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Hi,
richtig: RAID ist kein Backup. Der manuelle Abgleich zweier externer Festplatten ist nicht sonderlich aufwendig. Blu-Ray halte ich derzeit fuer zu teuer und die Medien bei heutigen Datenmengen fuer zu klein. Wie lange optische Laufwerke ueberhaupt noch von Bedeutung sind...ich zweifel bereits jetzt und habe den DVD-Brenner in meinem Notebook gegen eine 160GB ausgetauscht. Bei Bedarf kann ich beide schnell austauschen. Meine beiden externen Gehause sind von LCPower: luefterlos, gut belueftet, mit richtigem Ein-/Ausschalter und USB2 sowie eSATA Schnittstelle. Darin arbeiten eine Western Digital und eine Seagate Festplatte ohne jede Auffaelligkeiten. Die Handhabung bei Festplatten ist gewohnt gut und da diese nicht permanent in Betrieb sind, ist ihr Verschleiss minimal. Zur Haltbarkeit: meine 15 Jahre alte Conner 210MB gibt ihre Daten noch problemlos preis ;) Viele Gruesse, Torsten. |
RAID spiegelt doch die Daten der 1. Platte auf eine 2. -> d.h. ich habe für den Fall eines HD-Crash eine 2. Platte mit meinen Daten, folglich eine Datensicherung. Warum stellt das kein Backup dar????
Ich werde mal eine kleine "Marktforschung" bei den HD's betreiben und informiere Euch über das Ergebnis.... ;) Vielen Dank für die Anregungen :top: Tazy |
RAID1 ist kein Backup im eigentlichen Sinn, denn die Daten werden "nur" gespiegelt. Wenn also Daten auf der einen Platte fehlerhaft abgespeichert werden, sind sie auf der zweiten ebenso fehlerhaft. Zum tragen kommt dieser Umstand natürlich stärker bei Platten mit Betriebssystem relevanten Daten. speichert der Rechner eine zerbröselte Systemdatei auf der einen Platte ab, ist die auf der zweiten nämlich genauso zerbröselt. Also hilft einem in diesem Falle die gespiegelte Platte auch nicht um den Rechner wieder in Gang zu kriegen.
Bei nicht betriebssystem relevanten Daten ist das natürlich nicht ganz so kritisch und im Falle eines Festplattendefektes hat man selbstverständlich eine vollständige Kopie der defekten Platte vorrätig. Also Backup, ja irgendwie, aber eben nicht im engeren Sinne. :-) Generell empfehlenswert ist es eh alles nochmal auf einem Medium zu sichern, dass man nicht ständig in Betrieb hat. RAID hin oder her.... :-) |
Zitat:
Gruesse, Torsten. |
:mrgreen: Okay, das klingt wirklich logisch......
Merci Tazy |
Zitat:
Geschrieben wird primaer auf meinem kleinen Thinkpad X30. Manuell lege ich aller 1-3 Tage ein Verzeichnis mit dem jeweils aktuellen Arbeitsstand an und kopiere die Daten dort hinein. Jeden Abend um 23Uhr startet ein kleines Skript ("robocopy"), welches all diese Verzeichnisse zum einen auf die im Notebook integrierte FlashCard schreibt und zusaetzlich ueber WLAN auf mein grosses T60. Dieses startet wiederum taeglich ein weiteres Script ("robocopy") und kopiert diese Verzeichnisse auf die zweite interne Festplatte. Jetzt kommt Mozy und sichert automatisch im Hintergrund besagte Verzeichnisse auf das Web-Laufwerk. So kann ich mich einzig - da ich auch LaTeX nutze - auf die Inhalte und Materialien konzentrieren. Dokumentformatierung oder -sicherung ist kein Thema mehr ;) Viele Gruesse, Torsten. |
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