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Ich gehe ab und zu auch gerne nur mit einem einzigen Objektiv auf Motivsuche (bevorzugt mir dem SEL24F18Z, aber das paßt nicht in dein Budget). Man muß halt nur akzeptieren, daß manche Fotos einfach nicht gehen. Vom Schmetterling auf der Blume gibt es dann eben keins, und vom kompletten Kölner Dom vom Domplatz aus gesehen auch nicht. |
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Sorry Jassu,
ich sage es jetzt mal hart aber herzlich: was du dir wünschst, gleicht dem Versuch der Quadratur des Kreises. Sicher, man kann auch mit nur einer Festbrennweite Portraits, Landschaften und Makros fotografieren. Aber mal ehrlich: würdest du auch mit einem Porsche einen Umzug machen? Mein wirklich gut gemeinter Rat: Nimm die A6000 mit dem Kit 16-50. Das ist zwar nicht so lichtstark, dafür aber deutlich flexibler als die von dir favorisierte Festbrennweite. Noch mehr Flexibilität bekommst du mit der RX10, wie hier schon vorgeschlagen wurde - und ein lichtstarkes Zoom noch dazu. LG Martin |
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Und nebenbei bemerkt, in Relation zur Sensorgröße entsprechen die f/2.8 der RX10 eher f/8 bei der α6000. Für Aufnahmen bei wenig Licht wäre man da dank des größeren Sensors selbst mit dem lichtschwachen Kit-Objektiv besser bedient. |
Aus eigener Erfahrung, und aus Berichten anderer weiß ich, dass der Umstieg von einer Kompaktkamera auf eine Kamera mit größerem Sensor ganz oft Frust mit sich bringt. Das liegt gar nicht daran, dass die neue Kamera nichts taugt, sondern schlicht daran, dass sie viel fotografisches Grundwissen und eine Menge Übung voraussetzt, um damit eine gute Quote an tauglichen Bildern zu erhalten.
Die riesige Schärfentiefe der Kompakten hast Du bei einer Systemkamera nicht. Damit muss man erstmal lernen, umzugehen. Neu ist, dass Du viel bewusster fokussieren musst, und dabei auch sehr genau arbeiten musst, damit die Schärfe wirklich da sitzt, wo sie hingehört. Das fällt mir selbst nach einigen Jahren APS-C nicht immer leicht. Kompaktkameras sind oft so abgestimmt, dass die Bilder entrauscht, gesättigt und geschärft aus der Kamera purzeln, und deshalb auf dem PC schon so wirken wie sie wirken. Das ist bei Systemkameras anders. Die Bilder wirken im Vergleich flau, unschärfer und vielleicht auch verrauschter, aber sie tragen dennoch mehr verwertbare Informationen in sich als die einer Kompakten. In der Regel werden Bilder nicht direkt aus der Kamera verwendet, sondern so bearbeitet, dass sie später optimal das zeigen, was man sich bei der Aufnahme vorgestellt hat. Die Anwendung einer Bildbearbeitung will ebenfalls erlernt und geübt sein. Das Zubehör einer Systemkamera ist sehr vielfältig und mitunter auch sehr speziell, so dass man damit Aufgaben bewältigen kann, von denen Kompaktknipser nicht mal träumen, aber es ist immer mit Aufwand verbunden. Man muss auch wissen, dass nicht mit jedem Zubehör alles möglich ist, und man zeitweise mit Einschränkungen zu tun hat. Das einfachste Beispiel ist das Zoom. Bevor Du das Objektiv gewechselt hast, um die Aufnahme sinnvoll gestalten zu können, ist das Motiv manchmal schon weg. Ich rate Dir also, die neue Kamera so früh wie möglich zu kaufen, und Dich vorher gründlich damit vertraut zu machen. Die verbleibenden 2 Monate bis zur Reise schätze ich als äußerst knapp ein, aber für ein brauchbares Grundwissen wird das schon reichen. Welche Kamera Du nimmst, spielt eigentlich gar keine so große Rolle. Vielleicht hat eine genau die tollen Features, mit denen Du experimentieren willst, oder sie fühlt sich einfach besser an als der Konkurrent, dann überlege nicht zu lange, und nimm sie mit. Du machst ganz sicher nichts verkehrt dabei. Ich wünsche Dir eine schnelle Bauchgefühl-Entscheidung und viele tolle Motive, die Du uns vielleicht später zeigst. |
Also die a6000 wirds aufjedenfall,jetzt halt nur noch die Objektivfrage....Um ehrlich zu sein gebe ich mich mit der Kitvariante net zufrieden. Also das 16-50 sagt mir nicht zu...
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Also, wenn es eine Festbrennweite sein soll, dann würde ich etwas um die 30 mm bevorzugen. Das ist die sogenannte Normalbrennweite für das APS-C-Format, und damit kann man sehr Vieles fotografieren, ohne dass man das dumme Gefühl hat, immer zu eng oder zu weit zu blicken.
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:a:6000 mit Kit 16-50 und dazu das Sigma 30/2.8
Ist eine universale, kleine Kombi, das Sigma dazu ist knackescharf und hat die größere Blende. Die Kombi finde ich eigentlich sehr schön. Ein besseres Zoom gibt es leider nicht (außer das teure Zeiss). Aber das ist sehr variabel und faltet sich schön klein. Wenn du trotzdem darauf verzichten willst, wären die beiden andere Sigmas tatsächlich eine Option (19mm und 60mm). Ihnen fehlt nur der Stabi. |
Tjo ... wenn die Würfel kameramäßig jetzt gefallen sind, dann bleibt ja nur noch die Objektivauswahl.
Variante 1: Das von mir schon genannte SEL35F18. Damit bleibst du inklusive Kamera auf jeden Fall im Budget. Variante 2: SEL20F28 + SEL50F18. Damit bist du brennweitenmäßig etwas flexibler, und beim Weitwinkel braucht man nicht unbedingt eine so hohe Lichtstärke. Liegt allerdings je nach dem, wo man kauft, rund einen Hunderter über deinem Budget. |
Kurze Verständnisfrage ? Das Sigma 30 2.8 ist lichtschwächer als das von dir empfohlene Sony 35 1.8 ? Weil viele vom Sigma schwärmen...
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