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Guter Tipp :top:
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Im Gegenteil, die Kamera kann sogar manchmal stören. Wenn man meint, z.B. eine Zirkusaufführung, ein Feuerwerk oder einen Kindergeburtstag unbedingt aufnehmen zu müssen, dann sieht man die schönsten Szenen einsam und allein durch den Sucher, und kämpft darum, den richtigen Fokus und die korrekte Belichtung mit dem passenden Ausschnitt zu kombinieren, während sich um Dich herum Menschen an der Hand halten, staunen, sich zulächeln, und die ganze Aufführung mit viel Gefühl in Auge, Ohr und Herz aufnehmen und puren Genuss erleben. Es gab diese Situationen, in denen ich erst zu spät darauf gekommen bin. Der Reiz, den die Bilder später hatten, reicht laaaange nicht an das, was ich für immer verpasst habe. :cry: |
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Die Photographie macht uns leider zu oft und in unpassenden Momenten von Teilnehmern zu Beobachtern. Dat Ei |
Hallo,
danke für die Beteiligung am Thread! Ein paar Usern geht es offenbar auch manchmal so, oder können es zumindest nachvollziehen. Normalerweise kippe ich meine Gefühlslage hier nicht ab, aber manchmal hilft ja schon das reden und eine Nacht drüber schlafen. Ich bin weit davon entfernt die Kamera immer mit dabei haben zu müssen, oft als bewusste Entscheidung. Ich gehöre z.Bsp. auch nicht zu den Leuten, die auf Konzerten selbiges mit dem Smartfone filmen müssten, etc. Was mich aber manchmal ärgert ist, man sieht ein tolles Motiv (was auch nicht die nächsten 3s wegrennt), hat die Kamera dabei, und schafft es aber nicht, die Scene ansprechend einzufangen. Ansprechend ist hier meine Definition von besser als nur dokumentarisch. Mein Ärger hat sich aber schon wieder gelegt, es musste einfach mal raus. Ausgerechnet ein paar dokumentarische Fotos von heute Früh haben meine Laune schon wieder gut angehoben, diese zeige ich heute Abend nach der Bearbeitung gern hier. Gruß André |
@der_knipser:
Absolute Zustimmung. |
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Da ich Fotografie mittlerweile für mich nur noch als das Erschaffen von Kunst (o.Ä. :P ) auffasse, mache ich das auch so. Ich brauche keine 100 Bilder pro Urlaub, auf denen ich vor irgendetwas stehe und mich langweilt es, jedes Essen und jedes Kleid auf irgendwelchen Partys abzulichten. Ich fotografiere, was mich inspiriert und was mir gefällt und das Andere bleibt halt links liegen. Einzige Ausnahme - ich werde explizit darum gebeten, etwas zu fotografieren. Dann schlage ich den Gefallen meist auch nicht aus. Dann unterscheide ich aber auch zwischen meiner Rolle als Fotografen und als Gast. |
@ der_knipser: Das trifft es wirklich auf den Punkt. Oft ringe ich mit mir die Kamera an einen schönen Ort mitzunehmen. Dann kann man den Ort oft nicht so genießen, wie wenn man die Knipse mal daheim gelassen hätte. Daher lass ich sie bewusst auch öfter mal in der Schublade. Dann kann man sich ganz auf das Erleben konzentrieren :top:
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Da opfere ich mich dann gerne, und schaue einsam durch den Sucher. Insoweit fühle ich mich dann auch verpflichtet, die Kamera dabeizuhaben. :zuck: Allerdings sollte man schon ab und an die Kamera weglegen, und entspannen. Ich mache auch nicht mehr 200 Bilder von den Geburtstagen. Für die Erinnerung reichen auch 15. |
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