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insomapi 15.01.2013 12:02

Zitat:

Zitat von renus (Beitrag 1404004)
Vielleicht solltest Du Dich mit dem Gedanken vertraut machen, dass Schulen veralten:
- Technik entwickelt sich weiter,
- Zooms werden lichtstärker,
- Festbrennweiten sind nur in "Ausnahmefällen" unersetzlich.

Was alles damit nichts zu tun hat dass man mit einer Festbrennweite wesentlich bewusster fotografiert!


Zitat:

Zitat von renus (Beitrag 1404004)
Eine Wiener Schule gibt es in der Musik und in der Kunstgeschichte, aber "Deine" "sog. Wiener Schule" scheint doch eher eine obskure Fantasiebildung zu sein, denn sonst wäre sie irgenwo im Internet zu finden:
such doch mal!!

Nun wer sein Wissen ausschließlich auf das www bezieht, und ein Fehlen im Internet gleichsetzt mit der fehlenden realen Existenz und so einen Ton anschlägt ...tja der weiß es natürlich besser :lol:

unWesen 15.01.2013 12:06

Zitat:

Zitat von renus (Beitrag 1404004)
...aber "Deine" "sog. Wiener Schule" scheint doch eher eine obskure Fantasiebildung zu sein, denn sonst wäre sie irgenwo im Internet zu finden:
such doch mal!!

Suchbegriffe: Wiener Schule Eisenbahn

Auf den ersten zwei Resultatseiten finden sich drei Treffer mit direktem Bezug. Ich geh jetzt mal nach Troll und Fail suchen...

Zum Thema: die A77 ist auf jeden Fall ein Mehrwert, allein schon wenn man vielleicht mal auf die Idee kommt, dass man einen Zug auch mal filmen kann... (und auch mal ein Pfeifen, Bimmeln, Hornen zu hören kriegt).

ericflash 15.01.2013 12:09

Ich hatte unlängst die Möglichkeit eine Alpha 700 auszuprobieren, und habe selber die Alpha 77. Also für mich liegt da schon einiges an Fortschritt dazwischen. Aber ob du das wirklich für die Eisenbahnfotografie brauchst ist fraglich. Solltet ihr vorhaben auch andere Dinge zu fotografieren würde ich nicht lange fackeln und das Ding kaufen wenn das Geld da ist.
@ Troll ist immer wieder ein Wahnsinn wie kleinlich Menschen sein können. Nur zum Kopfschütteln.

cgc-11 15.01.2013 12:59

Zitat:

Zitat von Karantania (Beitrag 1403965)
Hallo!
Ein Fotofreund von mir überlegt von der Alpha 700 auf die SLT A77 umzusteigen, Hauptbeweggrund ist vor allem die hohe Serienbildgeschwindigkeit der SLT, der Einsatzzweck ist nämlich die Eisenbahnfotografie. Verwendet dabei wird ausschließlich das SAL 35 f 1.8. Jetzt die Frage, lohnt sich ein solcher Umstieg auch in Punkto Bildqualität?
LG

Ich habe die A700 seit ihrem Erscheinen und auch die A77 seit dem Erscheinungstermin.
Mit der A700 habe ich einige Eisenbahnbilder gemacht, mit der A77 bisher noch nicht - keine Zeit durch Haussanierung. Aber wenn ich schon früher die Möglichkeit gehabt hätte, die mir die A77 bietet, wäre ich in manchen Fällen glücklich gewesen.
Ich habe 1997 eine CDROM über die Eisenbahnen in Österreich auf den Markt gebracht, auf der sich ungefähr 3800 Bilder befinden. Ich bin gerade dabei, diese Sammlung zu aktualisieren. Im web gibt es eine Seite dafür, wo ich momentan die alten Inhalte erfasse. Der Großteil davon sind historische Aufnahmen und da kommen wir genau zu jenem Grund, warum mit 50mm Brennweite an KB fotografiert wird, denn das ist historisch bedingt. Die meisten der "alten" Eisenbahnfotografen hatt damals eben meistens nur ein einziges Objektiv - genau das 50mm. Für mehr Objektive reichte es oft nicht und so entstanden Unmengen von Fotos mit 50mm. Jedoch verwendeten auch die alten Hasen mit mehr Kohle - wie Mag. Alfred Luft, ein Apotheker aus Wien - meistens nur das 50mm Objektiv. Viele Aufnahmen aus seiner Sammlung habe ich eingescannt und auf der website sieht man diverse davon. Meistens waren diese Leute irgendwo im Nirgendwo unterwegs - sehr oft imn unwegsamen Gelände - so dass sie einfach nur eine leichte Ausrüstung mitgenommen haben. :top:
Ich habe zwar die Erklärung dafür, aber ich halte es trotzdem für etwas großspurig, von der so genannten "Wiener Schule" zu sprechen. Es war keine Schule sondern der erzwungene Alltag - nicht nur in Oe sondern auch anderswo - und manche meinen eben, sich an den alten Gepflogenheiten anhalten zu müssen, ohne genau zu wissen, warum! :cool:
Auf der zitierten website heisst es aber auch "ca. 50mm" - das bedeutet für mich ein Zoom. Und genau dafür habe ich mir die A77 mit dem 16-50/2.8 gekrallt, was nach meiner Meinung das optimalere Objektiv für die Eisenbahnen wäre - schließlich kann man sich mit dem 35mm oft nicht dorthin stellen, wo man gerne möchte!

LG Gerhard

renus 15.01.2013 13:39

keine Gummilinse!
 
Zitat:

Zitat von cgc-11 (Beitrag 1404233)
...
großspurig, von der so genannten "Wiener Schule" zu sprechen. Es war keine Schule sondern der erzwungene Alltag ... alten Gepflogenheiten ... zu müssen, ohne genau zu wissen, warum! ...
"ca. 50mm" - das bedeutet für mich ein Zoom. ...

Danke für Deine unterstützende Interpretation.

Aber aus "ca. 50mm" lese ich, dass ein 'Normal'objektiv auch 46, 52, 55 mm haben kann, zu den frühen Analog-/35mm-Filmzeiten war diese Streuung real, aber kaum eine damals sog. Gummilinse (Zoom)!

cgc-11 15.01.2013 16:16

Zitat:

Zitat von renus (Beitrag 1404242)
Danke für Deine unterstützende Interpretation.
Aber aus "ca. 50mm" lese ich, dass ein 'Normal'objektiv auch 46, 52, 55 mm haben kann, zu den frühen Analog-/35mm-Filmzeiten war diese Streuung real, aber kaum eine damals sog. Gummilinse (Zoom)!

Das stimmt, aber ich meinte damit auf heutige - oder meine derzeitigen - Verhältnisse umgelegt ... :cool:

LG Gerhard

dinadan 15.01.2013 16:18

Zitat:

Zitat von renus (Beitrag 1404146)
Nur: diese Schule gibt es offenbar gar nicht, sie ist eine Fantasie (Erfindung) aus dem Land, wo die Neurosen (, der Narzissmus und der Titelnarzissmus) blühen.

Ein aufgeblasenes Nichts!

da kommt anscheinend jemand nicht zum Jahrestreffen...

alberich 15.01.2013 16:32

Zitat:

Zitat von insomapi (Beitrag 1404223)
Was alles damit nichts zu tun hat dass man mit einer Festbrennweite wesentlich bewusster fotografiert!

Hm. Das wird zwar immer wieder gerne und zahlreich behauptet, aber ich hab da so meine Zweifel. Jemand der eine Festbrennweite benötigt um "bewusster" zu fotografieren, erinnert mich eher an jemanden der um bewusster spazieren zu gehen eine Eisenkugel am Fuß benötigt.

konzertpix.de 15.01.2013 18:41

Alberich, der Vergleich hinkt im wahrsten Sinne des Wortes. Mit einer Festbrennweite loszuziehen heißt, sich ganz bewußt zu reduzieren auf das Motiv, um es trotz der Einschränkung auf eine Brennweite optimal zu fotografieren. Es gibt auch Leute, die extra eine besonders kleine Speicherkarte einlegen und dann losziehen, um "einen 36er Film" voll zu fotografieren.

alberich 15.01.2013 18:57

Zitat:

Zitat von konzertpix.de (Beitrag 1404322)
Mit einer Festbrennweite loszuziehen heißt, sich ganz bewußt zu reduzieren auf das Motiv, um es trotz der Einschränkung auf eine Brennweite optimal zu fotografieren.

Na ja, das geht ebenso wenn man einfach nicht am Zoomring dreht.

Zitat:

Es gibt auch Leute, die extra eine besonders kleine Speicherkarte einlegen und dann losziehen, um "einen 36er Film" voll zu fotografieren
Und wenn ich bis 36 zählen kann, brauch ich auch keine "kleine" Speicherkarte.


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