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Danke euch für eure Statements!
Wie unterschiedlich es der Einzelne handhaben kann habe ich schon bei der Taufe meines Sohnes feststellen müssen, da es mir wichtig war, ihn taufen zu lassen. Seine Entscheidung richtet sich nicht gegen den christlichen Glauben, daher habe ich kein Problem mit seiner Entscheidung. In meinen Augen sollte das Ganze neu durchdacht werden, die Kinder haben heute locker einen 8 Std.-Tag in der Schule, da geht sowas einfach nicht mehr über diese lange Zeit, so dass man schon gezwungen ist Prioritäten zu setzen. Nicht nur dass der Konfirmandenunterricht beginnt, wenn er nichtmal Schulschluss hat, sonntags wenn er Spiele hat ist Gottesdienst ... wir schaffen das alles auch gar nicht ohne uns total zu verbiegen ... Ich kann nun wieder ruhig schlafen! |
Ein OT zu Deiner Signatur:
ich hatte neulich ein Seminarprogramm für Dachdecker in der Ahnd. Die boten an (ohne Jux) ein Seminar: "Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit" :rotfl: |
:lol:*LOL*
Schmeißmichweg .... na als Dachdecker hat sicheres Auftreten natürlich auch einen besonders hohen Stellenwert. |
Noch eine kleine Ergänzung: die Teilanhme am Abendmahl ist oft (früher war das die Regel) mit der Konfirmation verbunden, die Wahl des Kirchenvorstandes bzw. die Kandidatur dafür ebenfalls.
Auch bei der Frage der Übernahme eines Patenamtes spielt m.E. eine Konfirmation (Auseinandersetzung mit dem Glauben und Bejahung dessen) schon eine gewisse Rolle. Darüber hinaus ist es mir immer wichtig, bei solchen Fragen zu vermitteln, dass es nicht in erster Linie um eine Institution und deren Vertreter geht (oft richtet sich eine Ablehnung auch gegen bestimmte Personen) sondern um ein Handeln Gottes an dem jungen Menschen! Ob man sich das "entgehen" lassen will? ;) Ein weiterer Gedanke: die Kindertaufe wird in den Volkskirchen (und teilweise auch in anderen Freikirchen) im Prinzip an einem "unmündigen" Säugling vollzogen, die Paten begleiten den jungen Menschen auf seinem Weg zur Religionsmündigkeit und versuchen neben den Eltern und dem RU eine Erziehung hin zum christlichen Glauben zu leisten, der in die Konfirmation mündet. Hier geschieht neben der Segnung, dem Zuspruch Gottes an dem jungen Menschen auf "der anderen Seite" auch eine Entscheidung des jungen Menschen, indem er die Vorgeschichte jezt bewusst bejaht, annimmt und festmacht! Damit wird er vollgültiges Mitglied einer Glaubengemeinschaft, mit allen Rechten und "Pflichten" und hoffentlich nicht aus der Kirche hinauskonfirmiert, wie dasin manchen Witzen kolportiert wird! Nebenbei bemerkt gibt und gab es ja in vielen Religionen und Kulten - auch bei den Indianern ist das ja bekannt - sogenannten Initinationsriten am Übergang zum Erwachsen-Sein. Selbst im Atheismus kam man nicht umhin in Form der Jugendweihe eine Alternative zu der angestammten Kirchnepraktik zu "zelebrieren"...;) Ihr habt offenbar schon eine Entscheidung getroffen, trotzdem - und das finde ich gut - muss man sich eben auch über die Tragweite seines Handelns Klarheit verschaffen... |
Ich denke ein guter Mensch im christlichen, sozialen Sinne ist er ohnehin. Um die Sache von mehr als der pragmatischen Seite zu betrachten ist er mit 11 noch zu klein, aber dafür bin ich ja da, um auch die Konsequenzen, so es sie gibt, halt einmal aufzuzeigen.
Ich habe aber auch mehr als Verständnis dafür dass es ihm nach 8 h Schule einfach reicht und er auch keine Lust hat sich weitere 1,5 h pro Woche beschallen zu lassen. Die Pfarrerin ist zugegenbermaßen wirklich nicht die lebendigste Rhetorikerin und sie hat sich schon den ein oder anderen Klopfer geleistet ... Na wir werden das noch einmal durchgehen und möge er sich dann entscheiden. |
Ich kann Deinen Sohnemann ach so gut verstehen.
Ich bin ja oller Hamburger. Bin getauft und nicht konfirmiert. Mich konnten auch die schönsten Geschenkandrohungen nicht davon überzeugen. War sehr antiautoritär damals. Zu sehr vielleicht? Glauben tue ich deshalb trotzdem. Im übrigen: ein guter Mensch in christlichem und sozialem Sinne kann man auch ohne Institution im Hintergrund sein. Meine Freundin ist katholisch. Natürlich hier im tiefsten Bayern...! Und: Sie denkt völlig anders darüber. Steht naturgemäß der Kirche sehr viel näher..! Geht in die Kirche dann und wann und freut sich auf jedes Kirchenfest. Tolerant wäre es Deinen Sohn entscheiden zu lassen. Und wenn er es durchziehen müsste, schaden würd es Ihm nicht... :) |
Zitat:
OT zum Thema: Zwei Wochen vor meiner Konfi wurde festgestellt, daß der Jungvogel (damals gab es schon den "Hansevogel") noch garnicht getauft ist. :shock: Schnell am Sonntag davor ans Taufbecken. War das peinlich zwischen all den Säuglingen, die auch bewässert wurden. Das werde ich nie vergessen. :evil: Glüchlicherweise war kein bekanntes Jungvolk mit in der Kirche. :lol: Gruß: Joachim |
Zitat:
Meine Frau und ich sind eigentlich auch nur in der Kirche, weil wir uns unserer sozialen Verantwortung bewusst sind. Speziell die Kindergärten sind ja viel in kirchlicher Hand. Wir haben uns aber auch speziell im Hinblick auf die Erziehung unserer Kinder, für das kleiner Übel entschieden. Gerade in der evangelischen Kirche geht es gefühltermassen lockerer zu. Dies jetzt aber bitte nicht als Aufruf zur Diskussion über kath./ev. aufnehmen. Ich war immer ev., meine Frau ist konvertiert. In Spanien sind halt die wenigsten evangelisch :D. @Kerstin: Wenn dein Sohn ein klares Ziel vor Augen hat, würde ich seine Entscheidung billigen. Nur wegen der Geschenke und der Zeremonie 2 Jahre lang in Termindruck zu stehen :flop: Der macht das schon alles richtig. Vertraue Ihm, das braucht er. Ich war selber in der Situation ;) See ya, Maic. |
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