Zitat:
Zitat von mrieglhofer
(Beitrag 1359613)
Ich kann mir aber vorstellen, dass die Microlinsen im Rahmen des Pixelpitch größer werden. Die werden ja nicht den Raum vollständig genutzt haben, da könnte nschon noch vielleicht 20% drinnen sein.
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Das halte ich für ausgesprochen unwahrscheinlich, denn die Hersteller werben seit Jahren damit, mit jeder neuen Sensor- bzw. Kamerageneration die aufgrund des jeweiligen Pixelpitches theoretisch zur Verfügung stehende Pixelfläche immer noch besser auszunützen. Da dürfte inzwischen kaum noch Luft für nennenswerte Verbesserungen sein.
Zitat:
Zitat von mrieglhofer
(Beitrag 1359613)
Oder die Pixel werden an den Rand hin loser angeordnet. Das wäre ja an sich in der Fertigung machbar.
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Denkbar wäre das, aber von einem real existierenden Sensor der zum Rand hin - womöglich noch kreisförmig, und nicht rechteckig wie der Pixelmatrix eigentlich entsprechend würde - größere Pixel hat habe ich noch nie gelesen.
Zitat:
Zitat von mrieglhofer
(Beitrag 1359613)
Dann wäre zwar die Auflösung geringer, aber der Randabfall besser.
Andererseit wird ja heute schon das unzureichende Objektiv am Rand geradegezogen, sodass schon hier die Auflösung tlw. merkbar leidet.
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Das wäre schon mal eine Überlegung wert. Angesichts der Tatsache dass die Sensorauflösungen langsam aber sicher das Auflösungsvermögen selbst guter Objektive übersteigt - zumindest in den hier angesprochenen Randzonen - wäre ein nicht all zu hoher Auflösungsverlust an diesen Stellen wahrscheinlich für viele Anwender gut tolerierbar.
Vermutlich liefe das auf eine Abwägung hinaus was sinnvoller ist: den Randabfall zu den Ecken hin durch größere Pixel zu kompensieren - was die Auflösung reduziert (die u.U. schon durch eine eventuelle Objektiventzerrung reduziert ist und so noch weiter reduziert würde), oder die Ecken einfach aufzuhellen (bzw. dort die Farbwiedergabe entsprechend zu korrigieren), was das Rauschen dort erhöht und die zur Verfügung stehende Dynamik einschränkt.
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