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Für mich ein Fall von Geschäftsführerhaftung, den Milliardenschaden sollte man versuchen, seinen Bezügen gegenzurechnen.
Wer so viel Kohle hat, muss auch so viel Verantwortung tragen. |
@conradvassmann:
Von Pierer zahlte für einen Schmiergeldskandal, bei dem man ihm zwar keine Beteiligung nachweisen konnte, der aber in seiner Amtszeit passiert war, fünf Millionen Euro. Winterkorn dürften deutlich höhere Beträge drohen. |
Zitat:
Wenn Winterkorn laut Vertrag die Bezüge zustehen, wird VW sie leisten müssen. Allenfalls könnte das Unternehmen im Gegenzug Schadenersatz geltend machen. So einfach, wie es sich manche machen, ist die Welt nicht. Eine Hexenjagd sehe ich allerdings keineswegs. Niemand hat VW gezwungen, manipulative Software einzusetzen. Selbst wenn es andere ebenso machen, wäre es keine Entschuldigung. |
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Zitat:
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. |
@MEPE:
Mangfalltaler wollte einen Hinweis darauf, ob bzw. dass Winterkorn einer der Hauptverantwortlichen des Betruges ist. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass er als Vorstandsvorsitzender dafür sehr wohl verantwortlich ist, unabhängig davon, ob er tatsächlich von der Manipulation gewusst hat, oder nicht. Alles weitere ist, speziell Deine Interpretation meiner Aussage, ist reine Spekulation. |
@cbv: Hast Recht, war wirklich spekulativ. Sorry!
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Es wird immer argumentiert, dass Vorstände eine extrem hohe Verantwortung hätten als Grund für extrem hohe Bezüge. Nun ja, Herr Winterkorn war lange Jahre im VW-Vorstand und zuständig (auch für die Rentenbezüge!). Seinen Posten hat er jetzt los - die Verantwortung bleibt. Dann darf er sie auch übernehmen. Rein rechtlich ist das sicher in Ordnung, unmoralisch ist es auf alle Fälle...
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Guenter, Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, meiner Meinung nach.
Mit steigendem Gehalt in der Größenordnung sinkt die Moral.Wahrscheinlich hätte es Winterkorn mit Moral nicht soweit gebracht. |
Zitat:
Gruß Ralf |
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