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Die Flecken kann man manchmal auch bei guter Beleuchtung nicht mit bloßem Auge sehen.:(
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Dann wird mir der gang zum Haendler wohl nicht erspart bleiben, Sensor ist mir dann doch etwas zu happig. Danke fuer eure gutenTipps und die Bilder.
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Ich verwende nun selten so kleine Blendenöffnungen (ist idR. unnötig und sollte eher vermieden werden - nicht nur wegen der Flecken, sondern auch weil die Schärfe beugungsbedingt nachlassen kann), mir hat die Reinigung mit einem Blasebalg (Giottos Rocket o.ä.) immer gereicht. Kürzlich habe ich mal Testaufnahmen unter extremen Bedingungen gemacht, wo ich mal Flecken sah. Selbst da hat aber die Reinigung mit dem Blasebalg völlig ausgereicht.
Eine Nassreinigung und erst recht der Gang zum Händler ist meiner Meinung nach nicht unbedingt nötig. Übrigens lässt sich mit so einem Blasebalg auch problemlos die Spiegelfolie abpusten ;) Ein bisschen Vorsicht muß man natürlich auch mit dem Blasebalg walten lassen, aber wenn man sich nicht ganz ungeschickt anstellt und es zu keiner Berührung kommt, geht es nicht schonender. Wichtig ist die Kamera dabei mit der Bajonettöffnung nach unten zu halten und einzelne hartnäckige Partikel ggf. gezielt anzugehen. |
Trockenreinigung ist immer besser. Aber wenn es wirklich nur nass geht, kann man das auch selber machen. Man sollte sich einige Anleitungen anschauen, gut vorbereitet sein und sich vor allem viel Zeit nehmen.
Ich benutze Isopropanol aus der Apotheke und normale Q-Tips. Beim ersten Mal hat es über eine Stunde gedauert und etwa 30 Q-Tips gekostet, bis alles sauber war ;) Auch ich hatte Angst was kaputt zu machen, aber am Ende war doch alles gut und sauber. Mit der Zeit bekommt man Übung, dann geht's schnell und spart viel Geld (vor allem wenn man mit etwa 50€ rechnen muss). Viel anders machen das die Fotoläden auch nicht. Dann gibt es auch noch einige Tipps, wie Objektive mit Kameraöffnung nach unten wechseln usw, die helfen es sauber zu halten. Kann man alles nachlesen. |
da kann man nichts kaputtmachen der sensor ist hinter dem schutzfilter man reinigt den schutzfilter nicht den sensor
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Zitat:
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Das sind eindeutig Flecken von Sensordreck!
Abblasen reicht und dann beim Fotografieren nur bis f/11 gehen - darüber schlägt die Beugung ohnehin schon zu. Sollte wirklich f/22 bei Makros notwendig sein (was ich auch eher bezweifel, weil man dort die Beugung noch viel deutlicher sieht!), dann muss man halt stempeln. Sensor bzw. Filter davor selber reinigen geht, trotzdem sollte man sehr vorsichtig sein. Das Filter vor dem Sensor austauschen kommt einem Totalschaden gleich (ist ja kein 10€ Schutzfilter vor dem Objektiv...;)). |
toni: abblasen reicht da nicht da musst schon mit alkohol rangehen, außerdem ich werde mich nicht beim fotografieren einschränken und nur bis zu einer gewissen f zahl gehen nur weil der sensor dreckig ist ... reinigen und fertig sehe hier kein problem
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Anfängern wäre halt nach sorgfältigem Abblasen mit einem Blasebalg (ideal wären ionisierende, aber da ist die Kamera bald schon billiger) ein kommerzieller verpackter Spatel getränkt mit Reinigungsflüssigkeit anzureaten. Da kann nicht mehr viel passieren. Das Thema Alk aus der Apotheke mit Q-Tips ist nichts für Weicheier und einerseits ist schnell mal ein Fussel mehr oder ein Sandkorn aufgenommen, andererseits ist ISOpropanol nicht unbedingt das schlerenfreieste Mittel.
U.a. Zitat: Zitat:
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Zwischen Blasebalg und Nassreinigung kommt bei mir noch ein Kunsthaarpinsel zum Einsatz.
Gibts teurer beim Foto Händler oder weitaus günstiger z.B. beim Boesner. Heißt bei Boesner "da Vinci", ist ein Flachpinsel mit weißen Kunsthaar. Vor der Reinigung den Pinsel mit Spüli reinigen, trocknen lassen und mit dem Blasebalg abpusten. Dadurch lädt sich der Pinsel statisch auf und man bekommt oft den Sensordreck schon ohne berührung des Sensors weg. Funktioniert bei mir schon seit Jahren. Ist also keine Hexerei soweit man kein voller Grobmotoriker ist. LG Gerhard |
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