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kassandro 08.01.2007 09:02

Zitat:

Zitat von nasdaq10
Naja, billige Scherben sind weder das 70-300 IS USM noch das 70-300 DO
von Canon. Die Kitlinsen haben auch bei Canon eine "75" in der
Namensbezeichnung. ;) Aber das Sigma ist natürlich trotzdem überlegen in
der Leistung.

Das 70-300 IS von Canon scheint im Gegensatz zum 75-300 IS wirklich sehr gut zu sein. Es werden lediglich Probleme mit dem Bildstabilisator bei vertikaler Kamerahaltung berichtet. Der "Profi" muß hier irgendwie Mist gemacht haben.

Opti 08.01.2007 10:21

Kann es sein, dass der "Profi" einen heftigen Weichzeichner 'drauf hatte :?:

Sonst ist das Ergebnis schwer zu verstehen.

chri$ti@n 08.01.2007 10:40

Zitat:

Zitat von Fotolli
Er hat die Brennweite mit dem Wunsch nach einem möglichst unscharfen Hintergrund begründet.

Kann es sein, dass der "Profi" scheinbar überhaupt keine Ahnung hat? Meines Wissens nach hängt der möglichst unscharfe Hintergrund überhaupt nicht mit der Brennweite zusammen, wenn man den gleichen Bildausschnitt zugrundelegt, sondern nur mit der Blende. Liege ich da richtig?

Backbone 08.01.2007 11:19

Zitat:

Zitat von chri$ti@n
Meines Wissens nach hängt der möglichst unscharfe Hintergrund überhaupt nicht mit der Brennweite zusammen, wenn man den gleichen Bildausschnitt zugrundelegt, sondern nur mit der Blende. Liege ich da richtig?

Leider liegst du falsch.
Hier kannst du es mal durchrechnen: Link zu Dofmaster (weiter unten ist es schematisch erklärt.)

Hier hast du nochmal die Formeln: Link zu Formeln (man beachte die Variable f die die focal length also die Brennweite bezeichnet.)

Leichte Tele machen durchaus Sinn, aber ein 70-300? Nunja manch einer hat auch ein großes Studio, aber eigentlich ist eine 50er oder 85er Brennweite doch das Mittel der Wahl für solche Sachen.

Backbone

Stoney 08.01.2007 11:53

Zitat:

Zitat von Backbone
Zitat:

Zitat von chri$ti@n
Meines Wissens nach hängt der möglichst unscharfe Hintergrund überhaupt nicht mit der Brennweite zusammen, wenn man den gleichen Bildausschnitt zugrundelegt, sondern nur mit der Blende. Liege ich da richtig?

Leider liegst du falsch.

Jein. Denn natürlich muss man z.B. bei doppelter Brennweite auch den Abstand zum Objekt verdoppeln, und dann wird Dir der Dofmaster bestätigen, dass die Schärfentiefe gleich bleibt.

Allerdings bekommt man mit größerer Brennweite trotzdem einen ruhigeren Hintergrund, da man zwar bei entsprechender Vergrößerung des Abstandes den gleichen Ausschnitt des fokussierten Objektes bekommt, aber einen kleineren Ausschnitt des unscharfen Hintergrunds. Und das führt dazu, dass selbiger bei großer Brennweite unschärfer erscheint als bei kleiner.

bianchifan 08.01.2007 11:57

Zitat:

Zitat von chri$ti@n
Meines Wissens nach hängt der möglichst unscharfe Hintergrund überhaupt nicht mit der Brennweite zusammen, wenn man den gleichen Bildausschnitt zugrundelegt, sondern nur mit der Blende.

Hmm..da gibt es noch den Faktor Entfernung.
Wenn durch die Blitzanlage Blende und Zeit vorgegeben sind, hat man nicht mehr sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten, Brennweite/Entfernung ist durchaus üblich und recht sinnvoll.

@fotelli
In dem Zusammenhang musst Du auchdas relative Desinteresse Deines Profis an der Blende sehen: Er verfolgt ganz bestimmte Intentionen, dazu benötigt er eine definierte Beleuchtung, die gibt ihm die Blende vor, die Verschlusszeit ist die Synchronisationszeit. Was bleibt? Die Abbildungsleistung eines Objektivs ei einer bestimmten Blende. Und genau danach sucht er aus, sofern ihm ein entsprechender Fundus zur Verfügung steht.
http://de.geocities.com/bian_chi_fan...usruestung.jpg ;)

bleibert 08.01.2007 13:31

Zitat:

Zitat von Stoney
Jein. Denn natürlich muss man z.B. bei doppelter Brennweite auch den Abstand zum Objekt verdoppeln, und dann wird Dir der Dofmaster bestätigen, dass die Schärfentiefe gleich bleibt.

Nein, so pauschal stimmt das nicht. Schau Dir einfach mal die Erklärung bei DOFmaster an.

Es ist eine alte Mär, dass die Schärfentiefe bei konstantem Abbildungsmaßstab auch konstant ist. Das stimmt nährungsweise aber nur für den Spezialfall, dass die Entfernung zum Objekt kürzer als die halbe Hyperfokaldistanz ist. Dieser Spezialfall ist andererseits aber quasi der Normalfall.

Außerdem gibt es noch eine Größe, die sich so gar nicht erfassen lässt, nämlich die "Stärke" der Unschärfe. WW-Objektive haben eine "schärfere", detailiertere Unschärfe als Tele-Objektive. Bei WW-Aufnahmen kann man also außerhalb der Schärfeebene Gegenstände besser erkennen, als bei Tele-Bildern, dort zerfließen die Strukturen sehr schnell in völlig diffuse Bereiche.

falkII 08.01.2007 13:43

Zitat:

Zitat von ManniC
Moment....

Was ich meinte war ein Vergleich 6-10 MPix unter sonst identischen Bedingungen, insbesondere gleiches Objektiv (um hier Glaseinflüsse zu eliminieren).

Deshalb meine Idee alpha vs D7D.

Wenn Du möchtest spiele ich das heute Nachmittag mal mit meiner Alpha und einer 5D nach.

Schreibst mir eventuell noch per PN ein paar Tipps zum Testaufbau, oder gibt es da nichts zu beachten?


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