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https://www.umwelt.nrw.de/natur-wald...ischerei/jagd/ In allen bisher angesprochenen Punkten stimme ich Lars 100%ig zu :top: |
Mich wundert, dass sich Ingo nicht meldet, denn er hat hier schon des öfteren genau diese Tatsache angesprochen, dass Hauskatzen für das Aussterben dutzender (Vogel)-Arten verantwortlich sind.
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OT.
Er löscht vielleicht hinter ein paar Viechern hinterher. |
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Und auch seine Reaktionen in Beitrag #4 und #9 des verlinkten Threads sprechen mir aus der Seele. Dieses ständige Relativieren à la "aber es gibt Schlimmeres" geht mir zunehmend auf den Keks. Schlecht ist einfach schlecht, auch wenn es noch Schlechteres gibt. |
S-LW13: immer diese Threads von Dir :D:D
Besteuert die 7 Milliarden Menschen richtig (und es werden ja immer mehr...), die erzeugen ja den Dreck, samt die Katzenanzahl... Dann hat sich das Thema erledigt. |
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Ja, im Moment gibt es vermutlich wichtigere Themen - aber Auswüchse - selbst in der Tierwelt - sind eben oft ein Stein des Anstoßes... |
Es scheint wohl gesellschaftlicher Konsens zu sein, dass man sich um vermeintlich kleine Probleme nicht kümmern muss, solange es vermeintlich größere gibt. :roll:
Jetzt mal unabhängig vom Startbeitrag empfehle ich wirklich, sich mal Ingos Ausführungen zur Katzenproblematik - ich mag übrigens Katzen - im von mir verlinkten Thread aufmerksam durchzulesen. |
Das Problem sind nicht die Katzen, sind nicht die Hunde ist, wie fast immer der Mensch. Wenn im Supermarkt das Regal für Tierfutter drei mal so lang ist, wie das für Babynahrung (und das ist schon gigantisch) dann muss man sich zwangsläufig fragen, was bei uns nicht stimmt.
Gruß Wolfgang |
Danke Beho. Meine Meinung habe ich seitdem nicht geändert und die Datenlage, auf die sie sich stützt ist in den letzten Jahren noch erheblich stärker geworden.
Viele neue Publikationen belegen das Problem. ...und von der potentiellen globalen Relevanz der Rolle der Katzen bei der Toxoplasmoseverbreitung reden wir mal gar nicht, denn da ist die wissenschaftliche Lage noch nicht endgültig geklärt. Potentielle, also mögliche aber noch nicht bewiesene Risiken sind bei der Flüchtlingsdiskussion ein Grund für viele, sich extrem aufzuregen, bei Katzen wird das gleiche von den gleiche Leuten dagegen als völlig irrelevant abgetan. Katzenhalter ignorieren sowieso nach wie vor hartnäckig, dass ihre Pfleglinge irgendeinen relevanten Schaden anrichten. Denen gilt die eigene anekdotische Beobachtung nach wie vor weit mehr als jede sorgfältige wissenschaftliche peer reviewed Studie. Fazit: Jeder Katzenhalter ist ein kompetenterer Biologe als alle Autoren entsprechender Studien, die ein mehrjähriges Studium und meist auch entsprechende Berufspraxis hinter sich haben.. Dieses Statement findet offenbar kaum ein Katzenhalter lächerlich, denn folgt man ihren Äusserungen, scheinen die meisten von ihnen fest und unerschütterlich zu glauben, sie seien den Berufswissenschaftlern bezüglich der Interpretation von Katzeneinflüssen auf unsere Ökosysteme haushoch überlegen. http://www.spektrum.de/news/halter-i...katzen/1352647 Politiker und radikale Tierschützer schlagen sich nach wie vor auf Seiten der Katzenhalter oder halten sich raus. Wir leben in einer seltsamen Welt. |
Hier stehen wissenschaftliche Studien den Aussagen und Vermutungen von Usern gegenüber.
Die Anzahl der Katzen ist anscheinend ein Problem, daher hätte ich überhaupt nichts dagegen, wenn es entsprechende Regelungen bzw. Beschränkungen gäbe. Ob und wie da eine Steuer hilft weiß ich nicht. Ich würde sie aber zahlen. Unsere zwei BKH Katzen sind Wohnungstiger (140qm + 50qm Keller) mit Auslauf in den Garten unter Aufsicht. Sie sind geimpft / Kastriert, werden regelmäßig entwurmt und verlassen das Grundstück bisher nicht. Bisher (2J) haben sie weder eine Maus noch einen Vogel erlegt. Probleme mit Nachbarn wegen Katzenkot in Sandkästen, Kratzspuren etc. gibt es bei uns nicht. Aber vermutlich sind wir da eine Ausnahme und auch nicht jede Katze lässt sich so dressieren und ist für die Wohnungshaltung geeignet. Auf ein Vogelhäuschen verzichte ich übrigens, obwohl ich gerne eines im Garten hätte. Was ich sagen will: Viele Probleme werden vom Halter verursacht. Läuft etwas aus dem Ruder und werden Katzen zu einem Problem, dann sollten man etwas dagegen tun. Was genau weiß ich nicht, aber ich wäre bereit meinen Teil dazu bei zu tragen, z.B. Steuern zahlen oder auf das Tier zu verzichten. Das muss dann aber politisch geregelt werden. Mit einer Tierhaltung geht halt mehr Verantwortung einher als nur für Futter zu sorgen. |
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