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@fmerbitz
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Inhaltlich natürlich richtig, aber sowas kann man in diesem Fall doch nicht gutheissen! Wenn der gute Mann Geschäft machen will, soll er sich gefälligst an die hierzulande gültigen Gesetze halten. Sicherlich hätte im Falle eines Falles ein Richter das letzte Wort darüber, ob der VK im vorliegenden Fall privat oder gewerblich ist. Wie sich der VK in ebay anmeldet, interessiert wohl weder Gericht noch Finanzamt. Ich denke aber, es gibt hier niemanden, der anzweifelt, daß dieser VK eindeutig gewerblich ist! Damit versucht er sich nicht nur seinen gesetzlichen Pflichten zu entziehen (ein gewerblicher Verkäufer kann die Gewährleistung nämlich gar nicht wirksam ausschliessen), sondern sich auch noch einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen (nämlich günstiger anbieten), in dem er berechtigte Gewährleistungsansprüche seiner Kunden abbügelt. Da lob´ich mir den VK meines Sigmaobjektivs, der den Unterschied zwischen Gewährleistung und Garantie nicht begriffen hat...hat alteingesessene Ladengeschäfte, ist damit (vom Konkursfall abgesehen) jederzeit greifbar und hat beim Verkauf (obwohl Sigma die Garantie auf Grauimporte ausschliesst) vollmundig 2 Jahre Garantie versprochen...(und meinte damit seine Gewährleistungspflicht als Händler). Mir soll´s recht sein... |
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Es gibt auch gewerbliche Verkäufer die sogar auf Gebrauchtware Garantie anbieten (ich habe hier ein gebrauchtes aber neuwertiges Objektiv mit 1 Jahr Garantie) und in diesem Fall war ich auch bereit einen guten Preis zu bezahlen. Das Konkurrenzangebot des gleichen Objektivs das "neu" war aber ohne Garantie zum fast gleichen Preis kam für mich nicht in Frage. |
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Und ich verlasse mich einfach mal darauf dass ein gewerblicher Verkäufer den Unterschied kennt. Du hast völlig recht mit privaten Verkäufern und einer solchen Menge an Auktionen, die haben schon einen etwas faden Beigeschmack der mich schon öfter gehindert hat den Kaufen-Knopf zu drücken. |
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Ne, da stellt ein Händler die normale gesetzliche Gewährleistung, die er ohnehin geben muß, als Garantie dar! Sonst nix. Und viele Interessenten glauben, daß sie nun eine Zusage bekommen hätten, die ein anderer Händler ihnen nicht gegeben hätte. Ansonsten hätte ich auch ein etwas "flaues" Gefühl, wenn ein Händler sich als Privatmann ausgibt, dann umgeht er eindeutig geltendes Recht. Übrigens glaube ich auch, daß das Objektiv, das Ron gekauft hat, mit großer Wahrscheinlichkeit völlig in Ordnung ist. Das Modell, daß quasi-"gewerbliche" Verkäufer nach Schäppchen im Handel und z.B. in den USA suchen - vielleicht ja auch in der Schweiz, nachdem wir immer so viel von den niedrigen Schweizer Preisen hören -, und dann hier zu eher stolzeren Preisen über EBay verkauft, ist ja grundsätzlich auch nicht verwerflich. Trotzdem ist die Bezeichnung "privater Verkäufer" in meinen Augen etwas fragwürdig. Rainer |
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Woow, also mal ganz ehrlich!
Ich bin sehr überrascht, welche Wellen das hier schlägt. Das hätte ich ja nie gedacht. Dabei habe ich doch nur einen virtuellen Knopf gedrückt. :? Aber ist ja okay. Im Gegenteil, ich finde es sogar gut. Denn es zeigt zumindest eins: das es in diesem Lande noch nicht hoffnungslos ist. Der Eindruck kann nämlich manchmal durchaus entstehen. Diese Auktion ist doch wie viele andere dieser Art schon fast normal in der Bucht. Das soll um Gottes Willen nicht heißen, daß ich das besonders gut oder schlecht finde, wie nun dieser spezielle Fall aufgebaut ist, aber ich denke das ist tatsächlich so. Zuviele Menschen auf Ebay versuchen das schnelle Geld zu machen. Und benutzen dabei oftmals auch Methoden die nicht in Ordnung sind. Mir ist aufgefallen: "Eine Verrohung der Sitten in den letzen Jahren." Ich möchte es mal so allgemein ausdrücken. Das betrifft nicht nur die Bucht sondern ist eine ganz allgemeine Beobachtung von mir. Ich kann das leider nicht vertiefen, denn dann würde wahrscheinlich einer der Mods hier eine politische Diskussion abwürgen, und das will ich ja nicht. Diese Verrohung der Sitten ist jedenfalls in meinen Augen Tatsache. Und im ganz alltäglichen Leben überall zu beobachten. Wie man da gegensteuern kann weiss ich nicht. Aber, und das ist ganz wichtig, das gilt natürlich auch für den Handel in der Bucht. Wenn ich also als Privatverkäufer in Ebay auftrete - zumindest halte ich mich dafür, aber die Definition eines Privatverkaufes hängt immer davon ab wer ein Interesse hat diese Definition festzulegen - dann will ich einen Gegenstand so problemlos wie möglich so teuer wie möglich verkaufen. Wenn ich sozial tätig werden wollte, dann bestimmt zuletzt in der Bucht. Der Knackpunkt scheint mir da zu liegen wo die Bereitschaft des einzelnen anfängt gewisse Makel am Verkaufsgegenstand schön zu schreiben...! Mit anderen Worten, die Grenzen sind ja fliessend. Der eine legt es etwas anders aus als der andere. Wann ist etwas nicht mehr okay? Da kannst Du natürlich die Regeln die Ebay aufgestellt hat schlecht als Maßstab nehmen, denn Ebay denkt zuerst auch nur an sich und stellt ja auch nur die Handelsplattform zur Verfügung. Daher denke ich muss jeder Handesfall in der Bucht auch einzelnd begutachtet werden. Man kann schlecht Vergleiche anstellen..! Interessant, was Ihr alle so für Meinungen habt. Sehr interessant.. :top::top: |
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