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Gute Frage.
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:flop: :flop: :flop: Der Tonfall sollte einfach dazu führen, dass jemand den Thread kommentarlos zu macht. |
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1. den Fokus der Kamera überlässt 2. die Belichtung der Kamera überlässt 3. auf den manuellen Blitz verzichtest sprich, die Kamera z.B. einfach mal auf AUTO stellst? Weil dann weißt Du, was die Kamera so macht und kannst ausschließen, was Du so machst. Und von da ab kannst Du ja wieder die manuelle Kontrolle übernehmen. Bei den beiden Motiven verstehe ich nicht, was eine manuelle Einstellung oder der Blitz bringen soll. Da würde ich später lieber ne Vignette in Lightroom drüber legen, als bei diesen Verhältnissen zu blitzen. Stephan |
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Das ist ein gern genutztes Stilmittel bei vielen Fotografen. Die Bilder sind überwiegend mit einem entfesselten Blitz im M-Modus geschossen worden. https://boulderrausch.de/files/media...0053-Vice2.jpg https://boulderrausch.de/newsleser/i...r-version.html https://boulderrausch.de/newsleser/i...ml?page_g243=2 https://boulderrausch.de/newsleser/i...s-ixmeier.html https://boulderrausch.de/newsleser/i...nd-matros.html Das Thema hat sich für mich übrigens erledigt. Danke |
Hi,
klar kann man jedwedes Portrait oder Sportlerbild blitzen. Insbesondere ist das sinnvoll, wenn einem bei starkem Licht die Schatten absaufen würden. Bei Deinen Bildern (und einer Reihe von gezeigten Bildern) ist aber diffuses Licht und ich kann nicht erkennen, was der Blitz tatsächlich beiträgt, was man nicht leicht im Post hinbekommen würde. Und da die Blitzbelichtung in Deinen Bildern nicht gestimmt hat, würde ich die Komplexität doch erst einmal rausnehmen. Wenn das Thema für Dich gelöst ist, was war denn das Problem? Stephan |
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- Blitzen, wird hier als Stilmittel eingesetzt Zitat:
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Ich habe weder RX10 noch A6500, glaube aber nicht, dass es an der verwendeten Kamera liegt.
Ich sehe (auch) keinen wesentlichen Unterschied bei den 2 gezeigten Aufnahmen: - in beiden Bildern ist für meinen Geschmack die Blitzwirkung zu stark - im 2. Bild (RX10?) ist mir das (nicht vom Blitz belichtete) Umfeld zu duster - im 1. Bild scheint der Kletterer nicht scharf abgebildet zu sein Das kann man auch als Geschmackssache abtun (bis auf die Unschärfe vielleicht, da diese sicherlich nicht gewollt ist), aber in den gelieferten Beispielbildern (Links) ist die Umgebung (Ausnahme: "Eva Binner in...") recht ausgewogen belichtet (selbst bei der vermutlich Nachtaufnahme "Frankenjura") und vor allem (auch bei der "Eva Binner in...") wird der Blitz dezent genug eingesetzt, um keine Überstrahlung zu erreichen. Unschärfe ist (wahrscheinlich) durch schlechte Offenblendfähigkeit (immerhin F/1,4) des 16mm-Objektives bedingt, vielleicht auch (weniger wahrscheinlich) durch eine Bewegungsunschärfe weil sich der Kletterer just zum Auslösungszeitpunkt (es war lt. Eröffnungsthread ein 10-Sekundentimer eingestellt) bewegt hat. Ich würde bei 1/125stel Sek. noch nicht mal vom Stativ aus arbeiten (da müsste man sich bei 16mm Brennweite in APS-C schon sehr anstrengen, um das Bild zu verwackeln) und wenn überhaupt vom Stativ aus (weil es z. B. unbequem wäre, die Kamera in dieser Position zu halten oder weil man die Szene von einem anderen Standpunkt aus beobachtet) mit einem Fernauslöser. Dich selber (da könnte der Selbstauslöser Sinn machen) kannst du schlecht fotografiert haben, da ja der Fokus sogar über Sucherlupe kontrolliert wurde. Um einschätzen zu können, ob es an dem weit geöffneten Objektiv liegt: - ein kontrastreiches Motiv in voraussichtlicher Aufnahmeentfernung (um die 6 bis 8 Meter waren angegeben) suchen, beliebt sind z. B. Ziegelsteinmauern. Gemütlicher ist ein Test bei z. B. 2 Meter Abstand in der Wohnung = Tageszeitung an die Wand kleben. A6500 mit Sigma aufs Stativ, SS aus, AF manuell mit Sucherlupe auf z. B. die Zeitung, erst mal keinen Blitz verwenden, ISO auf 400 (oder die Höhe, welche du im Wald meist verwendest = in den Bildern nachschauen, welche ISO die Kamera meist bei Auto-IOS gewählt hat), Kamera auf Belichtungsmodus A, Blendenreihe aufnehmen, also z. B. F/1,4 - 2,0 - 2,8 - 4,0 - 5,6 - 8,0 - 11,0, um Verwackelungen auszuschließen mit Fernauslöser auslösen (zur Not geht auch der Timer, die Zeitung bewegt sich ja nicht). Am PC kannst du dir dann in Ruhe anschauen, ob dir die Schärfe bei F/1,4 schon reicht bzw. bei welcher Blende das Objektiv für dich am besten oder zumindest ausreichend gut arbeitet. Es geht hier nur um die Bildmitte. Viele Objektive laufen erst um 1 bis 2 Blendenstufen abgeblendet zu Ihrer Höchstform auf, bei extremen Weitwinkelobjektiven kann das sogar noch später sein. Nachteil von APS-C ist hier gegenüber VF, dass Beugungsunschärfen bei kleinen Blenden (hohen Blendenzahlen) schneller entstehen. Ob oder ab wann das einen stört, ist aber dann auch wieder Geschmackssache. Zum Vergleichen dasselbe (Blendenreihe vom Stativ aus mit fester ISO und Blendeneinstellung) mit der RX10. Dann raus und z. B. mit F/4,0 (wenn das lt. Test für dich passt) die Aufnahmen im Wald versuchen, zum Testen tut es auch ein Rucksack statt einem Klettere an der Wand, Belichtungszeit geht entsprechend rauf (z. B. 1/15stel Sek. statt 1/125stel Sek.), je nach Geschmack den manuell eingestellten Blitz etwas runter regeln (vielleicht auch gar nicht notwendig, da ja schon um 3 Blenden abgeblendet wurde) oder mit dem blitz etwas näher an das Motiv gehen, wenn die Wirkung zu schwach sein sollte, Kamera auf ein Stativ (ginge bei 1/15stel Sek. und 16mm bei APS-C mit SS auch noch locker aus der Hand - aber es beruhigt) und mit Fernauslöser erschütterungsfrei auslösen. Bei Aufnahmen vom Stativ aus (SS natürlich ausgeschaltet) und Aufhellung des Motivs über Blitz musst du dir über Verwackelungen keine Gedanken mehr machen: die Kamera steht fest, die Umgebung (Wald) bewegt sich nicht, eine evtl. zum Zeitpunkt der Aufnahme gegebene Bewegung des Motivs (Kletterer) wird durch den Blitz (bei voller Leistung rd. 1/1.000stel Sek, bei geringer Leistung noch weniger Belichtungszeit über den Blitz) eingefroren. Ausprobieren, welche Lichtstimmung Umgebungslicht/Blitzlicht dir am besten passt (also Anpassung z. B. für mehr Umgebungslicht über ISO oder Blende oder Belichtungszeit rauf und dafür Blitzstärke runter) - viel Spaß beim Fotografieren. vlG Manfred |
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Das ist eine interessante Art der Fotografiererei. Da kann man echt noch schöne Sachen anstellen mit dem entfesselten Blitz. Aus dem von Dir gezeigtem Bild wurde ich nicht so ganz schlau draus. Aber jetzt ist es mir klar geworden. Ich kenne jetzt das Problem auch nicht (nö, brauchste auch nicht zu erklärten, ist ja schon gelöst :lol:) aber vom Gefühl her würde ich das dann auch per manuell versuchen. :cool: |
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Danke Manfred für die ausführliche Antwort. |
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Auch ist die manuelle Fokussierung mit dem Objektiv etwas tricky. Schon minimal daneben und das Bild ist Ausschuss. Das Objektiv will sehr kritisch fokussiert werden, dabei sind die Fokussprünge beim drehen im Sucher deutlich sichtbar und etwas grob getaktet (nicht so fliessend wie bei Sony Objektiven). Ich kontrolliere den Fokus mit der Lupe immer zwei mal ob er wirklich sitzt. Mache doch mal ein paar Testbilder mit manueller Fokussierung im Wald (ohne jetzt gleich dein Echtmotiv), einfach um mit dem Objektiv zu üben, etwas Erfahrung zu sammeln und zu sehen, bei welcher Blende das Objektiv die für dich ideale Leistung zeigt. Mir überstrahlt es bei Offenblende (1.4) ein klein wenig zu sehr (wg. sphärischer Aberration). Ab Bl. 1.7 setze ich es aber problemlos ein (sichtbar bessere Bildqualität). Leider kann ich nicht sehen, bei welcher Blende du das gezeigte Bild gemacht hast. Nebenbei: Der Autofokus des Sigma funktioniert nicht sauber bei Blenden jenseits der Offenblende, bis ca. Bl. 4. Da liegt es regelmäßig und reproduzierbar deutlich (!) daneben ... mal wieder Sigma halt. :roll: (aber mit der BQ bin ich sehr zufrieden) |
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