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Ellersiek 29.03.2020 00:20

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2128409)
Leider werden die Journalisten auch immer verantwortungsloser:...

Journalisten und Verantwortung? Schließt sich das nicht gegenseitig aus?

*duck und weg*
Ralf

BeHo 29.03.2020 00:28

Das ist ein subjektiver Bericht über einen Flug einer freien USA-Korrespondentin, die wohl in ihre Heimat zurückgekehrt ist, was angesichts der dortigen Lage mehr als verständlich ist. Ich sehe rein gar nichts Unverantwortliches in dem Kolumnenbeitrag. :zuck:

@Ralf: So einen Spruch braucht gerade niemand. Sorry.

Ellersiek 29.03.2020 00:29

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2128413)
Das ist ein subjektiver Bericht über einen Flug einer freien USA-Korrespondentin, die wohl in ihre Heimat zurückgekehrt ist, was angesichts der dortigen Lage mehr als verständlich ist. Ich sehe rein gar nichts Unverantwortliches in dem Kolumnenbeitrag. :zuck:

Stimme dir zu, bis auf den Schlußabsatz. Der war nicht nötig.

Gruß
Ralf

jhagman 29.03.2020 00:34

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2128409)
Leider werden die Journalisten auch immer verantwortungsloser:

Diese Überschrift hat mich fast umgehauen:

https://taz.de/Fliegen-in-Zeiten-von-Corona/!5670864/

Abgesehen von der Tatsache, dass offenbar bei Einseisen aus Risikoländern immer noch nicht getestet wird ?!?!?

Bekannte kamen vor 6 Tagen aus dem Urlaub in Vietnam zurück.
In Frankfurt...nix..keinerlei Kontrolle.

BeHo 29.03.2020 00:40

Zitat:

Zitat von Ellersiek (Beitrag 2128414)
Stimme dir zu, bis auf den Schlußabsatz. Der war nicht nötig.[...]

Im Gegenteil. Er beschreibt zwiespältige Gefühle, die wohl viele in solchen Momenten haben. Das Entscheidende ist der Schlusssatz.

Harry Hirsch 29.03.2020 09:33

Der Vergleich Coronavirus <-> Grippe ist in diesem Artikel (->KLICK), wie ich finde, gut erklärt.

(Die Herangehensweise von Frau Lengsfeld finde ich allerdings erschreckend!)

HaPeKa 29.03.2020 10:29

Ende Februar war ich auch noch der Meinung, die Massnahmen sind übertrieben, weil die Ansteckungsrate und bekannten Fallzahlen mit denen einer Grippewelle vergleichbar waren. Da war mir aber nicht bewusst, wie unterschiedlich der Krankheitsverlauf der beiden Infektionskrankheiten ist.

Die meisten Grippetoten von 2017/2018 starben zu Hause, im Altersheim oder einem Spitalbett, begleitet von ihren Liebsten, die diesen letzten, schweren Gang mit ihnen gegangen sind.

Der palliative Verlauf von Covid19 ist qualvoll, die Leute sterben nach Tagen der Isolation ohne jede Möglichkeit, von den Liebsten Abschied zu nehmen. Das ist unmenschlich und rechtfertigt die getroffenen Massnahmen und Einschränkungen.

Die Ansteckungsrate und Fallzahlen sind daher völlig irrelevant, es geht darum, zu verhindern, dass viele Menschen vom Sars-CoV-2 zu Tode gefoltert werden.

dey 29.03.2020 10:42

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2128417)
Das Entscheidende ist der Schlusssatz.

Sehe ich auch so. Einer kompletten Berufsgruppe das Verantwortungsbewusstsein abzusprechen ist nicht lustig.
Dieser Berufsgruppe das Verantwortungsbewusstsein abzusprechen riecht nach Trump und afd.

dey 29.03.2020 10:46

@hapeka
Das ist aber hausgemacht. Quaratäne und Kontaktbeschränkungen sollen verhindern, dass Menschen. Werden diese dann aber vereinsamt sterben lassen. Der Hund beisst sich selbst.
Das genau beschreibt einer der kritischen Artikel.

Reisefoto 29.03.2020 11:09

Zitat:

Zitat von Ellersiek (Beitrag 2128412)
Journalisten und Verantwortung? Schließt sich das nicht gegenseitig aus?

Gerade Journalisten sind eine ganz wichtige Stütze in Zeiten des Populismus, in der jede Menge Unsinn und Fake News im Internet verbreitet wird. Gut, dass es noch seriöse Quellen gibt, auch wenn Journalisten manchmal auch über Dinge schreiben, die sie nicht ganz verstehen. Es sind eben auch Menschen, aber mit einer Ausbildung zur Recherche und dem Prüfen von Nachrichten auf Wahrheitsgehalt.

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2128413)
Das ist ein subjektiver Bericht über einen Flug einer freien USA-Korrespondentin, die wohl in ihre Heimat zurückgekehrt ist, was angesichts der dortigen Lage mehr als verständlich ist. Ich sehe rein gar nichts Unverantwortliches in dem Kolumnenbeitrag. :zuck:

Finde ich auch.

Erschreckend ist aber:
Zitat:

Alles wappnet sich für Befragung und Stäbchen im Mund, aber: nüschte, auf Berlins Organisiertheit ist Verlass.
Da kommt eine Maschine aus dem derzeitigen Coronaepizentrum, wo es in einer Stadt schon mehr Corona-Tote gibt als in Deutschland und niemand testet oder schaut wenigstens auf Symptome. Das erinnert an die Verantwortungslosigkeit im Januar, als nicht rechtzeitig die Grenzen nach China geschlossen wurden. Ende Dezember hat China an die WHO über Corona berichtet und spätestens Ende Januar sollte es jedem klar gewesen sein (zumindest denen, die sich verantwortlich mit dem Thema befassen), was da auf uns zukommt bzw. zukommen könnte.

Zitat:

Zitat von jhagman (Beitrag 2128415)
Bekannte kamen vor 6 Tagen aus dem Urlaub in Vietnam zurück.
In Frankfurt...nix..keinerlei Kontrolle.

Das widerum ist verständlich. In Vietnam gibt es 171 Corona-Infektionen, in Deutschland fast 60.000. Die Zahlen mögen zwar nur begrenzt vergleichbar sein, aber der Unterschied ist überdeutlich.


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