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Gut, dass du ein bild hochgestellt hast.
Daran erkennt man: 1) Energiesparlampe = Grünstich. Das schaut unappetitlich aus und praktisch nicht behebbar. 2) Schärfenbereich: klar kannst noch mehr freistellen, aber du hast eh nicht einma ein Brot scharf. Ich hätte schon zumindest gerne zweifelsfrei erkannt, was drinnen ist (könnte einem ja ein Pferd entgegenwiehern;-). Dass man den Hintergrund erkennt, liegt nicht an der Freistellung sondern am Hintergrund. Da kannst mir Blende 0,95 arbeiten und es schaut trotudem bescheiden aus. 3)Licht von vorne mit hellem Fleck oben drauf und harten Schatten. Ich kann mich nur anschließen. Kauf dir ein Buch über Food Fotografie, sonst wird das nichts. Danach würde ich mich mal mit Licht beschäftigen. Eine kleine Plexi oder Folienhohlkehle und der Hintergrund ist erledigt und von oben eine weiches Licht vielleicht 40*40 und die Sache ist schon gegessen. Notfalls sogar mit einem Systemblitz und eine kleinen portablen Softbox. Danach kannst immer noch weiterschauen, welchen Stil du entwickeln willst. Aber am Objektiv liegts definitiv nicht. |
@ franco. Das mit dem Kurs werde ich mir zu Herzen nehmen. Ich bin mir sehr wohl bewusst das es sich bei diesem Bild um ein sehr, sehr schlechtes handelt. Am Abend hab ich dann Zugang zu meiner Kamera und Speicherkarte. Dann sollte ich euch Bilder zeigen können die für meine Empfinden ein guter Ansatz sind.
Wirklich ein grausames Bild und Appetit kommt da wirklich keiner auf, aber um das geht es ja eigentlich bei der ganzen Sache. Ich habe jetzt noch einmal die Serie angesehen und mir gefällt wirklich kein Einziges auch keines auf das man aufbauen könnte. Zitat:
Zitat:
Ansatzpunkte. -Buch -Belichtung Lg Flo |
Nebenbei brauchst eigentlich nur in Google Foodfotografie eingeben. Dann findest du hunderte Fotografen und Arbeitsbeispiele. Schau dir einfach mal an, woher das Licht kommt, wie der Schatten fällt und wie der Hintergrund ausschaut. Und dann gibts noch einige gute Bücher zum Thema. Foodfotografie ist ein Spezialgebiet, das muß man sich erarbeiten. Dann machts auch Spass.
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Naja - Irgendwo muss man anfangen und ich bin leider Koch und keine Fotograf. :D
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@Spoonman, ich merke, die Kritik hier hat Dir schon sehr geholfen. :top:
Du hast Deinen Weg jetzt gefunden und jeder hat einmal bei NULL angefangen. |
Zitat:
Eine Frage habe ich jetzt noch - weiß aber nicht ob damit das Thema dann komplett verfehle und vielleicht in eine andere Forumssektion umsiedeln sollte. Must have für gute Belichtung? lg Flo |
"Foodografie" ist ganz sicher nicht mein Spezialgebiet, aber ich habe einiges darüber gehört und gelesen. Man muss sich einfach von dem Gedanken verabschieden, dass das was man da fotografiert, danach noch essbar ist, und einiges auf dem Bild niemals zum Verzehr geeignet war. Da wird so einiges aus Sprühdosen ergänzt, was nicht lecker ist, aber einen leckeren Eindruck macht. Auf allen Verpackungen sieht Essen appetitlich aus, aber mit dem, was drinnen ist, bekommt man so ein Bild niemals hin.
Das bedeutet, dass man nicht nur gutes Licht braucht, und die Fähigkeit, den richtigen Bereich scharf zu stellen. Man muss das Motiv so bearbeiten, dass es auf dem Bild appetitlich wirkt. Knusprig, knackig frisch, leuchtend und glänzend, brillante Farben, all das meint man zwar auf dem Teller zu haben, aber ein hungriger Bauch, der gute Duft und die freundliche Atmosphäre, wenn man das gute Essen wirklich vor sich hat, sind stärker als der rein optische Eindruck, den ein Bild vermitteln kann. Alles das gilt es, ins Bild mit reinzupacken, und das ist wirklich eine Kunst und viel knowhow, das man nicht schnell auf ein paar Forenseiten sammeln kann. Ein spannendes und weitreichendes Thema! |
Gottlieb, perfekt auf den Punkt gebracht, mehr kann man dazu nicht sagen. :top::top:
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Der Blick in unsere Galerie zeigt, dass "Speisen und Getränke" nur mit 63 Bildern vertreten sind, und damit nicht zu den Favoriten unseres Forums zählen. Dennoch gibt es einige sehenswerte Bilder, von denen man sich etwas abgucken kann. Und auch von den anderen Bildern kann man lernen, indem man mit der "Themensuche" die Diskussionsthreads findet, und einige gute Tipps mitnehmen kann.
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Soweit sollte es dann auch nicht gehen. Ich denke um einen authentischen Foodblog zu betreiben sollte man doch nicht ganz die Bodenständigkeit verlieren. Klar sind die Bilder das magische und viele werden ein Rezept nur lecker finden weil das Bild einfach appetitlich aussieht quasi zum reinbeißen. Doch mit richtigen Tricks und Verfälschungen sollte man beim blogen nicht arbeiten müssen. Wir möchten wahrscheinlich alle nicht wissen aus was manche Gerichte in div. Kochbüchern zubereitet sind oder mit was sie im nachhinein noch bearbeitet wurden.
Naja ich habe auf jedenfall den richtigen Ansatzpunkt mitgenommen und werde mich jetzt kräftig einlesen und fortbilden. Immerhin steht und fällt das Projekt wahrscheinlich mit meinen Bildern. Lg Flo |
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