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-   -   α77: RAW oder JPEG? (https://www.sonyuserforum.de/forum/showthread.php?t=134165)

usch 01.07.2013 12:51

Zitat:

Zitat von konzertpix.de (Beitrag 1461413)
Ich mag vielleicht noch anfügen, daß einem die 80 GB nicht viel nutzen, wenn in der Wüste die Akkus zur Neige gehen. Hoffentlich gibt es überall, wo es Not tut, auch Strom zum Nachladen!

Ich könnte mir vorstellen, daß man in der Wüste einen Solarlader betreiben könnte. Nur Aufladen über Nacht geht damit natürlich nicht ;)

guenter_w 01.07.2013 12:59

Wir schweifen mal wieder ab...

Die wenigsten werden sich in der Wüste über längere Strecken zu Fuß bewegen und im Auto lässt sich jederzeit ein Ladegerät betreiben - batsch, da ist das Akku-Argument tot, bgevor es greift.

80 GB sind auch in RAW + JPEG eine ganze Menge, aber für diejenigen, für die Speicherkapazität in jedweder Form auch nur marginal eine Frage ist, die sollten wohl besser keinen Wüstentrip planen. BTW, was kostet eine Speicherkarte?

fbenzner 01.07.2013 13:17

Zitat:

Zitat von Anaxaboras (Beitrag 1461316)
Hast du schon einmal in RAW aufgezeichnet? Deine Frage klingt für mich, als hättest du keine Erfahrung mit dem RAW-Format.

Ganz gleich, ob du in der Wüste, am Nordpol oder im Wohnzimmer in RAW fotografierst: Die Aufnahmen müssen zwingend "entwickelt" werden. Dazu brauchst du neben einer geeigneten Software auch etwas Sachverstand.


LG
Martin

Und viiiiiel Zeit

guenter_w 01.07.2013 13:24

Zitat:

Zitat von fbenzner (Beitrag 1461438)
Und viiiiiel Zeit

Nö, das war einmal...

MM194 01.07.2013 13:57

Hallo,

also ich mache fast nur RAW. Da hat mich allerdings auch Minolta / Sony hingeschoben. Die JPEG Energine hat sich nach und nach verbessert, aber die früheren Ergebnisse (spezielle Minolta D5D und Alpha 700 (900/850 wohl auch / hörensagen) mit FW1) waren nicht so hochwertig. Da hatte ich nach kurzer Zeit mit Lightroom zumindest gleichwertige Ergebnisse erzieht. Ich habe mir eine allg. Vorlage für die Entwicklungseinstellungen zusammengestellt / gebastelt (mit Unterstützung) die in 80% der Fälle ein gutes Ergebnis liefert und Finetuning ist immer noch möglich.

Heute mag dass nicht mehr nötig sein, aber ich mache es weiterhin so.

Im Endeffekt muß das jeder für sich selbts herausfinden, es lohnt sich aber meiner Meinung nach, sich in einen RAW-Konverter einzuarbeiten. Für den Anfang kann man ja RAW+JPEG machen.

fotomartin 01.07.2013 14:10

Zitat:

Zitat von Anaxaboras (Beitrag 1461401)
Bei mir ist es tendenziell andersherum: Jahrelang habe ich ausschließlich in RAW fotografiert. Doch bei der A99 sind die JPEGs dermaßen gut, dass ich auch schon mal JPEG einstelle.

Du kannst das aber auch - ein Anfänger hat evtl. noch keine Vorstellung, was er bei Schärfe, Kontrast und Weißabgleich einstellen sollte - auch liegt die Belichtung oft genug so weit daneben, dass aus dem JPG nix mehr zu holen ist.

Zitat:

Zitat von Anaxaboras (Beitrag 1461401)
Wer setzt sich nach Jahren noch einmal hin, um Zehntausende RAW-Dateien zu bearbeiten?

Das sicher nicht - aber heute sind, anders als vor 5 Jahren, alle Tools und ausreichend Rechenleistung schon verfügbar und bezahlbar - wenn man sich nur ein wenig für Fotografie interessiert, ist man nach einem halben Jahr locker so weit, dass man Lightroom o.ä. kapieren kann.

Zitat:

Zitat von mrieglhofer (Beitrag 1461412)
12 gute Bilder im Jahr ist eine gute Ausbeute.

Und dann muss man ja von der "Anfangszeit" in der man noch genug mit Grundlagen zu tun hat und von Raw-Konverter nix hören will, nur von den besten Fotos die konservierten RAWs herausholen und nochmal entwickeln.

====
Richtig entwickelte RAWs könnte man ja danach eigentlich löschen - was man in Schatten und Lichtern an Reserven hatte, das hat man bei Bedarf schon rausgeholt, den Weißabgleich passend gesetzt. Schärfen und Rauschreduzierung ist durchgeführt. Dann behält das RAW nur noch geringe Vorteile gegenüber einem entwickelten high-quality JPG. Trotzdem behalten die meisten ihre RAWs ewig, schon allein, weil in Zukunft evtl. mal ein so viel besserer RAW-Konverter existieren könnte ..... :-)
Daher macht es doch auch Sinn, von Anfang an RAW zu fotografieren und nicht erst damit anzufangen, wenn man bereit ist, sich in Lightroom o.ä. einzuarbeiten.

Wenn man sich dagegen entscheidet, die immer besser werdenden JPG-Engines der Kameras zu nutzen und ganz auf RAW zu verzichten, dann steht einem dieser Schritt jederzeit offen - alles umwandeln und die RAWs löschen, fertig.

Viele Grüße,
Martin

Neonsquare 01.07.2013 15:06

Zitat:

Zitat von Anaxaboras (Beitrag 1461401)
Es ist aber in der Tat so, dass sich RAW-Dateien z. B. in Lightroom wirklich schnell entwickeln lassen. Der Zeitvorteil von JPEG fällt da kaum noch ins Gewicht - aber man muss halt wissen, wie's in Lightroom geht.

Wobei das eben etwas ist, dass man einmal lernt und dann - bis auf neue Features - kann. "Richtig JPEG fotografieren" muss man ja auch lernen.

Wobei es natürlich auch auf die Software ankommt - ich finde den Workflow bei Lightroom vor allem diesbezüglich nicht ideal und bevorzuge wie es in Aperture funktioniert. Gerade dieser Aspekt ist es, der mich bis heute bei Aperture hält, obwohl Lightroom durchaus seinen eigenen Reiz hat (z. B. Objektivkorrektur).

Gruß,
[neon]

Anaxaboras 01.07.2013 15:36

Zitat:

Zitat von DerKruemel (Beitrag 1461410)
RAW ist gut und hat seine Vorteile, aber meist "entwickelt" man das Bild so wie man es gerne hätte und selten so wie es wirklich war.

Und wenn man in JPEG fotografiert, entwickelt die Kamera das Bild so, wie sie es für richtig hält - und nicht, wie es wirklich war ;).

LG
Martin

mrieglhofer 01.07.2013 16:16

Zitat:

Zitat von Anaxaboras (Beitrag 1461494)
Und wenn man in JPEG fotografiert, entwickelt die Kamera das Bild so, wie sie es für richtig hält - und nicht, wie es wirklich war ;).

LG
Martin

Na ja, wie es wirklich war, bringen wir aber auch nicht hin. Bestenfalls wie wir das in Erinnerung haben und selbst da muss man schon sehr gut sein
Beim JPG entsprichts halt eher dem Geschmack des japanischen Entwicklers, was ja wertfrei ist ;-)

Aber die Frage ist doch eher, greife ich das Bild über haupt an. Wenn ja, dann kannst gleich RAW nehmen.

konzertpix.de 01.07.2013 16:56

Zitat:

Zitat von mrieglhofer (Beitrag 1461506)
Beim JPG entsprichts halt eher dem Geschmack des japanischen Entwicklers, was ja wertfrei ist ;-)

... und den man ja ganz gut noch nach dem eigenen Geschmack feinjustieren kann :)


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