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Ellersiek 18.06.2020 23:57

Ich nutze seit September 2018 ein Qnap-NAS (TS-473) mit zwei 4TB-Platten plus externe Backup-Platten.
Ich bin damit äußerst zufrieden: Vor ein paar Tagen kam eine Reolink-Cam zur Baustellenüberwachung hinzu. Dank der Surveillance-Software von Qnap war die Installation quasi ein plug-and-play.
Die beiden Platzhirsche geben sich wahrscheinlich nicht viel. Mein Vetrauen zu Qnap war einen Tick größer, außerdem gefiel mir die Option, das NAS noch um eine Grafikkarte zu erweitern und somit die Leistung des NAS im Videobereich noch steigern zu können.
Meine Variante ist für dich sicher etwas zu groß, aber es geht ja auch kleiner und somit preiswerter.

Ob Du nun basteln oder das NAS einfach nutzen willst, kannst nur du alleine entscheiden. Finanziell wird die Bastellösung nur entscheidend günstiger, wenn Du bei den Platten auch entsprechend einsparst. Als Informatiker wäre die Bastellösung für mich sicher kein großes Problem gewesen. Mir war allerdings die dafür eingesetzte Zeit zu schade - so spannend ist das nun auch wieder nicht. Da dann doch lieber ein Raspi-Projekt.

Gruß
Ralf

wus 19.06.2020 00:41

Zitat:

Zitat von averel (Beitrag 2144422)
Ich würde an deine Stelle gucken, ob innen die Standard Komponenten(Mainboard/Stromzufuhr etc.) verwendet wurden, wenn ja neues leistungsstärkeres Board kaufen, einfache Grafikkarte ...

... und schon hast Du einen Stromschlucker.

Dat Ei 19.06.2020 07:36

Moin, moin,

ich weiß nicht, ob der Artikel schon verlinkt wurde: NAS-Kaufberatung: richtigen Netzwerkspeicher finden


Dat Ei

nex69 19.06.2020 07:44

Zitat:

Zitat von wus (Beitrag 2144397)
Dieser Flaschenhals beim Zugriff auf meine Daten war mit ein Grund, warum ich vor 2 Jahren einen PC gebaut habe, in dem eine HDD steckt, die groß genug ist, meinen kompletten Datenbestand aufzunehmen. Obwohl ich eigentlich nur noch mit dem Notebook arbeiten wollte.

Deshalb nutze ich das NAS nur als Backupspeicher. Die Daten sind lokal. Inzwischen gibt es auch riesige Festplatten mit bis zu 16 TB Speicher. In einen normalen PC kann man auch mehrere davon einbauen...
Die ganze Performanceoptimierung von Lightroom und PC nützt ja nichts, wenn die Fotos dann auf einem lahmen NAS liegen.

averel 19.06.2020 08:55

Zitat:

Zitat von wus (Beitrag 2144494)
... und schon hast Du einen Stromschlucker.

Nicht unbedingt, die neuen Boards haben mehr Leistung bei gleichem, wenn nicht sogar weniger Stromverbrauch. Man sollte halt ausrechnen, was die verbaute Hardware an Strom braucht, und entsprechendes Netzteil besorgen.

averel 19.06.2020 08:58

Zitat:

Zitat von Dat Ei (Beitrag 2144501)
Moin, moin,

ich weiß nicht, ob der Artikel schon verlinkt wurde: NAS-Kaufberatung: richtigen Netzwerkspeicher finden


Dat Ei


Ich glaub nicht, das habe ich auch gerade im Heise-Newsticker entdeckt und wollte auch den Artikel vorschlagen.

berlac 19.06.2020 19:41

Zitat:

Zitat von nex69 (Beitrag 2144502)
Die ganze Performanceoptimierung von Lightroom und PC nützt ja nichts, wenn die Fotos dann auf einem lahmen NAS liegen.

Definiert mal lahmes NAS. Ist ein NAS welches 1GB Ethernet bedienen kann lahm?
Falls ja, was habt ihr für Kameras? Bei meiner :a:77II sind die RAW Bilder so 24MB groß. Ein NAS welches die 1GB Schnittstelle bedienen kann, und solche sollten nicht schwer zu finden sein, kann davon immerhin 4 Bilder pro Sekunde liefern. Also für mich ist das jedenfalls kein Problem.

Dat Ei 19.06.2020 19:56

Der Durchsatz bei einer 1GbE-Netzwerkvervindung beträgt netto ca. 100 MB/s. Das ist deutlich weniger, als die Platten liefern können.


Dat Ei

nex69 19.06.2020 20:36

Zitat:

Zitat von berlac (Beitrag 2144680)
Definiert mal lahmes NAS. Ist ein NAS welches 1GB Ethernet bedienen kann lahm?

Jedes NAS ist lahm gegenüber einer im PC eingebauten Platte.

Zitat:

Zitat von berlac (Beitrag 2144680)
Falls ja, was habt ihr für Kameras? Bei meiner :a:77II sind die RAW Bilder so 24MB groß.

Die unkomprimierten RAW Dateien meiner A7RIII sind 82 MB gross und die der Alpha 9 47MB. Absolut nichts aussergewöhnliches. Die Dateien der A7RIV sind noch grösser. Habe ich nicht.


Zitat:

Zitat von berlac (Beitrag 2144680)
Ein NAS welches die 1GB Schnittstelle bedienen kann, und solche sollten nicht schwer zu finden sein, kann davon immerhin 4 Bilder pro Sekunde liefern. Also für mich ist das jedenfalls kein Problem.

Ich mag maximale Performance zu zahlbaren Preisen. Die WD Black kann 200 MB/s liefern. SATA III könnte mehr. Wenn das nicht reicht, kann man dann immer noch SSDs einbauen, wenn die Preise der grossen auf ein zahlbares Niveau gesunken sind. Da ist man dann ja völlig frei. Sehe grad 8TB SSD für CHF 2000. Das ist mir noch zuviel. Aber das werde ich mal im Auge behalten. 4TB gibt es schon für weniger als CHF 500 von Samsung. Wird langsam interessant.

Ob man das jetzt braucht sei dahingestellt. Ist halt gewissermassen auch ein Sport :crazy:.

kk7 19.06.2020 20:53

Ein NAS ist nicht zwangsweise langsamer als eine lokale Platte - dann ist es meistens aber nicht mehr günstig. Im Gegensatz zur lokalen Platte werden im NAS oft mehrere Platten im RAID eingesetzt, was oft eine Performance Steigerung bringt.

Die Platte erreicht meistens nur auf den äußeren Spuren die 200 MB/s und auch nur dann, wenn nicht zeitgleich andere Operationen laufen. Bei kleinen Dateien werden die maximalen Werte sowieso nicht Mal ansatzweise erreicht.

Beim Transfer vom/zum NAS kommt aber noch die Latenz durch die zusätzliche Schichten durch z.B TCP/IP und die Kabelstrecke hinzu. Da bremst die 1 Gb Verbindung doppelt aus. Ob das relevant ist kann pauschal nicht gesagt werden.


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