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Ernst-Dieter aus Apelern 01.09.2019 14:05

Zitat:

Zitat von CP995 (Beitrag 2085882)
Hier geht es aber um eine Bodyentscheidung, mach' doch für Dein Astro Linsenthema mal einen eigenen Thread auf ;)

Warum? Der Body alleine nutzt wenig mit dem falschen Objektiv!

Big R 02.09.2019 06:03

Meiner Erfahrung nach braucht man den Stabi seltener als man denkt. Sobald sich was bewegt muss die Verschlusszeit eh schnell genug sein und die klassischen Urlaubszooms sind stabilisiert.
Ich vermisse den Stabi eigentlich vor allem dann, wenn ich eigentlich sowieso ein Stativ einsetzen müsste. Dafür freue ich mich oft genug über den klasse AF der 6400, vor allem den schnellen, einfach zu bedienenden und zuverlässigen Augen-AF wenn es um Freunde und Familienfotos geht.
Endlich kann ich die Kamera für ein Gruppenfoto einfach jemand x-beliebigem in die Hand drücken... :lol:

Natürlich ist die 6600 die nochmal bessere Kamera. :cool:

skewcrap 02.09.2019 06:23

Das neue 16-55 2.8 hat z.B. keinen Stabi...

Bei stabilisierten Objektiven gibts ja bei IBIS ein Zusammenspiel. Ich weiss aber nicht, wie gross der Unterschied Effektiv ist...

nex69 02.09.2019 06:52

Zitat:

Zitat von Big R (Beitrag 2086033)
Sobald sich was bewegt muss die Verschlusszeit eh schnell genug sein und die klassischen Urlaubszooms sind stabilisiert.

Sicher. Nur gibt es Leute die nicht nur die "klassischen Urlaubszooms" einsetzen und vor allem ausserhalb des Urlaubs fotografieren...

Insbesondere die drei sehr beliebten Sigma Festbrennweiten sind nicht stabilisiert. Das neue 16-55 ebenfalls nicht. FE Festbrennweiten meist ebenfalls nicht. Z.B. das 24 1.4 das sehr gut an APS-C passt. Oder die ebenfalls beliebten 1.8/85 und 1.8/55.

Klar sobald sich was bewegt nützt der Stabi nicht mehr viel.

skewcrap 03.09.2019 17:50

Zitat:

Zitat von Big R (Beitrag 2086033)
Meiner Erfahrung nach braucht man den Stabi seltener als man denkt. Sobald sich was bewegt muss die Verschlusszeit eh schnell genug sein und die klassischen Urlaubszooms sind stabilisiert.

Das würde ich so nicht unterschreiben.

Beispiel: Du fotografierst Spatzen (oder andere Tiere, welche sich schnell bewegen). Bei wenig Licht kannst du mit IBIS z.B. bis auf 1/100 runtergehen. Wenn du den richtigen Zeitpunkt zwischen den Bewegungen des Tieres erwischst, dann ist das Bild scharf. Also hast du vielleicht 20-50% scharfe Bilder.

Ohne IBIS wirst du aber bei 1/100 und z.B. 400mm Brennweite kein einziges scharfes Bild haben...

Bei Vögeln im Flug siehts natürlich anders aus, da führt kein Weg an einer kurzen Verschlusszeit vorbei.

rudluc 03.09.2019 18:55

Je länger du wartest, desto billiger werden alle Kameras. Am teuersten sind alle Kameras direkt nach ihrem Erscheinen.
Ich habe auch vor wenigen Monaten die A6400 mit dem übrigens hervorragend stabilisierten 18-135er im Kit gekauft für 1399 €, was damals der günstigste Preis war. In den Preissuchmaschinen findet man diese Kombination mittlerweile schon für 1259 €. Das ist nun mal das Los der Early Adopter. Aber deswegen warten?

Die A6600 ist aktuell in dieser Kombination 600 € teurer! WTF!!! Da ich die A6600 alles andere als innovativ finde, wäre für mich diese Mehrausgabe kaum zu vertreten. 250 € Aufpreis hätte ich ja noch akzeptiert und würde sie bei einer Kaufentscheidung auch ausgeben. Denn die wirklich guten Festbrennweiten für E-Mount sind leider fast alle unstabilisert.

skewcrap 03.09.2019 20:40

Im Gegensatz zu vielen anderen Gütern sind die Preise bei Sony Kameras relativ stabil.

Wenn ich z.B. den Verlauf der A6500 anschaue, dann ist der Preis innerhalb von knapp 2 Jahren um ca. 25% gefallen, das sind also ca. 1% Preisnachlass pro Monat (oder 50 Cent pro Tag).

Es lohnt sich vielleicht zu warten wenn ein Nachfolgemodell unmittelbar vor Marktstart ist. Aber sonst? Je länger du wartest, desto günstiger ist die Kamera, aber desto kürzer die Zeit bis zum Nachfolgemodell.

Ein Kauf einer Sony APS-C hat in meinen Augen aber nichts mit Early Adopter zu tun. Es gibt ja keinerlei neue Technologie (alles bereits bei FF gesehen)...

Den Kauf einer A9 für 5000€ bei Marktstart wäre für mich ein Early Adopter Thema, weil man da zu Beginn überproportional viel bezahlen musste, weil es gewisse Features halt so auf dem Markt noch nicht gab...

usch 03.09.2019 22:17

Zitat:

Zitat von skewcrap (Beitrag 2086409)
Ein Kauf einer Sony APS-C hat in meinen Augen aber nichts mit Early Adopter zu tun. Es gibt ja keinerlei neue Technologie …

Deswegen sind die Einführungspreise für α6400 und α6600 ja auch 150 € bzw. 100 € niedriger als die Einführungspreise der Vorgängermodelle α6300 und α6500. :)

nex69 04.09.2019 05:07

Die 6500 war viel zu teuer und die 6600 ist es jetzt auch. Die A7III ist der bessere Kauf.

skewcrap 04.09.2019 08:08

Zitat:

Zitat von nex69 (Beitrag 2086450)
Die 6500 war viel zu teuer und die 6600 ist es jetzt auch. Die A7III ist der bessere Kauf.

Diese Aussage ist so pauschal einfach falsch. Es kommt immer auf den Einsatzzweck an, und mir würde eine A7III keinen Mehrwert bringen, im Gegenteil. Ich hätte dann bei vielen Bildern nur 10.6 anstatt 24 MP zur Verfügung...


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