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Genau das hab ich kürzlich auch gemacht, mich mit einem jungen Mann darüber unterhalten, der grad nach bestandenem Abi, sein freiwilliges, soziales Jahr beim Nabu abgeleistet hatte. Unter anderem auch Preisträger bei der GDT war. Den hab ich genau nach diesen Ringen um den Hals gefragt, weil mich das schon immer geärgert hat. Seine Antwort lautete, also wenn ich ehrlich bin, dient das vor allem mal den Ornithologen, um genau zu sein, deren Bequemlichkeit, die Zahlen besser ablesen zu können als am Fuß. Einen anderen Grund gäbe es seines Wissens nicht. Ich kann nicht beurteilen ob das stimmt, aber auszuschließen ist das sicher nicht. Ob die Ringe den Vogel stören, da zu sagen stören überhaupt nicht, finde ich schon etwas anmaßend. Wie will er das denn wissen? Mir als Mensch wird ganz anders, bei der Vorstellung, vergleichbar, enge, Ringe um den Hals tragen zu müssen. Aber wie auch immer, mir persönlich bereitet der Anblick dieser Halsringe, wirklich Unbehagen.
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Muss ich Dir Recht geben Guido:top:
Gruß Thomas |
Ich kenne die Ringe um den Hals nur bei den Kormoranen in Japan, damit die den Fisch nicht verschlucken können, den der Fischer dann bekommt.
Vollkommen absurd. In Japan ist Tierquälerei halt Tradition. Ich finde es hierzulande auch mehr als grenzwertig. Da gibt es sicher verträglichere Methoden. Ich kann auch zu wenig mit den Erkenntnissen anfangen, die man dadurch gewinnt. |
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Natürlich sind Fotos von Vögeln in Gärten, auch von Eichhörnchen oder sonstigem Getier, das sich hierher verirrt, Wildlife!!! Ich habe doch auch selbst schon solche hier hochgeladen, etwa Elstern und Rotkehlchen. Was ich denn sagen wollte, mithin gemeint habe, ist etwas ganz anderes, und ich hatte geglaubt, dass dies durch den aus dem Zirkus entlehnten Begriff „Manege“ sowie die Aufzählung der Tiere (u.a. Fuchs und Reh) eigentlich klar wäre: Es gibt halt Fotografen, die u.a. vom Verkauf wirklich professionell wirkender, schöner Tierfotos leben und damit erfolgreich sind, aber diese Bilder eben in ihrem Garten oder eingefriedeten Waldgrundstück aufgenommen haben, wo diese Tiere (auch Fuchs, Reh, Eichhörnchen, Eichelhäher etc.) in Volieren, Käfigen oder hinter Zäunen gehalten werden. Ich kenne einen persönlich. Solche Bilder verkaufen sie dann etwa an Schulbuchverlage, bunte Magazine oder Vogelführer-Herausgeber, wo es in erster Linie auf ein perfektes Abbild (also nah und scharf und optimal belichtet) ankommt. Dass das dann kein Wildlife ist, spielt in in diesem Fall für alle Beteiligten nicht vordergründig eine Rolle. |
Zur etwas dunkleren Stimmung im Wildlifethread habe ich heute diesen Kormoran abgelichtet und in der Bearbeitung angepasst:
→ Bild in der Galerie und ab sofort darf es gutgelaut und friedvoll weitergehen. |
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Gruß Jens |
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Ich fotografiere oft die Eichhörnchen u.a. in meinem Garten, aber ich vermarkte die nicht als Wildlife. Deine Unterstellung mir und anderen Fotografen gegenüber finde ich deshalb unangebracht. Das hat mich sehr erbost. "Man wird in solch einem Forum schnell missverstanden, muss seine Worte genauestens wählen.... " Genau so ist es! |
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Ich meine, gerade auch solche Blicke hinter die Kulissen, wie sie zuweilen auch andere - etwa Andreas, Jens und Eric zulassen - machen einen ganz wesentlich Mehrwert dieses Threads aus (ganz abgesehen davon, dass es wohl auch hilft, solche obigen Missverständnisse zu vermeiden). Das, was Du da betreibst, ist Wildlife-Fotografie in bester Form!! |
Wie gut, daß wir im Bildercafe munter kritisieren.
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Am Monitor war deutlich mehr zu erkennen. Dunkel sollte die Spielerei aber schon sein: → Bild in der Galerie |
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