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Hallo,
bei den heutigen Festplattenpreisen würde ich eine gebrauchte Festplatte mit sensibelen Daten eher zerstören/verbrennen als verkaufen und mir vorher so einen Stress machen.;) |
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(Merke: "Paranoid zu sein, bedeutet nicht, dass sie nicht hinter dir her sind!") Aber um wieder auf den Teppich zurückzukommen: Um aus einer Festplatte, bei der der Inhalt durch mehrfaches Zufallsbyte-weises überschreiben gelöscht wurde, die Daten noch mit Kriminallabortechnischen Methoden und einem Riesenaufwand (das ist tagelange Expertenarbeit und dementsprechend SAUteuer) wieder herzustellen, müsste erstmal jemand wissen, dass da sensible und lohnenswerte Daten drauf waren, dann Zugriff auf die Platte haben und zuletzt Geld und Ressourcen genug haben um die Aktion durchzuziehen. Ich denke, die Festplatte mit Softwaremethoden zu löschen und dann bei Ebay zu verticken (vielleicht über den Account eines Freundes, damit keine direkten Rückschlüsse auf die Herkunft der Platte zu ziehen sind?:roll:) ist beinahe noch die beste Methode, sicherzustellen, dass die Platte keiner in die Hand bekommt, der was mit den Rest-Magnetspuren der Daten anfangen kann. |
Ich würde statt /dev/ramdom lieber /dev/urandom nehmen. Da kann man deutlich schneller Zufallsdaten erhalten. Nähere Inofs unter http://de.wikipedia.org/wiki//dev/random
Nach meiner Erfahrung ist bei Festplatten eine Blocksize von 64k etwas schneller. Also: dd if=/dev/urandom of=/dev/<Festplatte> bs=64k oder: dd if=/dev/zero of=/dev/<Festplate> bs=64k Gruß, Daniel |
dazu hätte ich als Technik-DAU mal eine Frage:
wenn ich die Platte zunächst formatiere und nur noch eine einzige Partition anlege, dann komplett überschreibe, als z.B. mit alten Fotos vollkopiere bis sie wirklich bis auf wenige KB genau voll ist. Kann dann tatsächlich noch jemand wiederherstellen was vorher drauf war ? Das klingt mir unvorstellbar. :zuck: |
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Allerdings dauert das 7x überschreiben je nach Plattengröße extrem lange. Alex |
Nur mal so als Beispiel, was die Daten einer Platte alles überleben können, wenn sie nicht durch mehrmaliges Überschreiben gelöscht wurden:
"Forschungsrettung nach Columbia-Absturz: Dokumentationen auf von Kroll Ontrack geretter Festplatte konnten ausgewertet werden": http://www.all-about-security.de/art...9fdea3f65.html |
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Warum geht es? Du musst dir die Daten als sehr(!) kleine Bereiche (im nm-Bereich=1/1000000mm) mit einer bestimmten magnetischen Orientierung vorstellen. Wenn jetzt überschrieben, gelöscht oder formatiert wird kommt der Schreibkopf nicht immer auf die exakt gleiche Stelle d.h. es bleiben "Restmagnete" der alten Daten übrig. Und die kann man lesen! Daher werden von den Geheimdiensten (angeblich) Programme verwendet, die sehr oft (30-100x) die gesamte Platte mit zufälligen Mustern überschreiben. Dann steigt die Wahrscheinlich sehr stark an, dass alle Bereiche zufällig magnetisiert werden. |
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Das ist natürlich nichts, was der Normale Datenrettungsdienstleister kann, der noch aus verbrannten Computern die Informationen zurückholen kann, aber mit genügend großem Aufwand, könnte man sowas noch retten. Die Lösung ist halt entweder so oft überschreiben, daß sich auch dieser Gedächtniseffekt nicht mehr nutzen läßt, oder ein starkes Magnetfeld anlegen, das um ein Vielfaches über der Feldstärke eines Schreib-/Lesekopfes liegt, so daß auch keine nutzbaren Informationen mehr vorhanden sind (Degausser). |
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Ich hatte vor Urzeiten mal den Effekt dass ich zwei PCs hatte, bei denen waren die Diskettenlaufwerke gegenläufig leicht dejustiert. Als ich nun eine Floppy die ich ursprünglich in dem einen benutzt hatte im anderen neu formatiert und beschrieben habe, hatte ich auf dem einen PC die neuen Daten und auf dem anderen die alten Daten:!: |
Dazu war erst neulich ein Bericht im Fernsehen zu sehen. Der Experte dort führte aus, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt die absolut sicher sind. Das erste war ein sehr großes Magnetfeld erzeugen, wie z.B. bei einem Computertomograph oder die Platte öffnen und die Platte(n) mechanisch zerstören z.B. mit einer Flex.
Gruß Wolfgang |
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