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tempus fugit 24.02.2020 10:35

Hängt auch davon ab, ob die Platte am äußeren Rand oder innen beschrieben wird.

Bei den kleinen hdds ist zu Beginn die Schreibrate beispielsweise 90MB/s u d gegen Ende eher 50 MB/s.

Aber 100 oder sagen wir mal 150 MB/s sollten bei der großen Platte im Durchschnitt drin sein um es mal grob abzuschätzen.
Bei 32 Tagen stimmt was nicht :
-PC/Software muckt rum
-Eventuel durchsucht ein Virenscanner die Platte?
-Verbindung schlecht
-Festplatte dem Ausfall nahe

Reisefoto 24.02.2020 22:39

Habe DiskPart laufen lassen. Gestern Abend gestartet. Irgendwann heute Nacht haben sich Platte und Rechner schlafen gelegt. Heute Morgen habe ich sie geweckt und die TV-Karte gestartet, damit der Rechner wach bleibt. Als ich heute Abend nach Hause kam, War die Bereinigung fertig. Sie hat also auf jeden Fall weniger als 24h gedauert.

HaPeKa 24.02.2020 22:50

eben, ca. 1h / TB ... :D

Gut, dass du das erfolgreich abschliessen konntest, danke für den Update ...

skewcrap 24.02.2020 22:51

Gut. Bei einem Desktop PC würde ich alle Stromsparmassnahmen rausnehmen. Dann brauchst du auch nicht die TV Karte aktivieren, damit der Standby nicht aktiviert wird.

Giovanni 25.02.2020 01:00

Zitat:

Zitat von Reisefoto (Beitrag 2120816)
Einmal formatieren kann jedes bessere Recovery Programm wiederherstellen. Aber formatieren und überschreiben würde es schon tun, dafür suche ich ja ein passendes Programm.

Die meisten externen WDs haben eine sehr interessante Hardware-Verschlüsselung. Sie verschlüsseln generell alles, und der Key dazu liegt auf einem Sektor der Festplatte selbst. Wenn man sie mit Passwort sperrt, wird dieser Key einfach mit dem Passwort verschlüsselt. Theoretisch wasserdicht. Praktisch vielleicht nicht 100%, aber ich benutze z.B. eine WD MyPassport so als offsite Backup. Wer sie in die Hand kriegt, kann erst mal nichts damit anfangen.

Wenn ich eine Platte verkaufen würde: Ein paar Mal überschreiben lassen, auch wenn's ne Weile dauert. Man muss ja nicht den Haupt-Arbeitsrechner dafür nehmen, da tut's irgend ein alter Laptop. Geht, wie man hier liest, anscheinend auch mit Windows Bordmitteln. Beim Mac auf jeden Fall problemlos mit dem systemeigenen Festplattendienstprogramm.

tempus fugit 25.02.2020 10:04

Einmal überschreiben reicht.
Sonst würden auf einer 1TB Platte 2TB Daten drauf passen.

HaPeKa 25.02.2020 10:38

Wenn die Disk verschlüsselt war, reicht formatieren vollkommen aus.
Der neue Nutzer wird einen neuen Key generieren, wenn er die Disk wieder verschlüsseln will.

Auf den alten Schlüssel hat er sowieso keinen Zugriff, es sei denn, du verkaufst deinen PC gleich mit und gibst ihm das Zugangspasswort für deine Windows Installation :D

Formatieren kann man übrigens auch mit gleichzeitigem Nullen der Harddisk:

C:\> format F: /fs:NTFS /p:1

Mit diesem Befehl gibt es sogar eine Fortschrittsanzeige in %
Dauert genauso lang, wie das Löschen mit cipher

Dana 25.02.2020 17:14

Du hättest auch einfach nur sagen können, dass du sie verkaufen willst, ich hätte sie von dir gekauft und du wärst sicher gewesen, dass ich nicht versuche, deine Bilder wiederherzustellen. :mrgreen:

Reisefoto 25.02.2020 22:06

Sie ist ja noch nicht verkauft und im Zubehörbereich darf man leider keine EDV-Artikel einstellen. Wenn Du Interesse an der Platte hast, dann schick' mir bitte eine PN, es würde mich freuen, sie in gute Hände abgeben zu können und sie nicht bei Ebay zu verhökern.

Giovanni 25.02.2020 22:50

Zitat:

Zitat von HaPeKa (Beitrag 2121015)
Wenn die Disk verschlüsselt war, reicht formatieren vollkommen aus.
Der neue Nutzer wird einen neuen Key generieren, wenn er die Disk wieder verschlüsseln will.

Wie gesagt liegt der Key bei den externen WDs auf einem Sektor der Platte.

Beim Formatieren wird m.W. ein neuer zufälliger Key erzeugt. Erst wenn der Benutzer sich entschließt, die Platte mit Passwort zu sichern, wird der Key auf der Festplatte ebenfalls verschlüsselt, mit dem Passwort des Benutzers.

So gesehen würde es bei einer externen WD sogar genügen, einfach die Passwortsperre zu aktivieren. Damit ist der Schlüssel verschlüsselt ... mit dem die Daten sowieso verschlüsselt sind. Aber ich würde sie ehrlich gesagt trotzdem mit mehrfachem Überschreiben neu formatieren (1, 0, Zufall o.ä.). Die meisten Formatter können das ja schon von Haus aus ... und hey, was soll's, man sitzt ja wohl kaum daneben während das passiert, das kriegt der Rechner schon alleine hin. Damit ist man dann sogar gegen forensische Methoden (über die ein Privatanwender kaum verfügt) ziemlich gut geschützt.


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