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Ich habe in meinem Berufsleben stets nur das gemacht, was ich auch privat mit voller Überzeugung vertreten konnte. Das ist doch auch die Voraussetzung um gut zu sein. Vieles was du hier bisher geschrieben hast, ist ja sachlich nicht falsch aber (vermutlich nicht nur mir) zu einseitig auf AKWs fokussiert. |
@Klaus: Hattest Du nicht etwas versprochen? Stattdessen zündelst und polemisierst Du fröhlich weiter. :roll:
P.S.: Ich warte noch auf einige Antworten. |
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Das ist keine Panikmache sondern schöde Physik. Und Naturgesetze haben keinen Auslegungsspielraum. |
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Für Deutschland sehe ich das ähnlich hoch, allerdings lokal begrenzt auf Süddeutschland und vor allem Bayern und BW, wenn Isar 2 und Neckarwestheim II vom Netz geht. Zitat:
Ein schönes Beispiel ist der Ausfall der Lukmanierleitung im September 2003 in der Schweiz, als in Ingenbohl am Vierwaldstätter See bei viel Wind ein Baum einen Lichtbogen mit Erdschluss ausgelöst hat und eine wichtige Importleitung nach Italien abgeschaltet wurde. Italien hatte in dieser Nacht extrem viel Strom aus dem Norden importiert. Aber offenbar haben die Kollegen in Italien nicht schnell genug reagiert oder wollten keinen Ersatzstrom für die Nutzung der wenigen vorhandenen Reserven kaufen, jedenfalls kam es dann zur Überlastung auch von anderen Interkonnektoren wie am San Berhardinopass. Italien war dann unterversorgt und ging dann von Norden nach Süden innerhalb kurzer Zeit vom Netz. Ich hatte mal einen Satellitenfilm, der das sehr eindrücklich zeigt. Der ganze Stiefel wird von Norden nach Süden dunkel. Hie ein Satellitenbild: https://www.stol.it/artikel/chronik/...-italien-wurde Deutschland und die Schweiz hat es nicht erwischt, da glücklicherweise noch genug Pumpspeicherkapazität zur Verfügung stand um die Überkapazität aufzunehmen (Lob geht an die Kollegen von Vattenfall). Ansonsten wäre es zu einer Überfrequenz gekommen und auch nördlich der Alpen hätte es einen Blackout gegeben weil zu viel Strom da war. Das Europäische Netz sieht recht engmaschig aus, tatsächlich gibt es aber ein paar Flaschenhälse in Norditalien und auf dem Balkan die öfter Probleme machen. https://www.entsoe.eu/data/map/ Bei einer kontinentalen Unterversorgung kann es selbstverständlich zu einer Kettenreaktion kommen wenn nur schon eine Masche ausfällt und in den Nachbarmaschen keine zusätzliche Erzeugungskapazität mehr zur Verfügung steht. Dann ist das sogenannte (n-1) Kriterium verletzt und es gibt keine Redundanz mehr. https://www.next-kraftwerke.de/wissen/n-1-kriterium Wenn das dann auch wieder auf die Nachbarmasche zutrifft, kommt es zum Dominoeffekt - wie im September 2003 in Italien. |
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Auf welche Antworten wartest Du denn jetzt schon wieder? Verschickst Du jetzt schon Mahnungen? |
@Klaus: Danke für die Erläuterungen.
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P.S.: "Lese bitte" gilt für alle. |
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Ignorieren fällt übrigens auch schwer, wenn man regelmäßig in Beiträgen namentlich genannt wird, die sich oftmals auf "uralte" Beiträge beziehen. :roll: |
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Wenn Dich die Antwort wirklich interessiert, stelle eine Frage am besten in ganzen Sätzen mit Prädikat, Subjekt, Objekt und korrekter Interpunktion. Und uralt? Gerade mal ein Jahr her. Ich bin nicht nachtragend aber ich vergesse nichts. :D Danke. *gähn* Schlaf gut! |
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