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Zudem sollte man die höhere Akzeptanz in der Bevölkerung bei Erdkabeln auch ins Kalkül ziehen. Ich habe auf die schnelle diese Artikel zu Freileitung vs. Erdkabel : https://www.energieverbraucher.de/de/site__393/ https://www.energieverbraucher.de/de/site__393/ |
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Interessanterweise gilt allein bei einer Nutzungsänderung eines Gebäudes - vorher Büro jetzt Wohnung oder umgekehrt, oder Büro in Praxis, - damit der aktuelle Brandschutz und das aktuelle Klofensterchen zum Nachbarn hin muss als Brandschutzfenster aufgeführt werden !
Man muss nicht alles verstehen - es ändert sich nichts am Gebäude aber ..... Allerdings wenn eine Leitung nicht nur saniert wird sondern "aufgebohrt" sollte man mal nachschauen ob das noch dem ursprünglichen Genehmigungsverfahren entspricht ... |
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Das hat einige handfeste technische Gründe: Kabel benötigen eine hochwertige und unbedingt betriebssichere Isolation. Ich hab hochgegangene 20 kV Erdkabel gesehen, da war auf 2-3 m nur noch verschmolzenes Erdreich übrig. Bei 60 oder noch mehr kV gibt es dann einen Krater in der Straße In der Erde bekommt man die Abwärme durch den Leitungswiderstand deutlich schlechter weg, so dass ein Erdkabel gleichen Querschnittes nur ein Drittel bis die Hälfte der Belastbarkeit einer Freileitung hat. Diese beiden Punkte bereits machen allein schon den Stromleiter ein mehrfaches teurer. Kabel muss man in der Erde verbuddeln, das ist ein mehrfaches teurer wie alle 50 oder 100 m einen billigen Mast aufzubauen. Man kommt im Wartungsfall nur mit hohen Aufwand ran und unter viel befahrenen Straßen oder gar Gebäuden wird es ganz schwierig. Dann gibt es noch einen ganz üblen Umstand, Erdkabel haben eine sehr hohe Kapazität gegen Erde, so dass mit zunehmender Leitungslänge sehr hohe Blindströme fließen, die zum einen die Verluste drastisch steigern und zusätzlich aufwendige Kompensationseinrichtungen erfordern. Bei sehr hohen Spannungen und langen Leitungen (ab 50- 100 km) werden die Blindströme so groß, dass die Leitungen gar keine Leistung mehr übertragen können. Das ist z.b. bei Offshore- Windparks ein Riesenproblem, deswegen werden dort Gleichstrom- Kabel verwendet. Da sind dann aber die Kopfstationen um aus Drehstrom Gleichstrom zu machen und umgekehrt richtig aufwendig und richtig teuer. Ach ja, die Kabeltrassen bei uns auf dem Firmengelände erkennt man daran, dass dort im Winter kein Schnee liegt...... Wie aufwendig Höchstspannungskabel sind kann man hier nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/380-kV-Diagonale_Berlin Zitat: Aufgrund steigender Erzeugung regenerativer Energien in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg steigt die Auslastung der Leitung. Zudem sind die älteren Abschnitte im westlichen Teil zunehmend sanierungsbedürftig. Daher plant der Betreiber 50Hertz Transmission in den kommenden Jahren eine Erneuerung und Verstärkung der Leitung im rund 7 km langen Teilabschnitt vom Ende der bestehenden Freileitung an der Rudolf-Wissell-Brücke über das Umspannwerk (UW) Charlottenburg bis zum UW Mitte. Die hier bisher eingesetzten Einleiter-Ölkabel-Systeme in erdverlegten Rohren sollen durch zwei neue Kabelsysteme in einem begehbaren und damit wartungsfreundlichen Tunnel ersetzt werden. Die Stromtragfähigkeit soll von derzeit 1,6 auf 2,5 kA steigen. Zum Einsatz kommen dann kunststoffisolierte Hochleistungskabel.[6] Der mittels Tunnelbohrmaschine aufzufahrende Tunnel wird einen Innendurchmesser von 3 m aufweisen und wird mit Tübbingen ausgekleidet. Er soll zwischen 20 und 30 m unter der Oberfläche verlaufen. Entlang der Strecke werden vier Schachtbauwerke angeordnet. Eine eingebaute Tunnelbahn erlaubt einfache Inspektion und Wartung. Der Aufbau entspricht den beiden bereits bestehenden Tunneln zwischen den Umspannwerken Mitte und Friedrichshain sowie zwischen Friedrichshain und Marzahn.[6] Nach erfolgter Baugrunduntersuchung und dem Genehmigungsverfahren sind bis 2022 die vier Schächte errichtet worden.[7] Daraufhin erfolgte im September 2022 das Einsetzen der Tunnelbohrmaschine, die sich ab Oktober des gleichen Jahres mit 10 Metern pro Tag vorarbeiten soll.[8] Nach der Tunnelfertigstellung werden zwei Jahre für den Kabeleinbau veranschlagt. Die Inbetriebnahme und Integration der neuen Kabelanlage in den Netzverbund ist für das Jahr 2028 vorgesehen.[6][8] oder hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Erdkabel#Energietechnik_2 Zitat: "Erdkabel im Höchstspannungsbereich weisen auch höhere Initial- und Betriebskosten als vergleichbare Freileitungen auf. In der Studie über die 380-kV-Salzburgleitung wurde für den Leitungsabschnitt Salzburg–Tauern eine Kostensteigerung durch Verwendung von Erdkabeln gegenüber einer Freileitung um den Faktor 6,2 ermittelt. Die Länge der zu errichtenden Leitung beträgt 106 (bzw. 108) km. Die Freileitung hätte zum Zeitpunkt der Studie 2007 ca. 190 Mio. Euro gekostet, eine Vollverkabelung dagegen etwa 1,176 Mrd. Euro.[6][7] Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion verlegte im Oktober 2014 in der Gemeinde Raesfeld ein 380-kV-Erdkabel auf einer Länge von 3,4 km.[8][9] An den beiden Kabelgärten mit einem Flächenbedarf von je 60 m × 80 m wird die 380-kV-Leitung in die Erde überführt. In den 20 m breiten Kabelgraben (Breite der Baubedarfsfläche insgesamt 40 m) mit einer Tiefe von zwei Metern werden 14 Leerrohre (davon zwei für Datenleitungen)[9] verlegt. Die Kosten betragen 1,4 Mio. Euro pro Kilometer Freileitung, während die Verlegung des Kabels 8 Mio. Euro pro Kilometer kosten dürfte.[10] Die Gesamtkosten für die 3,4 km sollen bei 30 Mio. Euro liegen." |
Wir brauchen keine Stromtrassen von dem Norden nach den Süden, die Firmen sollten ihre Standorte da haben wo es auch den Strom gibt und nicht den günstigen Strom auf KOSTEN der Nordländer, dann gibt auch keine Belastung durch die Stromtrassen.
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https://www.manager-magazin.de/unter...3-9f6feec4cb28 Aber schlaf nur schön weiter den Schlaf der Selbstgerechten. |
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