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Für mich ist das ein Witz, was den Preis betrifft, mehr nicht. Ein Preis von 2000 Euro, dazu geeignet, die Objektive zu wechseln, das ginge ok.
Vor allem frage ich mich, was an einem fest installierten 35mm Objektiv besser sein soll, als an einem guten Wechselobjektiv? Gruß Wolfgang |
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Für Vernunftmenschen ist diese Cam glaube ich nicht gedacht. Eher für Leute mit genug Geld, die eine ziemlich kleine Kompaktknipse mit KB-Sensor und Edeloptik einfach nur gnadenlos cool finden. Nun ja, und der PR Effekt ist auch nicht zu unterschätzen. |
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Abgesehen davon wird man eine Kamera mit Bajonett und Objektiven wohl kaum so klein bekommen? Das wissen aber die Techniker besser als ich. |
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Der Preis ist natürlich heftig ... aber der UVP für eine NEX-7 plus SEL-24F18Z liegt auch bei 2200 €. So gesehen wäre ein Aufpreis von nur 600 € für Vollformat fast noch ein Schnäppchen. Wenn man allerdings schon eine NEX besitzt und es eigentlich mit einer neuen Linse für 1000 € getan wäre (unter Verzicht auf FF und Blendenring am Objektiv), dann erscheint die RX-1 für fast das Dreifache in der Tat wenig attraktiv. |
Das erinnert mich massiv an die Fuji GSW 690, die seinerzeit eine kompakte Mittelformat mit Festbrennweite war, für das kleine Gepäck mit sehr hoher Bildqualität. Diese gab es mit 65er und 90er Objektiv (gemäßigtes Weitwinkel und Normalbrennweite).
Wenn es dieses Ding mit dem 36MP Sensor gäbe dann wäre es in Sachen BQ wohl nur sehr schwer zu toppen. Für mich müsste es aber ein 24er und ein 50er sein.... Aber interessant klingt die Kamera auf jeden Fall. Vielleicht sehen wir demnächst ja noch einige mit anderen Brennweiten. |
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Rollei 35 S Objektiv: Sonnar 2,8/40 mm Verkaufspreis im Jahr 1976: 470 DM, schwarz eloxiert 496 DM Stückzahl: 260.000 Zur Filmzeit gabs auch eine Super Kompakte Plaubel Makina 6*7 mit 80mm Optik mit überlegener Bildqualität. Da hätte ich um ein Haar meine damalige Ausrüstung verkauft. Aber die Zielgruppe für die RX-1 sind wohl jene Leute, die nicht fotografieren. Eine super Bildqualität ohne das gestalterische Element zumindest einer leichten Telebrennweite ist halt einfach langweilig. Das hat mich bei den frühen Filmkompakten am meisten gestört. Denkbar wäre halt a la Telerollei eine RX-1T mit 90mm zusätzlich. Dann hätte man um günstige 6000€ ein kompakte Ausrüstung, eine links und eine rechts ;-) |
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"Die Zielgruppe eines Steinway-Flügels sind wohl jene Leute, die nicht musizieren. Eine Super-Klangqualität ohne das kompositorische Element zumindest einer kleinen Trompete ist halt einfach langweilig." :D Ich muß eher sagen, daß ich bei einer Diaserie (oder einer neumodischen "Slideshow") den ständigen Wechsel zwischen verschiedenen Brennweiten kurz-lang-kurz-lang anstrengend und nervig finde. Ebenso wie den ständigen Wechsel Hochformat-Querformat-Hochformat-Querformat übrigens. Meine allererste eigene Kamera hatte auch nur eine einzige Brennweite und hat quadratische Bilder gemacht, vielleicht hat mich das geprägt. ;) |
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Bei der Zielgruppe sind wir aber nicht völlig einer Meinung, je nach dem was man fotografiert und ob man eben nicht doch mit den klassischen 35mm auskommt. Als einzige Kamera wäre es natürlich in der Tat, sagen wird mal, arg spartanisch. Also eher was für Leute, die sich sowas eben "auch" leisten können und wollen. Wenn das Geld locker genug sitzt, braucht es ohnehin keine sachliche Begründung, und (nicht nur) in Asien gibt es eine Menge Leute mit richtig viel Geld. Und denen ist die Bedienung ihrer goldenen Leica womöglich einfach zu stressig... |
Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich. Es geht eigentlich um die Nutzbarkeit
Hätte der Steinwayflügel nur 1/4 der Tasten, wäre die Aussage wohl berechtigt. Nebenbei war schon bei Diaschauen der Wechsel quer/hoch absolut verpönt und heute ist es beim Beamer eh gar nicht mehr so einfach möglich. Wenn man aber heute zu einem Übersichtsbild interessante Details einblendet, reinfliegen lässt oder was immer, rundet das die Eindrücke schon mehr ab. Und da fehlt dann halt sehr schnell die konzentrierte Bildsprache und Freistellung des leichten Tele. Unser Sehen ist halt geprägt von den anderen Medien, insbesondere das Fernsehen. Und dort ist ein Wechsel der Perspektive, Totale, Details im Sekundenrythmuss normal. Nur einige wenige Experimentalfilme haben heute noch eine sehr statische Kameraführung. Wenn ich heute an meine vertonten Diaschauen mit 2 Projektoren von anno dazumal denke, dann schlafe ich schon im Gedanken daran ein. Schlimmer waren nur noch die Diaabende mit einem Projektor und 500 Dias ;-) |
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