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turboengine 01.10.2022 09:59

Zitat:

Zitat von twolf (Beitrag 2252920)
Dir ist aber klar das Solar mit 8,7 % zur Stromerzeugung beiträgt?

Ja, und Alpezin kann laut Dr. Klenk das Haarwachstum verlängern. Ist mir auch klar.

Was willst Du mit einer einzelnen Zahl?

frame 01.10.2022 10:08

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2252873)
Nein, das ist falsch. Aber der Verlust ist minimal, bei einer optimal ausgerichteten Anlage 3..5% und ab 2023 fällt die Regel sowieso weg.

https://www.solaranlagen-portal.com/...ng-pv#prognose

Aber das ist eigentlich nebensächlich.

Was mich stört, ist das Anspruchsdenken dieser Leute.

Nein, das ist die 70% Regel, die meine ich nicht. Bei mehr als 25kwp muss ja eine Fernabschaltung eingebaut werden mit der der Netzbetreiber die Anlage abschalten kann bei Überlast. Und DIESES wird anscheinend vergütet als ob der Strom erzeugt worden wäre, zumindest verstehe ich es so im Artikel.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/se...a-b7a0d530bf51

Und zum Theme Anspruchsdenken muss man natürlich sagen dass dieses von de ganzern Gesellscahft gepusched wird - niemand sagt dem Bauern auf dem flachen Land er soll es gefälligst lassen mit der Photovoltaik, es gäbe nicht genug Leitungen dafür. Sowas wäre sofort in allen Medien mit großer Empörung.

frame 01.10.2022 10:19

Zitat:

Zitat von atlinblau (Beitrag 2252847)
nungstechnik

Das Sorgenkind ist seit Jahren Frankreich...

Frankreich ist das Sorgenkind? Also wenn ich genau HEUTE auf electricitymaps schaue dann exportiert Frankreich in ALLE seine östlichen Nachbarn Strom (in die Schweiz sehr viel), importiert aus GB und Spanien. Und Deutschland exportiert an ALLE seine Nachbarn ausser Frankreich.

Das mag eine Momentaufnahme wegen des Wetters sein, aber Wetter ist Wetter.

turboengine 01.10.2022 10:52

Zitat:

Zitat von frame (Beitrag 2252936)
Nein, das ist die 70% Regel, die meine ich nicht. Bei mehr als 25kwp muss ja eine Fernabschaltung eingebaut werden mit der der Netzbetreiber die Anlage abschalten kann bei Überlast. Und DIESES wird anscheinend vergütet als ob der Strom erzeugt worden wäre, zumindest verstehe ich es so im Artikel.

Ja, das ist richtig. Ich bin von einer kleinen Anlage ausgegangen aber er kann ja angeblich 50 Haushalte versorgen. Dann hat er eine Anlage von mehr als 100 kWp und erhält Ausgleichsbeträge für redispatch. Nach redispatch 2.0 ist das etwas eingeschränkt worden aber immer noch fürstlich.

Aber wäre ihm lieber gewesen, wenn die Anlage erst genehmigt worden wäre, wenn der notwendige Netzausbau erfolgt ist? Der Mann kann sich aber damit trösten, dass sein „wertvoller“ Strom zu den Abschaltzeiten sowieso keinen Wert hätte. Man braucht ihn schlicht nicht bzw. er wird verklappt. Für ihn hat der Strom natürlich emotionalen Wert.

Aber das ist wie die auf der Tomatina geworfenen Tomaten mit dem Preis vom Bioladen um die Ecke zu versehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Tomatina

atlinblau 01.10.2022 11:10

Zitat:

Zitat von frame (Beitrag 2252938)
Frankreich ist das Sorgenkind? Und Deutschland exportiert an ALLE seine Nachbarn ausser Frankreich.

Stand Heute 12:00 Uhr:
DE exportiert 1,32 GW (von 9,2 GW Gesamtexport) nach Frankreich

Quelle: agorameter

Porty 01.10.2022 12:08

Zitat:

Zitat von atlinblau (Beitrag 2252947)
Stand Heute 12:00 Uhr:
DE exportiert 1,32 GW (von 9,2 GW Gesamtexport) nach Frankreich

Quelle: agorameter


Und was sagt das?


Saldo gestern 19:00 Uhr -1 GW
Saldo vorgestern 19:00 Uhr -4,6 GW
Saldo Mittwoch 19:00 Uhr -7,2 GW


Stromimport überwiegend aus Polen und Tschechien
Da es da schon dunkel wurde hilft auch PV nichts mehr

frame 01.10.2022 12:19

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2252944)

Aber wäre ihm lieber gewesen, wenn die Anlage erst genehmigt worden wäre, wenn der notwendige Netzausbau erfolgt ist? Der Mann kann sich aber damit trösten, dass sein „wertvoller“ Strom zu den Abschaltzeiten sowieso keinen Wert hätte. Man braucht ihn schlicht nicht bzw. er wird verklappt. Für ihn hat der Strom natürlich emotionalen Wert.

Naja, man hätte ihn vielleicht schon irgendwo gebraucht, konnte ihn aber nicht dorthin transportieren. Und wenn das an mehr als 90 Tagen schon in diesem Jahr passiert ist dann frage ich mich was das dauernde Gerede von wir brauchen mehr Solar, wir brauchen Solarplicht etc.pp. überhaupt soll - müsste man nicht jetzt tatsächlich mal forciert Leitungen bauen statt Anlagen?

turboengine 01.10.2022 13:26

Zitat:

Zitat von frame (Beitrag 2252955)
müsste man nicht jetzt tatsächlich mal forciert Leitungen bauen statt Anlagen?

Ja, schon. Aber wir sind ja noch damit beschäftigt, Glasfaser zu verlegen.

https://de.statista.com/statistik/da...-oecd-staaten/

Und wenn es in der Geschwindigkeit weitergeht, ist man damit irgendwann kurz vor Captain Kirks Geburtstag fertig. Aber dann gibt es ja schon Beamen.

Aber der Solarbauer kann doch Ladekabel mit Münzeinwurf an sein Haus hängen. Da bekommt das Wort „Hofladen“ gleich noch eine neue Bedeutung :D

atlinblau 01.10.2022 13:58

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2252954)
Und was sagt das?


Saldo gestern 19:00 Uhr -1 GW
Saldo vorgestern 19:00 Uhr -4,6 GW
Saldo Mittwoch 19:00 Uhr -7,2 GW

Ich hatte auf eine Behauptung von "frame" zu HEUTE geantwortet

Zitat:

Zitat von frame (Beitrag 2252938)
Frankreich ist das Sorgenkind? Also wenn ich genau HEUTE auf electricitymaps schaue dann exportiert Frankreich in ALLE seine östlichen Nachbarn Strom (in die Schweiz sehr viel), importiert aus GB und Spanien. Und Deutschland exportiert an ALLE seine Nachbarn ausser Frankreich....

Zu deinen Zahlen...
Zu den jeweiligen Zeiten waren die Konventionellen (inklusive Pumpspeicher) mit etwa
50 GW im Netz. Die installierte konventionelle Leistung (ohne Atom) sind 85 GW. Demnächst kommt aus Jänschwalde (LEAG) noch 1 GW dazu...von RWE 0,9 GW

...klick!!!

Kleine Geschichte aus dem LINK am Rande :
"Ein Sprecher des Betreibers Leag hatte gesagt, die Instandhaltungsarbeiten seien aufwendig, Bauteile seien ausgewechselt worden..."

Die stillgelegten Blöcke wurden offensichtlich als Ersatzteillager ausgeschlachtet...

turboengine 02.10.2022 07:10

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2252682)
Das ist ein ganz perfides Spiel der Energielobby und gewisser politischer Kreise die Kernkraft wieder "Salonfähig" zu machen - letztendlich wollen sie den Ausstieg sobotieren.

Die Kernenergie ist salonfähig. - die „Energielobby und gewisse politische Kreise“ sind natürlich ganz, ganz böse. Teufel, die eine Stabile Stromversorgung wollen. Das muss verhindert werden! :D

Apropos salonfähig: In Afrika werden demnächst einige Reaktoren gebaut.

Ägypten, Gastgeber des nächsten UN-Klimagipfels oder COP27 im November, hat kürzlich den Spatenstich für den ersten von vier 1200-MW-Reaktoren gemacht, die es in El-Dabaa bauen will. «Ägypten hat sich für die Kernkraft entschieden, weil sie eine jahrzehntelange stabile Energiequelle darstellt», sagte Mohamed H. El Molla, Ägyptens Repräsentant bei der IAEO.
Auch Ghana strebt die Einführung der Kernenergie an, um die notwendige Energiesicherheit für den zukünftigen Bedarf zu gewährleisten, sagte Kwaku Afriyie, Ghanas Minister für Umwelt, Wissenschaft, Technologie und Innovation. «Unser Wasserkraftpotenzial ist fast erschöpft, und deshalb besteht unser Interesse an der Kernenergie darin, sicherzustellen, dass wir Energie für unseren Übergang und unsere Entwicklung haben.»
Ghanas Strom stammt derzeit noch zu 40% aus Wasserkraft. Durch den Klimawandel ändere sich auch die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Wasserversorgung. Und Afrika sei für diese Veränderungen besonders anfällig. Die IEA prognostiziert, dass der Klimawandel in der Demokratischen Republik Kongo, Marokko, Sambia und Simbabwe bis zum Ende des Jahrhunderts zu einem erheblichen Rückgang der Wasserkraftkapazität führen wird.

Quelle
S.D. nach IAEO, 28. September 2022
Climate Change and Nuclear Power
Bericht der IAEO – Ausgabe 2022

Deutschland hat langfristig gute Chancen hinter Afrika zurückzufallen wenn man das „ perfide Spiel der Nicht-Energielobby und gewisser politischer Kreise“ weiter mitmacht und keine bezahlbare und sichere Energieversorgung mehr hat.


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