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Jepp, oft hilft auch einfach die Bilder erst mit zeitlichem Abstand zu betrachten, also ein Bild das ich heute gemacht habe und für nicht so gelungen oder belanglos halte dann einfach in ein paar Wochen nochmal anschauen! Kann manchmal ganz interessant sein!
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Mit ein Hauptproblem ist, dass andere nicht wissen, unter welchen Umständen ein Bild entstanden ist.
Ein Bild von einem Vogel in Großaufnahme kann "abgedrückt-Autokontrast-schärfen-fertig sein", oder aber auch "Vorbereitung, Wanderung zum Aufnahmestandort, Tarnzelt, anfüttern, stundenlanges Warten, Glück haben, langes Nachbereiten" bedeuten. Solange der Betrachter das nicht weiß, sind Enttäuschungen über irgendwelche Kritiken wie "die eine Spitze der 34. Schwanzfeder von rechts könnte etwas heller/schärfer/kontrastreicher sein" vorprogrammiert. So gut die Kritiken gemeint sein können. Da hilft nur ein Making of. Wenn der Betrachter weiß, dass die 5 Fotos aus den Bergen insgesamt 12 Stunden strammer Wanderung ab 4 Uhr morgens bedeutet haben, sieht er das mit anderen Augen. Nur so mal als Beispiel ... |
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@ eggett
Da sind in meinen Augen gleich zwei gute Gedanken drin!: Das "nicht wissen wie das entsatnden ist Problem" haben die TopStars nciht. Bei denen unterstellt "man" schnell dass es sich um wohldurchdachte Kunst handelt, sie technisch alles beherrscwehn und es drum genau so gewollt ist. Die Aussage wird geschluckt. bei "uns" wird ein versehentlicher Fehler (oft zurecht) unterstellt und vorgeschlagen (gern auch in der Kiste :twisted: SCNR), statt zu akzeptzieren. So geht es uns mit unseren eigenen Bildern ja noch mehr, denn wir wissen ja.... Und auch der gedanke der Serie. Künstzler nehmen sich Themen. Dazu pasende oder gar entwickelte Bilder stellen sie gemeinsam dar. Das steigert die Kraft auch der einzelenen Aufnahme erheblich. Das stimmt. Aber wirkt das Bild darum für sie besser oder anders? Das Problem der etwaigen Notwendigkeit der Bildbeschreibung ist schon philosophisch. Es hängt davon ab, als was ich ein Bild betrachte. Wenn es das Objekt darstellt, es verkörpert, quasi selbst dazu wird, dann ist das Notwendig. Dann reduzierst Du Foto aber auf ein Informationsmedium. Wenn Fotos aber garnicht "die Wirklichkeit" transportieren, ich sie also nicht als einen reinen Moment aus einer Entwicklungslinie begreife, sondern als die Spur einer lediglichen Spur, eines (sublektiven) Eindruckes, dann ist Beschreibung nicht nur entbehrlich sondern überflüssig. |
Also,
es gibt da zwei Arten der Beschreibung, denke ich. Einmal kommt es vor, dass Menschen durch Erzählen der Umstände versuchen das Bild aufzuwerten. Ich für meinen Teil mag jedenfalls Bilder dann am liebsten, wenn es auch ohne Erklärungen wirkt und als schön empfunden wird. Dann gibt es aber auch noch die Bilder, wie etwa die Bergtouren, die durch tolle Reportage das ganze noch weiter aufwerten und die Arbeit hervorheben. Und sowas lese ich sehr gerne und eigentlich immer :top: Grüße Andreas |
Nimm nur die Allgeier123 Reportage der Mörderwanderung über den ganzen Tag, die meinte ic eigentlich :oops: Ich glaube nicht, dass die Fotos ohne Hintergrund sooo aufgefallen wären ...
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Was erzählen tue ich ja auch gern, nur betontest "das war schwer und ging nicht besser weil" find ich unschön, zumindest je nachdem wie es rübergebracht wird. |
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Auf der einen Seite gut für das Ego, auf der anderen Seite ein Fluch, denn Derjenige ist festgefahren, muss allen anderen immer einen Schritt voraus sein ... |
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