John Doe |
09.03.2006 23:55 |
Hallo zusammen,
zuerst einmal würde ich dringenst!!! anraten, grundsätzlich nur VdS geprüfte Melder einzusetzen, auch wenn die Baumarktmelder teilweise deutlich preiswerter sind und auch eine identische Optik haben. Die Gefahr von Falschmeldungen halte ich dabei sogar noch für die geringste, wie aber schon angesprochen wurde, lösen die "Chinamelder" teilweise gar nicht aus, was ich für wesentlich gravierender halte.
Die Funkvernetzung ist eine bequeme, aber leider auch sehr unzuverlässige Geschichte, ich kämpfe fast täglich mit Funkmeldern, die nicht mehr zu ihrem Partener senden können, weil der Nachbar sich einen neuen Funkkopfhörer/Fernschalter oder ähnliches gekauft hat. Wenn also irgeneine Möglichkeit besteht, ein Kabel zu verlegen, dann sollte die genutzt werden, besonders im Bereich Brandfrüherkennung wäre es sehr unglücklich, wenn im Brandfall die Meldung nicht weitergeleitet werden kann.
Das Funkproblem nimmt mit der Siedlungsdichte zu. Ich habe mal den Fall gehabt, das mir Funkmelder nur 2-3 Stunden gearbeitet haben, nach diversen Messungen wurde Fremdfunk als Störungsquelle diagnostiziert, die einzige, betriebssichere Option, war seinerzeit eine Kabelverbindung. Das Problem trat in einem Randbezirk von Eseen auf, also nicht mal im Zentrum, sondern in einer reinen Wohngegend.
Herstellertechnisch kann ich leider keine Empfehlung aussprechen, da wir ausschliesslich mit Zentralen arbeiten, also Stand Alone Lösungen nicht anbieten. Bei einem System eines renomierten Hersteller, wie es Gira ist, kann man aber eigentlich nicht viel falschmachen.
Gruß Uwe
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