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Das Tamron SP70-300 F/4-5.6 Di VC USD wurde heute geliefert, leider Regnet es wie aus Eimern bei uns, habe aber zumindest schon mal den Schärfepunkt überprüft, Stativ und Akkus, dieser Sitz zumindest meiner Meinung nach Perfekt. Aber das mit dem 70-200 f2,8 lässt mich auch irgendwie nicht los, aber ob das brauche ist die zweite frage.
Mal sehen wenn das Wetter besser ist, wie ich mit dem Tamron 70-300 draußen klar komme. |
Zitat:
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Denke der unterschied wird nicht so gravierend sein, bis auf die Lichtstärke. In erster Linie zählt bei einem Tele für mich die Brennweite und die Schnelligkeit des AFs, gerade beim AF habe ich jedoch beim 70-200er so das eine oder andere negative gelesen, ich werde das 70-300er jetzt erstmal ein paar Tage testen und dann entscheiden, sind ja auch 200€ mehr oder weniger und ein Makro wollte ich ja auch noch.
Alles nicht so einfach. Tamron SP70-300 F/4-5.6 Di VC USD http://www.flickr.com/photos/7346927...ream/lightbox/ |
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Ist evtl. eine Blöde frage, aber kommt zufällig jemand aus Kreis Hersfeld-Rotenburg und hat ein 70-200 f2.8?
Dann könnte ich evtl. mal einen Direkten Vergleich machen, habe leider nicht das Geld mir jetzt noch das 70-200 zusenden zu lassen. |
Ich hatte beide Objektive und beide haben ihre Vorzüge. Meine Erfahrungen waren folgende:
Tamron 70-200mm f2.8: + sehr gut nutzbar schon bei f2.8 + perfekte Schärfe ab f4 + Haptik + Naheinstellgrenze 0,95m + gutes Preis/Leistungsverhältnis + geeignet auch am Vollformat - Gewicht (1.150g) - Größe (ziemlicher Brummer, besonders mit Geli) - Autofokus gemächlich Tamron 70-300mm f4-5.6mm: + gut nutzbar bei Offenblende + gute Schärfe abgeblendet + schneller Ultraschall-Autofokus + geeignet auch am Vollformat o Gewicht (765g) - lichtschwach - Naheinstellgrenze 1,50m Nicht verschweigen möchte ich an dieser Stelle, dass ich exakt elf Tamron 70-200mm in der Hand hatte, die verschiedenste Fehler hatten (Dezentrierung, Frontfokus, mangelnde Schärfe) und erst das 12te wirklich fehlerfrei war. Das habe ich dann genommen und auch nicht mehr hergegeben. :D Wie es beim 70-300mm aussieht, kann ich nicht sagen. Wenn also ein schneller AF gebraucht (oder gewollt :D) wird, dann lieber das 70-300mm. Wenn Lichtstärke zählt lieber das 70-200mm. Gruß, Art |
Ich hatte in den 90ern auch relativ bald mein damaliges 100-300mm durch ein Sigma 2,8 70-210mm ersetzt. An analogen Kameras setzte ich das auch mit 2-fach Konverter ein und hatte damit eine längere Brennweite. Heute hab ich ein Minolta 75-300 mm fast immer dabei, während das 2,8er Zoom meist daheim bleibt, weil es in Gebirge einfach doch einen Unterschied macht, wie schwer man schleppt. Und man hat ja auch noch andere Objektive dabei. Mittlerweile lasse ich sogar das 20 mm meist daheim, obwohl ich es für eins meiner besten Objektive halte. Mit dem 12-24 bringt man bei Bedarf einfach noch mehr aufs Bild. Ich bastle kaum mehr Panoramaserien zusammen, weil ich die Weitwinkelaufnahmen irgendwie einfach doch stimmiger finde. Insbesondere, sobald sich im Bild etwas bewegt.
Es hat eben alles Vor- und Nachteile. Was für einen selbst besser ist, hängt hauptsächlich vom Einsatzgebiet ab. Daher tendiere ich auch dazu, Objektive kaum mehr zu verkaufen, wenn ich sie momentan mal nicht brauche. |
Danke Art, das war mal eine klare ansage womit ich richtig was anfangen kann, ich werde das 70-300er behalten. Bisher gab es nur ganz ganz wenige Momente wo ich ein Tele mit hoher Lichtstärke gebraucht hätte und da hätte es dann auch noch einen schnelle AF gebraucht. Die allermeisten Fotos im Innenbereich mache ich mit meinem 28-75 f2.8 und komme damit super zurecht.
Danke Art, wirklich Super geholfen. |
Art, die Auflistung ist gut gelungen, doch fehlt der wichtigste Punkt, da wohl zu offensichtlich:
Die Brennweite. Stetson wünscht explizit Brennweite und wenn man 300 mm braucht dann ist das 70-200 einfach nicht die richtige Wahl. Daher verstehe ich auch nicht, warum minfox da (leider erfolgreich) versucht, den TO zu verunsichern. Wenn 300 mm wichtig sind nimm' das 70-300, ganz einfach. Um dem gleich vorzubeugen: Hin und wieder kommt dann ein Hinweis, man könne ja "croppen" und das ist blanker Unsinn. Das hilft nämlich bei der Aufnahme, wenn man etwa versuchen muß, ein kleines bzw. schnelles Motiv im Auge (des AF) zu halten keinen Deut. Stell' die Brennweite des 70-300 auf 200 mm und entscheide, ob das reicht. Fertig. Frank |
Das Thema ist für mich ohne schlechtes Gewissen ob das andere besser ist oder nicht beendet. Ich behalte das 70-300 da ich nicht auf die 100mm Brennweite verzichten möchte, mir ein schneller AF wichtiger ist als ein schnelles Glas, zu dem ist das Gewicht und der Preis ja auch ein Thema.
Das Croppen ist in der Tat keine gute Wahl, dies wird ja immer als Argument für das 17-50 f2.8 angeführt aber für mich habe ich festgestellt das meine Ergebnisse besser werden wenn ich gleich das 28-75 nehme und nicht croppen brauche. Wie gesagt, ich habe mich entschieden und habe auch noch ein gutes Glas bekommen, die Schärfe trifft auf den Punkt. |
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