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Wenn Sony überhaupt kein Interesse mehr an APS-C hätte, hätten sie nicht von α6100 und α6400 noch die EU-konforme "A"-Variante ohne Lademöglichkeit herausgebracht. Aus Benutzersicht ist das natürlich keine Weiterentwicklung, sondern ein Rückschritt, aber offenbar verkaufen sich diese abgespeckten Modelle immer noch so gut, dass es sich lohnt, dafür die Fließbänder am Laufen zu halten. Und solange das der Fall ist, gibt es überhaupt keine Veranlassung, ein neues Modell auf den Markt zu schmeißen, das ja dann preislich auch unter 1000€ liegen müsste.
Bliebe also eine Weiterentwicklung der α6700. Da fehlt mir aber ehrlich gesagt jegliche Fantasie, was man da noch einbauen könnte, ohne das Gehäuse noch fetter zu machen und damit den letzten verbleibenden Vorteil von APS-C aufs Spiel zu setzen. Der Preis ist es in der Klasse nicht mehr (die α7 III ist günstiger als die α6700), und der vermeintliche Brennweitenvorteil durch den Cropfaktor hat sich spätestens seit dem 60 MP-Sensor auch erledigt. :zuck: |
Und den 60 MP-Sensor kann sich sicherlich jeder leisten auf diesem Planeten.
Da bleibe ich doch lieber bei meiner Sony A6700. Die habe ich mir nämlich gekauft, weil ich sie bezahlen kann. |
Aber so ist das doch überall im Leben:
Man kann sich nicht alles leisten, was man gerne hätte. Ich hätte auch gerne das 400/2.8, aber das ist einfach zu weit weg :zuck: Gratulation zur a6700; ist eine prima Kamera :top: |
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Und ja, Sony hat irgendwann mal längere Zeit nichts mehr mit dem A-Mount gemacht, sich dazu ausgeschwiegen, was sie mit A-Mount weiter vorhaben, und danach auch weiter nichts mit dem A-Mount gemacht (mit Ausnahme der Tatsache, dass sie irgendwann mal den LA-EA5 nachgeschoben haben). Und was weiter? Das soll der Grund sein, weswegen Sony auch keine APS-C-Kameras mehr herstellen, weil sie längere Zeit nichts mehr mit den APS-C-Kameras gemacht haben und auch dazu ausschweigen, was sie mit den APS-C-Kameras vorhaben? Zitat:
Erst dann "sauge" ich mir basierend darauf verschiedene mögliche Szenarien für die Zukunft "aus den Fingern", für die ich dann aber auch erst noch jeweils die Wahrscheinlichkeit des Eintritts zu bewerten versuche. Das ist nämlich leider ein Problem des Menschen überhaupt, dass er sehr schlecht darin ist, die "Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses" richtig einzuschätzen. Wir überschätzen zum Beipsiel Gefahren, die uns leicht in den Sinn kommen, weil sie zum Beispiel uns durch Medien oder persönliche Erlebnisse besonders präsent sind. Zahlen und Statistiken sind hingegen schwerer greifbar und werden deswegen oft vernachlässigt. Ganz einfache Frage: "Was kann uns passieren, wenn wir nachts allein auf die Straße gehen?" Wir haben im Kopf sofort Szenarien wie "von Verbrechern überfallen", "von betrunkenen Autofahrern überfahren" und andere Schreckensszenarien. Und weil uns das einfällt halten wir das auch für relativ wahrscheinlich. Aber wer von uns hat jetzt an die Möglichkeit des Szenarios "nichts" gedacht? Das Problem ist unter anderem, dass unser Gehirn gerne Abkürzung nutzt: Je leichter uns ein Beispiel für ein Ereignis einfällt, desto wahrscheinlicher halten wir es. Bei "nachts allein unterwegs in der Stadt" schießen uns sofort Bilder von Filmen oder dramatischen Nachrichtenmeldungen über Überfälle in den Kopf. Da diese Bilder sehr präsent und emotional aufgeladen sind, stuft unser Gehirn die Wahrscheinlichkeit eines Überfalls als extrem hoch ein – obwohl die statistische Wahrscheinlichkeit in den meisten Städten verschwindend gering ist. Genau deswegen gebe ich mir viel Mühe, über die tatsächlichen Wahrscheinlichkeiten nachzudenken und nicht instinktmäßig auf das erste mir einfallende Szenario hereinzufallen. Aus möglichen Szenarien also wahrscheinliche Szenarien abzuleiten, ist übrigens in diversen wissenschaftlichen Disziplinen ein durchaus gängiges Verfahren (je mehr ich darüber nachdenke eigentlich in fast allen, bei denen es in irgendeiner Weise um Zukunftsprognosen geht). Eine einfache Methode zur Bewertung der "Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines Ereignisses, ist ürbigens "Ockhams Rasiermesser". Zitat:
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Sehr interessante Lektüre übrigens: Zu Anfang ist selbst ein damaliger Moderator, teilweise recht aggressiv, für A-Mount unterwegs. Später schreibt er völlig anders ... https://www.sonyuserforum.de/forum/s...d.php?t=134562 3 Jahre später, nachdem die Richtung eigentlich unverkennbar war, wurden die, die es auch klar benannten, regelrecht beschimpft. https://www.sonyuserforum.de/forum/s...15#post1825315 Den Ausgang der Geschichte kennen wir inzwischen alle. Mit dem E-Mount APS System sind wir aktuell in etwa da, wo wir mit A-Mount ungefähr bei dem zweiten link waren. Passt bisher ziemlich genau überein. Ich beobachte einfach nur die Historie. |
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Es gibt ausreichend Objektive und sämtliche Vollformat-Optiken sind jederzeit an einer neuen APS-C Kamera zu verwenden. Damit braucht Sony keine parallele Entwicklung. in zwei unterschiedlichen Systemen. Ich denke zwar auch, dass der Schwerpunkt bei Sony dort liegt, wo sie die Nase weit vorne haben (Vollformat und Video). Aber ich schließe weitere APS-C Kameras jetzt nicht kategorisch aus. Ich habe damals auch lange die Meinung vertreten, dass A-Mount fortgeführt wird. |
Ja, es ist nicht zu 100% vergleichbar, aber es passt doch recht gut, wenn man sich den Verlauf der Jahre damals, mit dem verlinkten Thread, anschaut und zeigt, wie Sony mit Teilbereichen umzugehen pflegt (das ist jetzt weder positiv noch negativ gemeint, einfach wertfrei). Der Trend, die Richtung ist erkennbar.
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Noch nicht tot aber langsam nicht mehr nötig.
Es gibt z.B. die A7CR. Kompakte Vollfornat mit APS-C inklusive. Die nächste "APS-C" wird wohl das kleine Gehäuse mit der Technik der A7RVI. Kompakt, USB-C, toller Griff mit großem Akku, tolle Objektive gibt es ja jetzt schon für den großen Sensor die super kompakt und leicht sind. (Samyang Tiny oder ein 70-200 f4 ll). Warum dann noch APS-C wenn es auch mit großem Sensor funktioniert ? Zudem fehlt der 6700 auch nichts an Innovation. Ich bekomme morgen noch ein 70-200 f4 ll für unsere 6600. Was will ich mehr, wenn es klein und universell sein soll ? APS-C ist nur ein Wort aus der Vergangenheit. APS-C hat man heutzutage inklusive. |
Ich will mich an der Diskussion gar nicht groß beteiligen, aber ich sehe schon einen Markt: Ich könnte mir durchaus eine A6700 als Zweitkamera mit eingebautem Crop für Makro und Tele vorstellen. Nicht jeder will eine A7R... Und eine Zweitkamera macht evtl. eh Sinn.
Representativ bin ich aber nicht. |
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