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Reisefoto 14.04.2020 00:31

Interessantes Interview im Deutschlandfunk, dass den Einsatz der Intensivmedizin sehr kritisch betrachtet:
Inhaltsangabe: "Der Palliativmediziner Matthias Thöns hat eine „sehr einseitige Ausrichtung auf die Intensivbehandlung“ von Patienten in der Coronakrise kritisiert. Er plädiert für eine bessere Aufklärung. Eine Intensivtherapie sei leidvoll und das Verhältnis zwischen Nutzen und Schaden stimme kaum."

Das Interview:
https://www.deutschlandfunk.de/palli...=pocket-newtab

.

twolf 14.04.2020 07:02

Zitat:

Zitat von Reisefoto (Beitrag 2131995)
In Deutschland waren die Baumärkte nie geschlossen.


Z.T. gibt es das auch beim Discounter. Bei Aldi habe ich kürzlich einen Karton Grassamen gekauft (den ich nun aber nichtmal brauche) und bei Lidl einen Birnbaum den ich vor ein paar Tagen geplanzt habe. Das was dir fehlt, bekommst du bestimmt auch im Versandhandel.


In Bayern haben Baumärkte zu.

amateur 14.04.2020 07:09

Zitat:

Zitat von Reisefoto (Beitrag 2131995)
In Deutschland waren die Baumärkte nie geschlossen.

In Niedersachsen bis zum letzten Wochenende schon!

Stephan

amateur 14.04.2020 07:10

Zitat:

Zitat von Reisefoto;2131996
Das Interview:
[url
https://www.deutschlandfunk.de/palliativmediziner-zu-covid-19-behandlungen-sehr-falsche.694.de.html?dram:article_id=474488&utm_sou rce=pocket-newtab[/url]

Ja, sehr differenziert argumentiert.

Stephan

twolf 14.04.2020 07:48

Zitat:

Zitat von Reisefoto (Beitrag 2131996)
Interessantes Interview im Deutschlandfunk, dass den Einsatz der Intensivmedizin sehr kritisch betrachtet:
Inhaltsangabe: "Der Palliativmediziner Matthias Thöns hat eine „sehr einseitige Ausrichtung auf die Intensivbehandlung“ von Patienten in der Coronakrise kritisiert. Er plädiert für eine bessere Aufklärung. Eine Intensivtherapie sei leidvoll und das Verhältnis zwischen Nutzen und Schaden stimme kaum."

Das Interview:
https://www.deutschlandfunk.de/palli...=pocket-newtab

.


Diese Entscheidung, Wie du behandelst wirst, und zu welchem Preis regelt man in einer Patentenverfügung.
Die Problemstellung ist nicht neu, sondern hoch aktuell.

Aber die Entscheidung wie weit die Medizin geht, hat nur der Betroffene zu Entscheiden.

Wer Angehörige hat die in Heimen Leben, und selbst die Entscheidung nicht mehr treffen können, Weiß wie schwer solche Entscheidungen sind.

Und dass Intensivmedizin hoch profitabel für Krankenhaus und Pflege Heimen ist, ist nichts neues.

turboengine 14.04.2020 07:49

Zitat:

Zitat von Reisefoto (Beitrag 2131995)
Z.T. gibt es das auch beim Discounter. Bei Aldi habe ich kürzlich einen Karton Grassamen gekauft (den ich nun aber nichtmal brauche) und bei Lidl einen Birnbaum den ich vor ein paar Tagen geplanzt habe.

In der Schweiz wurde der Verkauf von Non-Food Sortiment unterbunden. Aldi Suisse z.B. hatte die entsprechenden Wühlkörbe mit Trassierband abgesperrt und dann schliesslich entfernt.

...und so ganz ernst war mein Beitrag nicht gemeint :D

twolf 14.04.2020 07:53

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2132008)
In der Schweiz wurde der Verkauf von Non-Food Sortiment unterbunden. Aldi Suisse z.B. hatte die entsprechenden Wühlkörbe mit Trassierband abgesperrt und dann schliesslich entfernt.

...und so ganz ernst war mein Beitrag nicht gemeint :D


Welche Beitrag ? :D

HaPeKa 14.04.2020 08:01

Zitat:

Zitat von twolf (Beitrag 2132007)
Diese Entscheidung, Wie du behandelst wirst, und zu welchem Preis regelt man in einer Patentenverfügung.

Und die haben eiben die wenigsten, wie die Erfahrung des Palliativmediziners offensichtlich zeigt.

Für mich wichtige Erkenntnis aus dem Interview: Corona Patienten können auch zu Hause oder im Altersheim im Beisein ihrer Liebsten sterben, ohne dass sie ersticken müssen, wenn sie palliativ richtig behandelt werden und das so wünschen ...

kilosierra 14.04.2020 08:16

A
 
Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2131972)
Es gibt übrigens eine tolle private Website einer frankophilen Deutschen mit sehr vielen Infos u.a. rund um Corona in Frankreich: Klick!

Ob jetzt alle Infos im Detail stimmen, kann ich natürlich nicht beurteilen.

Gut gemacht die Seite. Ich habe keine Unstimmigkeiten entdeckt. Einzelne verschärfte Ausgangssperren habe ich aber nicht überprüft.

ha_ru 14.04.2020 08:38

Zitat:

Zitat von HaPeKa (Beitrag 2132011)
Und die haben eben die wenigsten, wie die Erfahrung des Palliativmediziners offensichtlich zeigt.

Für mich wichtige Erkenntnis aus dem Interview: Corona Patienten können auch zu Hause oder im Altersheim im Beisein ihrer Liebsten sterben, ohne dass sie ersticken müssen, wenn sie palliativ richtig behandelt werden und das so wünschen ...

Leider oft nur Theorie.

Ich habe schon zwei Mal erlebten müssen, dass wir keinen Palliativmediziner gefunden haben, die eine Begleitung und Behandlung zuhause bzw. im Heim ermöglicht hätten. Das funktioniert, wenn man sich lange genug vor dem Fall drum kümmern kann. Bei uns war es eben so, dass alle schon so viele Patienten hatten, dass in der Kürze der verfügbaren Zeit es nicht möglich war. Auch da sind die Kapazitäten schon zu normalen Zeiten mehr als ausgelastet. Ich vermute, auch Palliativmedizin zählt zu den finanziell eher unattraktiven Gebieten in der Gesundheitsversorgung, wie Geburtshilfe durch Hebammen z.B auch. Schon seltsam, dass uns der natürliche Anfang und das natürliche Ende weniger wert sind, als die technisierte Medizin.

Hans


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