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Natürlich hat es auf einer Rennstrecke keine Schlaglöcher aber gewisse Unebenheiten gibt es dennoch. Mit dem Mitziehen versuchst Du zwar, die horizontale Bewegung des Fahrzeugs auszugleichen aber wenn Front oder Heck durch Unebenheiten schwingen, bringt das Mitziehen nicht viel. Da die Unschärfen immer vorne oder hinten am Fahrzeug auftreten, denke ich, das es sich einfach um vertikale Bewegungen handelt. Die Fahrzeugmitte ist einfach weniger betroffen wenn das Fahrzeug "schaukelt" da diese mehr oder weniger den "Drehpunkt" darstellt.
Die Werbeaufschrift "pixum.de" ist ja auch nicht nach links oder rechts verschoben sondern nach oben oder unten. |
Zitat:
Das Ziehen der Kamera kann man insoweit optimieren, dass man die Drehebene des Stativs oder Einbeins parallel zur Fahrtrichtung ausrichtet. Damit minimiert man die Abweichungen in der Höhe. Die Abweichungen in der Motivlänge bekommt man nicht in den Griff, es sei denn durch angepasstes Zoomen, was sicher in der Praxis manuell nicht mit der geforderten Präzision möglich ist. |
Nachdem die Theoretiker zu Wort kamen würden mich die dazu passenden Ergebnisse interessieren. Natürlich mit Exifs und Equpipmentdaten, das würde ich hilfreich finden.
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Zitat:
Wenn Du mit einem Rig arbeitest, bleibt die Kamera in einer konstanten Position gegenüber dem Fahrzeug, und Du hast alle Schärfemöglichkeiten, die Du auch bei einem Stilleben hast. Durch die Bewegung verwischt nur der Hintergrund und die Räder des Fahrzeugs. Aber wer will schon solche Bilder sehen, außer in der Werbung? Alternativ kannst Du auch parallel mitfahren und aus dem Fenster fotografieren, womit wir aber bei einem anderen Thread wären. ;) |
Variante 2 (zumindest theoretisch machbar):
- das Fahrzeug fährt eine Kurve um dich herum - während der Aufnahme ändert sich der Kurvenradius für das Fahrzeug nicht - du stehst in der Kurve, also bei einer Rechtskurve vom Fahrzeug ausgesehen rechts - die Kamera bewegt sich um den (gedachten) Mittelpunkt der Kurve (wenn die Kurve einen vollständigen Kreis beschreiben würde, befindet sich der Sensor der Kamera im Mittelpunkt des Kreises und wird um diesen Mittelpunkt gedreht) - du ziehst 100% gleichmäßig mit In diesem Idealfall ändert sich während der Aufnahme weder die Größe des Fahrzeugs auf dem Bild noch der Winkel zur Kamera: das Motiv bleibt scharf, der Hintergrund verwischt (je nach gewählter Belichtungszeit). vlG Manfred |
Redet net so ein theoretischen Unsinn (hätte ich fast gesagt) ;)
Zitat:
→ Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Der Flügel hinten ist etwas unscharf, weil er vibriert: → Bild in der Galerie |
Zitat:
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Hier noch ein Beweis dass man auch scharfe Mitzieher hinbekommt.
Kamera war die A700, Objektiv das Tamrom 70-300 USD: http://www.digiclaudio.com/4images/d...5_k3_no._2.jpg 1/500 sec(s) http://www.digiclaudio.com/4images/d...ocar_no._2.jpg 1/500 sec(s) http://www.digiclaudio.com/4images/d....5_csl_e9r.jpg 1/250 sec(s) |
Na da ist ja einiges zusammengekommen:top:
Ich versuche mal zusammenzufassen. Daß die angesprochene Problematik nicht auftritt, wenn man sich genau am Mittelpunkt der Kreisbahn befindet, auf dem sich das Fahrzeug bewegt, ist klar. An einer Rennstrecke ist dies i.d.Regel nicht praktikabel. An den Fotolöchern der Nordschleife schon gar nicht. Eine kürzere Verschlußzeit verringert den Effekt, da sich während der Belichtungszeit der Winkel des Fahrzeugs zum Fotografen weniger ändert als bei längerer Verschlußzeit. Übertrieben ausgedrückt würde ich während der Belichtung von einer angenommenen 1/2s, am Anfang der Belichtung die Front des Fahrzeug sehen, am Ende der Belichtung das Heck, aber die Seitentür dauernd.... Gleichzeitig verringert sich aber bei kurzer Belichtung der gewollte "Wischeffekt" des Hintergrundes. Bei meinem 3. Foto (blauer Audi) ist wohl die Front auch deshalb scharf, weil sie am ehesten parallel zum Sensor liegt. Gleichzeitig ist der "Unscharfeffekt" so deutlich, weil er über die gesamte Fahrzeuglänge zunimmt, und sich nicht, wie bei den anderen Aufnahmen auf Fahrzeugfront und -heck verteilt. Wenn man mit mehr Brennweite und gleichzeitig mehr Abstand zum Fahrzeug, den gleichen Abbildungsmaßstab hätte, wäre der "Unscharfeffekt" wohl geringer, da das Tele Front und Heck mehr "zusammenzieht". Beii der erzielten Schärfe muß man noch bedenken, daß der Fokus am Anfang der Belichtung gemessen und eingestellt wird, während er am Ende der Belichtung schon nicht mehr stimmt, da das Fahrzeug ja inzwischen näher gekommen ist. Das sind jetzt mal so meine Erkenntnisse. .....und wenn ich demnächst ein Foto im www. finde, daß an gleicher Stelle, an der ich mich versucht habe, mit gleicher Brennweite und gleicher Verschlußzeit geschossen wurde, aber komplett scharf ist, dann haben wir hier ein Problem:lol: |
Zitat:
...und dein Quester BMW CSL Coupe könnte am Spoiler am Memphis Schriftzug schon den von mir beschriebenen Effekt haben...das kann ich aber in der Forumsauflösung nicht genau beurteilen. |
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