag auf dem kleinen dunklen Punktepaar neben der oberen Einkerbung am linken Rand. Die Tiefenschärfe (f11) reicht noch nicht ganz, aber die Richtung stimmt. |
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 13:02 Uhr. |