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hpike 16.12.2019 10:54

Dann hab ich noch einen Kleiber gefunden ;). Hier kann man auch deutlich erkennen, warum der Kleiber auch Spechtmeise genannt wird. Da hat auch die 1/200 Sek. nicht gereicht, um ihn komplett einzufrieren. ;)


Bild in der Galerie

10Heike10 16.12.2019 11:10

Zitat:

Zitat von hpike (Beitrag 2107390)
Hier kann man auch deutlich erkennen, warum der Kleiber auch Spechtmeise genannt wird. Da hat auch die 1/200 Sek. nicht gereicht, um ihn komplett einzufrieren. ;)


Dein Bild lebt von der Bewegungsunschärfe, gefällt mir sehr :top:

Dornwald46 16.12.2019 11:24

Zitat:

Zitat von perser (Beitrag 2107312)
Aber es gibt eben auch Tierfotografen, die haben in ihrem Garten eine ganze Manege an Eichhörnchen, Eichelhähern, Schlangen, Fuchs und Reh und vermarkten diese Bilder dann, als hätten sie diesen in der wilden Natur aufgelauert… :flop:

Dieser Satz ist an Überheblichkeit kaum noch zu überbieten:flop::flop::flop:

hpike 16.12.2019 11:32

Zitat:

Zitat von 10Heike10 (Beitrag 2107406)
Dein Bild lebt von der Bewegungsunschärfe, gefällt mir sehr :top:

Dankeschön Heike. ;)

HWG 62 16.12.2019 14:59

Hallo zusammen

Ich zitiere mich hier mal selbst:
Zitat:

Zitat von HWG 62 (Beitrag 2107291)
Da das Bild an meiner Winterfütterung entstanden ist, ist ja eigentlich nicht wirklich Wildlife, sondern beeinflusste Natur. Auch wenn sich der Ansitz nicht im Garten sondern in einem Waldstück befindet.

Was ich mit diesem Satz aussagen wollte ist, dass mein gezeigtes Bild nicht wirklich in das Thema "Wildlife vor der Haustür oder im Garten, gerne zum Mitmachen!" passt. Weil sich der Aufnahmeort eben in einem leider ausgetrockneten Luch, in einem Waldstück befindet. Es gibt viele Naturbelassende Gärten die viel mehr Arten einen Lebensraum bieten, als die meisten Wälder hier in Brandenburg. Und in diesen Gärten kann man genauso gut fotografieren wie woanders auch. Dem Bild sieht man am Ende nicht an wo und wie es aufgenommen wurde. Es ist der Ehrlichkeit des Fotografen geschuldet darauf hinzuweisen oder eben auch nicht.

Ich glaube genau das wollte Harald mit seiner Aussage ausdrücken.

Zitat:

Zitat von perser (Beitrag 2107312)
Aber es gibt eben auch Tierfotografen, die haben in ihrem Garten eine ganze Manege an Eichhörnchen, Eichelhähern, Schlangen, Fuchs und Reh und vermarkten diese Bilder dann, als hätten sie diesen in der wilden Natur aufgelauert… :flop:

Ich glaube nicht das Harald in irgendeiner Weise das Fotografieren in Gärten oder Ähnlichen herabwürdigen wollte. Jeder, der sich heute um unsere Natur bemüht um Flora u. Fauna zu erhalten, verdient den vollsten Respekt. Und es spielt keine Rolle ob im Wald, vor dem Haus oder im Garten. Ein abgelichteter Eichelhäher im Wald oder im Garten ist nicht besser und auch nicht schlechter. Leider werden heute immer öfters Bilder manipuliert und mit falschen Angaben gespickt. Der Konkurrenzdruck ist groß, gerade auch wenn es sich um Bilder für Wettbewerbe handelt. Und ich denke genau das wollte er damit zum Ausdruck bringen.

Zitat:

Zitat von Dornwald46 (Beitrag 2107416)
Dieser Satz ist an Überheblichkeit kaum noch zu überbieten:flop::flop::flop:

Ich glaube bei Harald eher an eine Missverständlichkeit beim Lesen seines Textes, als an Überheblichkeit.

Jetzt noch mal etwas zu meinem Ansitz. Es ist natürlich schon fast ein Privileg, wenn man die Möglichkeit hat eine Fotobeobachtungshütte aufstellen zu dürfen. Und nicht jeder Naturfotograf hat ringsherum so viel Natur im Überfluss wie wir hier im Spreewald. Ich persönlich vermarkte meinen Fotoansitz nicht, und würde auch nie für einen Solchen bezahlen. Wenn ich aber mal Zeit habe, bin leider noch berufstätig, setze ich mich gerne mal hinein, trinke einen Becher Kaffee und erfreue mich an dem Geschehen da draußen. Das ganze Jahr lang versorge ich diesen Platz fast täglich mit frischen Wasser, weil es in der näheren Umgebung nichts mehr gibt. Wenn ich dann sehe wer hier alles zum Trinken vorbeischaut, macht mich das einfach nur froh und zufrieden. In der kalten Jahreszeit unterstütze ich die gefiederten Freunde dann mit ausgelegten Futter und das regelmäßig über meist mehrere Monate hinweg. Es schmerzt ein überfahrendes Tier am Straßenrand liegen zu sehen. Noch mehr, wenn daneben ein platt gefahrener Greifvogel liegt. Aus diesem Grund sammle ich auch schon mal Fallwild an der Straße ein, natürlich nur Kleingetier, und lege es dann an meinem Ansitz aus. Entdeckt ein Greifvogel die Beute, kann er hier ungefährdet seinen Hunger stillen. Wenn ich zufälligerweise gerade vor Ort bin und alles passt, kann ich ihn dabei beobachten und mit etwas Glück gelangen auch mal ein paar Bilder auf die Speicherkarte. Und es braucht neben dem Glück auch eine gehörige Portion Ausdauer, denn fast immer sitzt der Bussard erst einmal in Sichtweite auf einen Ast und beobachtet. Eine Stunde oder länger sind keine Seltenheit. In dieser Zeit registriert er kleinste Bewegungen des Objektives, wird argwöhnig und fliegt dann meistens weg. Deshalb bin ich, wenn er sichtbar in der Nähe sitzt, immer zur Untätigkeit verurteilt. Und freue mich später umso mehr, wenn es am Ende mit einem Bild klappt. Und ich weiß auch das "erlaufende Bilder" schwieriger zu bekommen sind als solche aus vorbereiteten Ansitzen. Aber ganz so einfach ist es eben auch nicht. Aber wie gesagt, nicht jeder muss diese Art der Fotografie gut finden. Im besten Fall sollte es immer ein Geben und Nehmen sein. Und ein respektvolles Miteinander.

miso 16.12.2019 16:57

Zitat:

Zitat von 10Heike10 (Beitrag 2107406)
Dein Bild lebt von der Bewegungsunschärfe, gefällt mir sehr :top:

Man hört förmlich, wie der Kleine arbeitet:top:

hpike 16.12.2019 18:16

Danke dir Michael. :D

HWG 62 16.12.2019 18:49

Man hört förmlich, wie der Kleine arbeitet...

Und den Staub sieht man auch fliegen. Schon erstaunlich wie viele beringte Singvögel in deiner Gegend zu finden sind.

hpike 16.12.2019 18:59

Ja das finde ebenfalls erstaunlich, hatte ich vorher auch noch nicht gesehen. Da kannte ich diese Ringe außerhalb des Fernsehers, nur von Wildgänsen und Störchen. Nebenbei erwähnt, hab ich mal eine Gans erwischt, die 3 gelbe Ringe um den Hals hatte, was ich persönlich schrecklich finde. Aber was ich eigentlich erzählen wollte, gut zweieinhalb Jahre später, hat ein Fotokollege von mir, die gleiche Gans, mit den gleichen Ringen und den gleichen Zahlen, ca. 25km entfernt ebenfalls fotografieren können. Er postete das Bild von der Gans bei Facebook und ich konnts kaum glauben, als ich die Nummer sah. Es gibt schon wirklich Zufälle.

Danke Hans- Werner. ;)

Edit: Ich finds ehrlich gesagt schlimm, eine Gans erstens so zu verunstalten und zweitens, ist das für mich nah an der Tierquälerei.


Bild in der Galerie

HWG 62 16.12.2019 20:10

Vor einer Weile habe ich mich bei der Kranichzählung mit einen Ornitologen über genau so einen Halsring unterhalten. Er sagte mir, dass das die Tiere überhaupt nicht stört. Seit mehr als 12 Jahren lokalisiert er regelmäßig so eine Beringte, und freut sich immer aufs Neue sie lebend anzutreffen. Besonders schön sieht es natürlich nicht aus. Ob so ein Halsschmuck lästig ist, könnte wohl auch nur die Gans beantworten. Wenn's dem Artenschutz dient...


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