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Eine klare Aussage würde mir die Sicherheit geben, wie sich cRAW verhält. Sollte es verlustfrei arbeiten, würde ich sehr wahrscheinlich überwiegend auf cRAW umstellen. Falls nicht, würde ich es nur einsetzen, wenn mir die Geschwindigkeit oder der Platzbedarf sehr wichtig wären. Gruß Ralf |
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Es hat noch niemand geschafft einen Unterschied zu zeigen, noch nichtmal das Gerücht über eine Aufnahmesituation bei der der Unterschied vielleicht sichtbar werden könnte ist bekannt geworden - ich nehme ganz beruhigt cRAW ;) ciao Frank |
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Gruß Ralf |
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ciao Frank |
Richtig Frank, das war relativ kurz nach dem Erscheinen der :alpha:700. Ein Anwender hatte den Algorithmus von dcraw, der ja im Quelltext vorliegt, analysiert und beschrieben. Der Algorithmus ist wohl so aufgebaut, daß feine Änderungen völlig unverfälscht beibehalten werden, da ausgehend von einem bestimmten Pixelwert, dessen Werte 12-bittig gespeichert werden, für die umgebenden Pixel die Farbänderungen zu diesem Pixel nur mit 8 Pixel Auflösung gespeichert werden. Erst wenn es in der Umgebung eines Pixels also zu größeren Helligkeitsänderungen kommt, die 8-bittig nicht mehr gespeichert werden können, können bei einzelnen Pixeln "Verluste" auftreten. An Stellen, an denen aber größere Helligkeitsschwankungen auftreten, fällt das nicht auf. Alle feinen Strukturen und Farbverläufe, die die volle Auflösung von 12 Bit brauchen, werden hingegen völlig unverfälscht wiedergegeben. Die meisten Pixel müssen dadurch eben nur mit 8 Pixel statt 12 Pixel abgespeichert werden. Daher auch die Einsparung von etwa 1/3 bei cRaw im Vergleich zu Raw. Und daher variiert die Größe der cRaws auch kaum, während bei anderen Algorithmen ja die Kompressionsraten abhängig vom Bildinhalt stark schwanken.
War auf dyxum, ich weiß aber auch nicht mehr welcher Thead. Wenn ich mich recht entsinne, war dieser Anwender der Autor des Rawkonverters RawHide. Das dürfte also nicht nur "Geschwätz" sein, da müßte also schon ein gewisser "Sachverstand" gegeben sein. Rainer |
Danke RainerV für diese Info. So wie ich den Text verstanden habe, gibt es zwar Verluste, die aber mit dem freien Auge nicht zu erkennen sind. :top:
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So, habe gerade mit Sony-USA telefoniert:
In der Hoffnung, das mich die Kundenbetreuerin richtig verstanden hat, ist laut Ihrer Information die cRAW-Komprimierungsmethode keine verlustfreie Methode. Für mich heißt das, dass ich cRAW nur einsetzen werde, wenn ich 25 RAW-Bilder bei 5 Sekunden Dauerfeuer brauche oder wenn ich von vornherein weiß, dass ich mehr als 600 Bilder mache, ohne das ich die Speicherkarten (4 & 8 GB) leeren kann (diese Situation halte ich für sehr unwahrscheinlich, da würde ich mir eher noch mehrere Speicherkarten kaufen) Gruß Ralf |
hier noch mal das Statement von damals:
http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...8&postcount=23 Kurz: jeweils 16 Werte müssen mit 7 Bit Abstufung auskommen, das Format an sich hat nur 11 statt 12 Bit. Also insbesondere die Anwender, die den Unterschied zwischen 14 und 12 Bit ADCs sehen oder beklagen, sollten kein cRAW verwenden. Um Platz auf der Festplatte zu sparen kann man die RAWs später auf dem PC auch verlustfrei mit einem allgemeinen Packer komprimieren (z.B. bzip2 unter Linux -- einfach "find *arw|xargs bzip2" eingeben). Das bringt erstaunliche 30-60% Ersparnis. Hilft natürlich nichts auf der CF-Karte oder für fps bei Serienaufnahmen. |
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Gruß Ralf |
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